Kündigung mit 6 Monaten Kündigungsfrist

6. September 2016 Thema abonnieren
 Von 
Erwin0815
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 4x hilfreich)
Kündigung mit 6 Monaten Kündigungsfrist

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Generelle Frage.
Angenommen ich bekomme im September die Kündigung mit einhaltung der Kündigungsfrist zum 31.03 des Folgejahres, ist es mir dann noch zumutbar bis zum schluss zu Arbeiten oder ist das verhältnis so gestört das ich sagen kann es ist mir nicht mehr möglich dort zu Arbeiten?
Bevor jetzt Fragen kommen warum ich nicht bis zum schluss Arbeiten sollte, wie sieht es denn aus wenn der AG einen wirklich verbrennt und so mit Arbeit zuschüttet das es nicht zu schaffen ist um bis aufs letzte Geld zu sparen (die Mitarbeiter werden wirklich wie eine Zitrone ausgepresst und danach ist egal was mit ihnen ist)?

Des Weiteren wurden Aufhebungsverträge angeboten die eigentlich nur vorteile für den AG darstellen.
In diesen gibt es einen Bonus für Leute die eher aufhören, der aber nicht für alle MA gilt (d.H. es wurde gesagt ja den gibt es, aber nicht für dich/euch), ist das überhaubt rechtens eine bestimmte Lokation/Gruppe davon auszuschließen?

Vielen dank schon mal für eure hilfreichen Antworten

Grüße
Erwin

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Eidechse
Status:
Schlichter
(7003 Beiträge, 3924x hilfreich)

Sie müssen, sofern kein anderweitiger Grund für eine "entschuldigte" Abwesenheit von der Arbeit eintritt, bis zum Auslauf der Kündigungsfrist arbeiten.

Da es keinen Anspruch auf einen Aufhebungsvertrag gibt und alles freiwillig ist, kann der AG auch verschiedene Aufhebungsverträge abschließen.

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#2
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17572 Beiträge, 6540x hilfreich)

Du bist mit deinem Arbeitsvertrag die Verpflichtung eingegangen, eben diesen zu erfüllen und eine Leistung mittlerer Güte abzuliefern. Das bedeutet unter anderem auch, dass du keineswegs verpflichtet bist oder werden kannst, dich wie eine Zitrone auspressen zu lassen. Selbst wenn du mit Arbeit zugeschüttet wirst, wie du schreibst, bedeutet das mitnichten eine Störung des Arbeitsverhältnisses, die zu einer ausserordentlichen Kündigung berechtigen würde.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121138 Beiträge, 39991x hilfreich)

Zitat (von Erwin0815):
ist es mir dann noch zumutbar bis zum schluss zu Arbeiten oder ist das verhältnis so gestört das ich sagen kann es ist mir nicht mehr möglich dort zu Arbeiten?

Nö, eine Kündigung löst so etwas nicht aus.



Zitat (von Erwin0815):
wie sieht es denn aus wenn der AG einen wirklich verbrennt und so mit Arbeit zuschüttet das es nicht zu schaffen ist

Dann lässt man sich einfach nicht verbrennen.
Arbeiten so wie es im Vertrag steht, Punkt aus.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
Erwin0815
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 4x hilfreich)

Vielen dank für die Antworten, sie waren sehr Hilfreich.

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