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Mindestlohnunterschreitung

 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Mindestlohnunterschreitung

Ich hätte eine Frage zur Unterschreitung des Mindestlohns. Bekannt ist ja, dass hier auch Überstunden zählen, wenn ich also wenig mehr als Mindestlohn verdiene und oft mehr arbeite kann ich trotzdem unter Mindestlohn rutschen.
Wie ist es aber mit Geld, dass ich in die Arbeit investieren muss.
Ich bin im Vertrieb tätig und dort muss man viel selbst zahlen, Schlagworte sind hier immer Dinge wie "der Unternehmer im Unternehmen". Das sind Dinge wie Benzin oder auch Kleidung ( eher strittig denke ich da es ja auch keine Werbungskostwn gibt, wenn ich da einen Anzug kaufen muss) oder auch Zahlungen an untervermittler usw.
Werden solche Dinge eigentlich auch beim Mindestlohn eingerechnet oder ist das persönliches Pech?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Geld Mindestlohn werden


23 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14969 Beiträge, 2241x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Ich hätte eine Frage zur Unterschreitung des Mindestlohns.
Antwort: Der Mindestlohn ist ein Stundenlohn und darf nicht unterschritten werden.
Zitat (von Kai92123):
Bekannt ist ja, dass hier auch Überstunden zählen,
Nein, das ist nicht bekannt. Überstunden sind ZEIT, kein Lohn. Werden vertragsgemäß echte Überstunden ausgezahlt, ist trotzdem der Mindestlohn als Stundenlohn einzuhalten.
Zitat (von Kai92123):
Wie ist es aber mit Geld, dass ich in die Arbeit investieren muss.
Keine Ahnung. Das sollte sich im Arbeitsvertrag finden.
Zitat (von Kai92123):
Ich bin im Vertrieb tätig
Bitte schau in deinen Vertrag. Dort ist das alles geregelt.

Wer im Vertrieb tätig ist und mit unter Mindestlohn am Monatsende nach Hause geht, hat persönlich was falsch gemacht -- Pech.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#2
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1011 Beiträge, 124x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Ich bin im Vertrieb tätig und dort muss man viel selbst zahlen, Schlagworte sind hier immer Dinge wie "der Unternehmer im Unternehmen".

Das ist absoluter Quatsch und vermutlich wälzt hier der Arbeitgeber unzulässigerweise Kosten, die er selber tragen müsste, auf den Arbeitnehmer ab.

Zitat (von Kai92123):
Das sind Dinge wie Benzin oder auch Kleidung ( eher strittig denke ich da es ja auch keine Werbungskostwn gibt, wenn ich da einen Anzug kaufen muss) oder auch Zahlungen an untervermittler usw.

Anzug -> Sache des Arbeitnehmers
Benzin -> Was ist da vertraglich geregelt ? Entweder bekommt der Vertrieb ein Fahrzeug gestellt oder er fährt mit dem eigenen Auto und erhält eine KM-Pauschale vom AG
Untervermittler-> hat der AG zu bezahlen, wenn er solche mit einschalten möchte

Meiner Meinung nach arbeitest Du bei einem Ausbeuter, der sicherlich genau weiß, welche rechtlichen Regelungen er umgeht.

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#3
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@philosoph32
Also zu dem Thema Vertrag, ich habe ein Dienst Auto, dieses muss ich aber selbst tanken. Das steht da so nicht, aber ohne Benzin fährt eben nix. Ähnlich mit Dingen wie Internet (Programm läuft so), Laptop gibt es vom AG , wie ich da Internet habe ist meine Sache ( Simkarte etc kostet).
Ja der AG möchte untervermittler, aber sowas wird nicht gezahlt.

Zitat (von Anami):
Bitte schau in deinen Vertrag. Dort ist das alles geregelt.

Nein eben nicht, daher frage ich.

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82401 Beiträge, 34160x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Schlagworte sind hier immer Dinge wie "der Unternehmer im Unternehmen".

Ist man denn angestellt?
Dann hat der Unternehmer Dinge die Treibstoffe für Dienstfahrzeuge und Internetverbindung zu tragen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2592 Beiträge, 819x hilfreich)

Zitat:
Ist man denn angestellt?

Die Frage stellt sich mir auch.

Generell: Alle Ausgaben für den Dienstwagen holt man sich über die Steuererklärung oder eine Spesenabrechnung wieder. Je nachdem was man vereinbart hat. Spesen zählen nicht in den Mindestlohn.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#6
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Nein, das ist nicht bekannt. Überstunden sind ZEIT, kein Lohn. Werden vertragsgemäß echte Überstunden ausgezahlt, ist trotzdem der Mindestlohn als Stundenlohn einzuhalten.

