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MNS Attest, AG will Arbeit verhindern

20.11.2020 Thema abonnieren

#31
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15431 Beiträge, 2311x hilfreich)

Zitat (von Shihaya):
Anders sähe es aus, wenn es eine konkrete Anordnung des Gesundheitsamtes gäbe.
Zitat (von tine7777):
nun wurde dies aber anscheinend vom Gesundheitsamt angeordnet.
#21

Schneidet man das ganze Fiktive mal raus, bleibt übrig: Das zuständige Gesundheitsamt hat anscheinend angeordnet, dass dort nur mit Maske gearbeitet werden darf.

Irgendwann setzen sich auch beim TE ---Tatsachen--- durch. ;)

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#32
 Von 
Shihaya
Status:
Lehrling
(1065 Beiträge, 459x hilfreich)

Zitat:
Das zuständige Gesundheitsamt hat anscheinend angeordnet, dass dort nur mit Maske gearbeitet werden darf.
Davon bin ich nicht überzeugt. Nach dem, was der TE schreibt, empfinde ich den AG eher als wischiwaschi, nach dem Motto: Ich hätte gerne, dass du eine Maske trägst, aber leider hast du ein Attest. Deshalb behaupte ich einfach, dass es eine Anweisung vom Gesundheitsamt gibt. Dann machst du, was ich will, aber ich bin nicht schuld.

Gruß

Shihaya

Signatur:Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, und nicht für das, was ihr versteht.
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#33
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(15431 Beiträge, 2311x hilfreich)

Könnten wir uns darauf einigen, dass der AG nicht irgendwer, sondern der Betreiber einer Behindertenwohnstätte ist, der seine Mitarbeiter entspr. zu führen und zu leiten und auch zu schützen hat.
Könnten wir uns evtl. auch darauf einigen, dass von @tine bisher absolut nichts Fassbares geschrieben wurde? Alles nur angenommen, alles nur fiktiv, alles nur hätte-könnte-wäre und scheinbar.

Wie dir auch längst schon bekannt ist, sind die Glaskugeln und die Hellseher aus dem Forum verbannt.

Will man hier empfehlen oder sachlich hinweisen, braucht man Fakten.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#34
 Von 
radfahrer999
Status:
Richter
(8301 Beiträge, 4657x hilfreich)

Zitat (von Shihaya):
Es ist immer interessant, wie schnell hier ärztliche Atteste einfach beiseite gewischt werden, nur weil es um Maskenbefreiung geht.
Abgesehen davon, dass man diese "Atteste" für kleines Geld übers Internet kaufen kann, halte ich diese Art von Attesten bis auf wenige Ausnahmen (und das sind wirklich sehr wenige [1]) für Schwachsinn.
Sollte der Arbeitnehmer wirklich nicht in der Lage sein eine MNS zu verwenden, oder ein Schild oder sonst was und hat dies attestiert bekommen, dann ist der AN ernsthaft krank. Und wenn der AN unter diesen Umständen kränker ist als die Bewohner die er zu betreuen hat, kann der AN die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung unter diesen Bedingungen meiner Meinung nach nicht erbringen. Werden diese Bedingungen in Zukunft vermehrt gefordert oder sogar Normalität, so ist der AN dauerhaft nicht mehr dazu in der Lage die vertragliche Arbeit zu erbringen und ist zu kündigen. Kein AG zahlt für einen AN Lohn, wenn dieser die Arbeitsleistung nicht erbringen kann, weil er die notwendigen Schutzmaßnahmen die zur Arbeitserbringung unabdingbar sind nicht verwenden kann.


[1] geistig und körperlich behinderte Menschen, Herzpatienten, Menschen mit starken Atemwegsproblemen und psychisch kranke die sich den Schutz immer wieder vom Kopf reißen.

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#35
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31523 Beiträge, 12498x hilfreich)

Radfahrer, genau in diese Richtung gingen ja auch meine Überlegungen. Wenn in der Einrichtung nicht die Voraussetzungen geschaffen werden können, dass der Fragesteller da ohne Gefährdung anderer arbeiten kann, dann kann er die geschuldete Arbeitsleistung nicht erbringen.

wirdwerden

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#36
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(83212 Beiträge, 34311x hilfreich)

Zitat (von Heisenzwerg):
er hat über das Firmenintranet mitgeteilt das er solche gefälschten Atteste bzw. Gefälligkeitsatteste nicht anerkennen wird.

Viel interessanter finde ich, wie er das mit den Gefälligkeitsattesten herausfinden will ...



Zitat (von tine7777):
nun wurde dies aber anscheinend vom Gesundheitsamt angeordnet.

Dann würde es eine valide Rechtsgrundlage für den AG geben.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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