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Kündigungsschutz: Betrieb, 10 Mann, Abfindung

18. August 2020 Thema abonnieren
 Von 
alabastazasta
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigungsschutz: Betrieb, 10 Mann, Abfindung

Hallo an alle,

mein Vetter steckt gerade in der Situation, dass er sehr wahrscheinlich gekündigt wird. Jetzt geht es um den Fall, dass es so kommt. Eine wirksame Kündigung kann nicht vorliegen, weder personen-, verhaltens- noch betriebsbedingt. Also könnte er Kündigungsschutzklage erheben und auf Wiedereinstellung klagen. Ggf. läuft es auf eine Abfindung heraus oder vor Gericht auf einen Vergleich.

Jetzt hat das Unternehmen 2 Standorte. 1 Verwaltungssitz in München und 1 produzierende Stätte in Berlin. In München sind 7 bis 10 Leute beschäftigt, je nach Auslegung. In Berlin 25 weitere Personen. In München ist keine rechtlich eigenständige Niederlassung (nicht im Handelsregister, da steht die Firma in Berlin, es gibt dort kein München). Ist München dennoch eine eigene Betriebsstätte? Und würde dann das Kündigungsschutzgesetz nicht greifen? Oder zählt München zu Berlin, unter welchen Voraussetzungen?

Er hat wohl schon 5 Monate Kündigungsfrist laut Vertrag, das ist recht komfortabel. Aber wenn kein Kündigungsschutzgesetz wäre auch keine Basis für eine Abfindung da?
Dann steht und fällt alles rund um die "Betriebsstätte München". Dort sitzen Buchhalter, Vertriebler, Einkäufer, Marketing. Also der gesamte Verwaltungsapparat inkl. GF. Zählt der GF als Arbeitnehmer? Wie muss man zählen, dass man auf die 10 kommt oder nicht? Was bedeutet "in der Regel"?

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14964 Beiträge, 5772x hilfreich)

Ich würde ja davon ausgehen, dass die Betriebsteilen als Einheit zählen und das KSchG greift.
Dein Vetter stellt sich am besten auf den Standpunkt, dass das KSchG gilt - soll die Gegenseite das doch widerlegen . Alle diese Fragen sind dann im Prozess wohl zu klären.

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