Sorry mein Fehler, vollkommen falsch geschrieben, was ich meinte: wenn in meinem Vertrag 40h / Woche steht und ich Mindestlohn habe, ich aber 60h arbeite und nichts zusätzlich bekomme, bin ich auch unter Mindestlohn. Mein Fehler

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#7
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

J ich bin normaler Angestellter mit Arbeitsvertrag. Steuererklärung bringt ja nur begrenzt was. Bei einem Lohn von 2000 € im monat ( ja ist vlt jammern auf hohem Niveau) ist ja nur begrenzt was mit steuern sparen, will heißen Benzin ist eher teurer als ich steuern spare.

Zur Frage ich bin Angestellter im Außendienst bei einer Versicherungsagentur. Mein Vertrag legt 40h pro Woche fest, ich arbeite aber eher mehr, da ich viel im Büro sein muss. Außendienst ist außerhalb der Zeit, da bekomme ich theoretisch provision, muss ja aber erst mein Fixum rein holen und von dem was drüber geht, gibt es nur einen Anteil.
Ob ich ausgebeutet werde, keine Ahnung, ich bekomme wohl gegenwärtig woanders nicht mehr, daher ist der Lohn wohl schon halbwegs gerechtfertigt.

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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82401 Beiträge, 34160x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Außendienst ist außerhalb der Zeit,

Nö, der ist innerhalb der Zeit



Zitat (von Kai92123):
da bekomme ich theoretisch provision, muss ja aber erst mein Fixum rein holen

Unfug, das Fixum muss man nicht rein holen.



Zitat (von Kai92123):
Ob ich ausgebeutet werde, keine Ahnung,

Der Beschreibung nach wird man ausgebeutet und verarscht.



Gibt es eine Erfassung der Arbeitszeit?
Oder Aufzeichnungen / Beweise bezüglich der Arbeitszeit.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#9
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1011 Beiträge, 124x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Ob ich ausgebeutet werde, keine Ahnung, ich bekomme wohl gegenwärtig woanders nicht mehr, daher ist der Lohn wohl schon halbwegs gerechtfertigt.

Der Lohn als festes Fixum + Provision wäre irgendwo vertretbar, aber das Dienstauto selber betanken usw. ist ein absoluter Witz....

Zitat (von Kai92123):
Bei einem Lohn von 2000 € im monat ( ja ist vlt jammern auf hohem Niveau)

Wenn Du meinst ? Mein Chef meint ja auch gerade, dass 80.000 Bruttogehalt Fix + Erfolgsbeteiligung zu viel wären im Vertrieb.....

Klar, Finanzdienstleister ist eher geringes Fixum und dann ein hoher. variabler Anteil, aber FIxum heist Fixum weil es eben FIX ist. Bei Dir wäre es quasi ein Provisionsvorschuss.

Sozialabgaben zahlt Dein Arbeitgeber aber schon, oder ?

-- Editiert von philosoph32 am 17.10.2020 17:39

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#10
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14969 Beiträge, 2241x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
wenn in meinem Vertrag 40h / Woche steht und ich Mindestlohn habe, ich aber 60h arbeite und nichts zusätzlich bekomme, bin ich auch unter Mindestlohn.
Du bist ein Arbeitnehmer mit einer 40-Std-Woche. Wenn du 60 Std pro Woche arbeitest, bist du selbst schuld.
Diese Stunden sind dann vermutlich *Mehrarbeit*. Also mehr ZEIT. Nicht mehr Geld.
Vielleicht bist du im Job ganz neu und (noch) viel zu langsam? Oder kein effizienter Verkäufer?
Seit wann arbeitest du dort?

Wenn du ein Fixum= Festgehalt=2000,- bekommst, dann kommt die Provision für V-Abschlüsse obendrauf.
Steuer bzw. Steuererstattung ist hier mal zweitrangig.
Welche Steuerklasse? 2.000,- Fixum ist brutto oder netto?
Versicherungen verkaufen... ähmm, ganz toller Job, vor allem in der jetzigen Zeit.

Zitat (von Kai92123):
daher ist der Lohn wohl schon halbwegs gerechtfertigt.
Hä? Im Endeffekt unter gesetzlichem Mindestlohn als Vertriebler im Außen-und Innendienst? Was soll denn da gerechtfertigt sein?

