Kündigunsfrist Verkürzen

13. März 2024 Thema abonnieren
 Von 
Stylo1976
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 1x hilfreich)
Kündigunsfrist Verkürzen

Hallo zusammen,

ich bin noch nicht einmal ein ganzes Jahr (9 Monate) in der Firma in der ich tätig bin, aber schon außerhalb der Probezeit!

Hier komme ich nicht weiter (Vertrieb), in dem Unternehmen geht es drunter und drüber. Bei der Geschäftsführung weiß die eine Hand nicht was die andere tut. Es herrscht einfach ein absolutes Chaos.

Mir wird ein neuer Job angeboten der mehr absolut zusagt! Die Gespräche laufen gut, nun wurde die Frage nach der Kündigungsfrist gestellt. In meinem aktuellen Arbeitsvertrag steht allerdings.: 3 Monate zum Ende des Monats!

Bin leider von 1 Monat ausgegangen, Nachforschungen im Internet sagen .:

- Aufhebungsvertrag (vielleicht spielt der Arbeitgeber ja mit)

Meine Frage ist nun ob es noch andere Wege gibt.......

Macht es Sinn prüfen zu lassen ob der Arbeitsvertrag überhaupt gültig ist (Formmängel z.b.)

Eine Vertragsstrafe wäre zu hoch

Danke schon mal im voraus.......







-- Editiert von User am 13. März 2024 18:37

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38895 Beiträge, 14070x hilfreich)

Ich sehe keinen Ansatzpunkt für einen Anspruch auf Abänderung der Kündigungsfrist. Abgesehen davon würde eine solche Klage mit Sicherheit nicht binnen der nächsten xy Wochen abgewickelt sein. Verhandele mit Deinem AG über die Verkürzung der Kündigungsfrist durch Aufhebungsvertrag. Außerdem, ein seriöser neuer Arbeitgeber kennt auch die üblichen Kündigungsfristen und wartet auch auf einen guten neuen Mitarbeiter.

wirdwerden

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#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32959 Beiträge, 5764x hilfreich)

Zitat (von Stylo1976):
3 Monate zum Ende des Monats!
Das dürfte nicht nur ein Schreibfehler sein.

Ein Aufhebungsvertrag setzt beiderseitige Zustimmung voraus.

Zitat (von Stylo1976):
Macht es Sinn prüfen zu lassen ob der Arbeitsvertrag überhaupt gültig ist (Formmängel z.b.)
Vielleicht... oder auch nicht.
Wieso wäre eine Vertragsstrafe zu hoch?
Wofür sollte die zu zahlen sein?
Was sagt denn der Arbeitsvertrag?

Die gesetzl. Kündigungsfristen finden sich in § 622 BGB.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Stylo1976
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 1x hilfreich)

Doppelt

-- Editiert von User am 13. März 2024 19:16

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Stylo1976
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das dürfte nicht nur ein Schreibfehler sein.

Ein Aufhebungsvertrag setzt beiderseitige Zustimmung voraus.


Ja Entschuldigung ein Schreibfehler von mir.: eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Monats

Zitat (von Anami):
Wieso wäre eine Vertragsstrafe zu hoch?
Wofür sollte die zu zahlen sein?
Was sagt denn der Arbeitsvertrag?


Für den Fall der vorsätzlichen oder fahrlässigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses ohne Einhaltung der Kündigungsfrist oder der vom Arbeitnehmer vorsätzlichen oder fahrlässig veranlassten Beendigung des Anstellungsverhältnisses durch den Arbeitgeber betragt die Vertragsstrafe ein monatliches Bruttoarbeitsentgelt. Maximal beträgt die Vertragsstrafe jedoch das Bruttoarbeitsentgelt, welches der Arbeitnehmer bei Einhaltung der Mindestkündigungsfrist erhalten hätte.

Die Geltendmachung eines weiter gehenden Schadens bleibt dem Arbeitgeber vorbehalten.

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#5
 Von 
Stylo1976
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 1x hilfreich)

Mir ist gerade aufgefallen, das wir eventuell unter 10 Mitarbeiter sind......Wie wär es dann ?

-- Editiert von User am 13. März 2024 21:59

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#6
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17674 Beiträge, 6562x hilfreich)

Kleinbetrieb - < 10 MA - bedeutet hier lediglich, dass das KSchG nicht greift. Für dich ändert das gar nichts, da du selbst ja kündigen willst. Es bleibt nur der Auflösungsvertrag.

1x Hilfreiche Antwort

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