Meine befristete Stellen-/Stunden-erhöhung wird zur unbefristeten?

23. Januar 2024 Thema abonnieren
 Von 
Besmort
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Meine befristete Stellen-/Stunden-erhöhung wird zur unbefristeten?

Hallo, A arbeitet in einem Heim das dem Tarifvertrag "AVR Hessen Nassau" angehört und hat seit dem 01.06.2021 immer wieder eine (ohne Sachgrund!) befristete Stellen-/Stunden-erhöhung von 20% für den Zeitraum von jeweils 6 Monaten erhalten. Der ursprüngliche Arbeitsvertrag vom xx.xx.xxxx wurde auf einen Stellenanteil von 70% ausgestellt.
Diese (alle ohne Sachgrund!) befristete Stellen-/Stunden-erhöhung wurde bisher immer durch einen "Anhang zum Arbeitsvertrag vom xx.xx.xxxx zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber" und "Das bestehende Arbeitsverhältnis ändert sich wie folgt: Mit Wirkung vom xx.xx.xxxx bis zum xx.xx.xxxx beträgt die durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit 90% der tariflichen regelmäßigen Arbeitszeit für vollbeschäftigte Mitarbeiter." und "Alle übrigen Vertragsbestandteile bleiben unberührt." schriftlich vereinbart.
Jetzt ist die fünfte befristete Stellen-/Stunden-erhöhung am 31.12.2023 ausgelaufen. A wird weiterhin mit 90% eingeplant und arbeitet auch diese Sollstunden. In der Zeiterfassungs-/Dienstplan-software des Arbeitgebers wird A immer noch mit 90% geführt und für die eigentlich befristete Stellen-/Stunden-erhöhung ist kein Enddatum hinterlegt bzw. ein Eintrag mit "Einsatzstelle 1, 90%, Wochenstunden 35, Fachkraft, vom 01.01.2024 bis *kein Eintrag als Enddatum* vorhanden.
A hat Screenshots der Zeiterfassungs-/Dienstplan-software mit den Einträgen der befristete Stellen-/Stunden-erhöhung und dem letzten (unbefristeten bzw. ohne Enddatum) Eintrag gemacht. Außerdem hat er den aktuellen Dienstplan und einzelnen Dienstplanvorlagen (bis August 2025) aus der Zeiterfassungs-/Dienstplan-software ausgedruckt aus dem der Stellenanteil von 90% hervorgeht.

A weiß nicht ob es ein Fehler der Personalabteilung ist oder ob dies nach mehr als zwei Jahren (ohne Sachgrund!) automatisch geschieht. A könnte den Arbeitgeber fragen, will aber erst mal noch ein oder zwei Monate warten oder es einfach unkommentiert so weiterlaufen lassen.

A fragt sich ob er nun einen unbefristeten Stellenanteil von 90% hat bzw. darauf bestehen kann auch weiterhin mit 90% zu arbeiten falls der Personalabteilung dieser Fehler- ? - auffallen sollte.

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17440 Beiträge, 6490x hilfreich)

Zitat (von Besmort):
A fragt sich

und sollte diese Frage auch tunlichst für sich behalten. In diesen Dingen hält man sich besser zurück und klärt sie dann, wenn der AG auf die eine oder andere Weise tätig werden wollte, also etwa wieder auf 70% zurück will.

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Besmort
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für deine Antwort.

Dann wird A einfach schweigen und weiter arbeiten. :wink:

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Besmort
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Update:

Mit dem Februargehalt (Geldeingang 27.02.2024) wurde A nur das Gehalt einer 70% Stelle ausgezahlt u. ist laut Gehaltabrechnung dort auch nur mit 70% abgerechnet worden.
In den Monaten Februar, März u. April ist A noch mit einer 90% Stelle im Dienstplan verplant.
Im Zeitraum vom 12.03. bis 18.03. wurde der Stellenanteil in der Zeiterfassungs-/Dienstplan-software on 90% auf 70% reduziert.

Sollte A sich an den Vorgesetzten od. den Personalsachbearbeiter od. die MAV wenden od. hat A Pech gehabt (z.B. da er im Februar nur für eine 70% Stelle bezahlt wurde?

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#4
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7219 Beiträge, 1517x hilfreich)

Zitat (von Besmort):
Sollte A sich an den Vorgesetzten od. den Personalsachbearbeiter od. die MAV wenden od. hat A Pech gehabt (z.B. da er im Februar nur für eine 70% Stelle bezahlt wurde?


A ist Erwachsen und braucht nicht an die Hand genommen werden. Ausserdem hat A auf diese Frage schon eine Antwort bekommen.

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17440 Beiträge, 6490x hilfreich)

Der AG möchte also stillschweigend seinen Fehler beerdigen und zurückkehren zum Grundvertrag; m.E. hast du aber, indem du die letzte Zeit durchgängig und ohne eigene Vereinbarung dazu 90% gearbeitet hast, tatsächlich einen 90%-Vertrag.
MAV ist sicher eine gute Idee.
Ansonsten: Protest einlegen gegen die Kürzung.

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