Kündigung öffentlicher Dienst nach Elternzeit

27. September 2023 Thema abonnieren
 Von 
Hmn94
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung öffentlicher Dienst nach Elternzeit

Hallo zusammen.
Meine Elternzeit geht bis zum 30.11.23.
Ich bin seit 1.10.2018 im Betrieb, habe also noch ein paar Tage bis ich 5 Jahre im Betrieb bin und sich meine Kündigungsfrist von 6 Wochen zu 3 Monate zum Quartalsende erhöht.
Ich habe nun zum diesen Monat, zum 31.12.2023 gekündigt. Ist das richtig ?
Ich finde nichts wie es aussieht wenn man für nach der Elternzeit kündigt.

Danke, Lg

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Holperik
Status:
Schüler
(473 Beiträge, 154x hilfreich)

Zitat (von Hmn94):
ch bin seit 1.10.2018 im Betrieb, habe also noch ein paar Tage bis ich 5 Jahre im Betrieb bin und sich meine Kündigungsfrist von 6 Wochen zu 3 Monate zum Quartalsende erhöht.
Ich habe nun zum diesen Monat, zum 31.12.2023 gekündigt. Ist das richtig ?
Ich finde nichts wie es aussieht wenn man für nach der Elternzeit kündigt.


Ist bei Ihnen eine TV anwendbar?
Ansonsten: Ja. Sie können auch während der Elternzeit zum 31.12.2023 kündigen. Soll diese Kündigung direkt zum Ende der Elternzeit erfolgen-was hier nicht der Fall ist- muss eine Frist von 3 Monaten eingehalten werden. Anderenfalls gelten die "normalen" Kündigungsfristen.

Selbstverständlich bleibt es ihnen daher auch unbenommen, mit einer noch längeren Frist, die zu einer Beendigung lange nach der Elternzeit führt, zu kündigen, m.a.W. eine Kündigung, die während der Elternzeit ausgesprochen wird, wird nicht allein dadurch unwirksam, dass diese Kündigung zeitlich während der Elternzeit erfolgte.

Aus meiner Sicht hätten Sie im September auch mit der 6-Wochen Frist kündigen können, denn für die Länge der Kündigungsfrist kommt es auf die Betriebszugehörigkeit an. Und diese wird nach dem Zeitpunkt der Kündigungserklärung, nicht nach dem Beendigungstermin des AV, bemessen. Wenn Sie im September gekündigt haben, war also nur die 6 Wochen-Frist zu beachten.

Sollten Sie jetzt nochmal überlegen, ob Ihnen der 31.12. nicht doch zu spät ist, können Sie im Übrigen auch (im September) nochmal mit einer kürzeren Frist (also 6 Wochen) kündigen. Mehrere Kündigung sind zulässig. Für die Inanspruchnahme der 6 Wochen Frist muss das aber natürlich noch im September erfolgen. Wenn Ihr AG nicht am Samstag arbeitet und Post bekommt, muss die Kündigung bis zum 29.09. dort eingehen.

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#2
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17245 Beiträge, 6431x hilfreich)

Deine K-Fristen bemessen sich offenbar nach TVöD. Du kannst jederzeit regulär kündigen.
Eine 6-Wochenfrist zum Quartalsende ist für 2023 nicht mehr vor Jahresende realisierbar.
Wenn du 'heute' zum Jahresende kündigst, hältst du die 6 Wochen auf jeden Fall ein, es sind sogar 3 Monate bis Jahresende.

1x Hilfreiche Antwort

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