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Kündigung und Krankmeldung geschockt

7. September 2021 Thema abonnieren
 Von 
Ani123123
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung und Krankmeldung geschockt

Hallo ich lieben
Ich wurde am 27.08 nach meiner Elternzeit gekündigt absolviere derzeit meine 11 Tage Urlaub.
Habe vorhin meinen Dienstplan bekommen. Und meinte dann zu meiner Chefin damit komme ich nie auf meine 30Stunden. Sie darauf ,, nein mehr kann ich dir nicht bieten außer du holst dir einen k-schein,, ich bin geschockt. Mach ich mich da nicht Strafbar ? Wie würdet ihr reagieren?
Danke für eure antworten

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5231 Beiträge, 2410x hilfreich)

Sind die 30 Stunden vertraglich vereinbart?

Dann nochmals schriftlich die Stunden einfordern.
Bezahlen müssen sie dich dann trotzdem.

Zitat (von Ani123123):
Mach ich mich da nicht Strafbar ?


Ja, deswegen keinesfalls machen.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104044 Beiträge, 37588x hilfreich)

Zitat (von hiphappy):
Dann nochmals schriftlich die Stunden einfordern.

Und zwar mit Zustellnachweis ...

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14818 Beiträge, 5718x hilfreich)

/// Habe vorhin meinen Dienstplan bekommen.

Und der Dienstplan legt fest, wann du zu arbeiten hast und wann nicht. Dienstplan ist Sache des AG - wenn er von dir nicht die vereinbarte Wochenarbeitszeit einfordert ist das ganz allein seine Sache. Der AG schuldet dir dennoch den vollen Lohn, sofern eben 30 Wochenstunden im AV stehen, für 30 Wochenstunden.
Übrigens würde Krankmeldung daran nichts ändern - die AU befreit dich ja nur von der Arbeitspflicht für die Tage, an denen du lt. Schichtplan arbeitspflichtig bist bzw. wärest.

2x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
RrKOrtmann
Status:
Lehrling
(1184 Beiträge, 623x hilfreich)

Zitat (von Ani123123):
Habe vorhin meinen Dienstplan bekommen. Und meinte dann zu meiner Chefin damit komme ich nie auf meine 30Stunden.


Ich vermute, die Chefin hält sich sogar für berechtigt, die von ihr geplanten "Minusstunden" verrechnen zu können - entweder mit einem bestehenden Zeitguthaben ( das ansonsten in Freizeit oder Geld zu vergüten wäre ), oder mit einem Anspruch auf "Nacharbeit" bzw. einem Anspruch auf Kürzung der Lohnzahlung wegen vermeintlich "nachzuarbeitender, aber nicht nachgearbeiteter Minusstunden".

Zitat (von blaubär+):
wenn er von dir nicht die vereinbarte Wochenarbeitszeit einfordert ist das ganz allein seine Sache.


Richtig, "Pech" für die Chefin.

Ausnahme: es war wirksam eine Regelung über ein Arbeitszeitkonto, Plus- und Minusstunden und deren Verrechnung vereinbart worden. ( Vermutlich wird eine zweifelhafte Art "Stundenkonto" geführt, allerdings ohne wirksame Vereinbarung - Pech für die Chefin. )

RK

0x Hilfreiche Antwort

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