Da hast du dich vermutlich von einem *exzellenten Verkäufer* einkaufen lassen...

Die Mindestlohndiskussion passt nicht für deinen Job/deinen Vertrag.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#11
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):

Unfug, das Fixum muss man nicht rein holen.

Das ist nicht nur hier sondern im ganzen Konzern so.
Frage bleibt aber, zählt mein Gehalt als geringer ( und damit unter Mindestlohn) , wenn ich hier Geld für die Arbeit ausgebe.
@Anami ich mag meine Arbeit auch nur begrenzt, aber das ist mein gelernter Beruf, Wechsel ist da nicht so leicht ( finde aktuell nichts anderes ).
Naja ob der so exzellent war der Verkäufer weiß ich nicht, hatte kein besseres Angebot und war damals nach dem Abi, das was ich an Ausbildungsstelle gefunden habe, aber ist ja nicht die Frage, ob der Beruf Zukunft hat.
Ja Mehrarbeit, genau. Entschuldigte das falsche labeln, aber " muss" es tun.
Naja ich bringe immer etwas über 2000, aber bekomme von dem was über die 2000 geht immer nur einen Anteil, bringt daher nur begrenzt was. Alle Angaben sind brutto.

-- Editiert von Kai92123 am 17.10.2020 19:12

-- Editiert von Kai92123 am 17.10.2020 19:16

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#12
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14969 Beiträge, 2241x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
zählt mein Gehalt als geringer ( und damit unter Mindestlohn) ,
Nein. Denn du hast keinen Vertrag nach Stundenlohn, der dann mindestens den gesetzl. Mindestlohn ausweisen müsste. Du hast eine andere Gehaltsstruktur. Dein *Konzern* ist ergo ein Abzock-und Ausbeutungskonzern.

Zitat (von Kai92123):
Ja Mehrarbeit, genau. Entschuldigte das falsche labeln, aber " muss" es tun.
Aha. Mehrarbeit ist mehr Arbeitszeit, aber nicht mehr Geld.
Mehrarbeitsvereinbarung im AV bedeutet, dass der AN eine flexible Arbeitszeit hat. Also nicht 5 x 8 Std., sondern mal mehr, mal weniger. Die Plus-Std. gleicht man dann durch Freizeit aus. Am Geld bewegt sich da nichts.

2.000,- brutto in Stkl 1 wären ca. 1.400,- netto---
Davon noch chic machen und tanken--- das lässt man sich nicht lange gefallen. Da wäre sogar heiraten noch eine passendere Alternative, um in Stkl 3 zu kommen... :crazy:

Aber 40 Std. pro Woche kann man auch für 9,35 € was ganz anderes arbeiten. Braucht dazu vermutlich nicht mal Businessdress und auch kein Benzin fürs Auto.
Und hat dann ca.1.160,- auf der Hand. Vielleicht ein paar echte bezahlte Überstunden dazu...

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#13
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja einen Ausgleich bekomme ich nicht. Arbeite dauerhaft mehr, also meistens am Wochenende und oft abends .

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#14
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82401 Beiträge, 34160x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Naja einen Ausgleich bekomme ich nicht. Arbeite dauerhaft mehr, also meistens am Wochenende und oft abends .

Du bist der Traum eines jeden Arbeitgebers ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#15
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bedanke mich hier für alle Ratschläge, allerdings bleibt meine Frage, wenn der Mitarbeiter Geld in die Firma investieren muss, kann er dadurch unter den Mindestlohn rutschen und der AG sich strafbar machen oder geht das nicht.

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#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82401 Beiträge, 34160x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
allerdings bleibt meine Frage, wenn der Mitarbeiter Geld in die Firma investieren muss,

Er muss aber kein Geld investieren, das ist eine rein freiwillige Entscheidung.
Insofern wird man da auch nicht unter den Mindestlohn rutschen.

Kann aber sein, das ein Gericht das anders sieht, die legen ja immer gerne zugunsten des AN aus.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#17
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14969 Beiträge, 2241x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
wenn der Mitarbeiter Geld in die Firma investieren muss, kann er dadurch unter den Mindestlohn rutschen
1. Muss der Mitarbeiter=Arbeitnehmer kein Geld investieren.
2. Hat dieser AN keinen Vertrag über Stundenlohn. Er kann sich sein Erwerbseinkommen nur rechnerisch auf die Stunden umrechnen.
3. Mathematisch kommt dann evtl. weniger als 9,35 € brutto/Std. heraus.
4. Der AG kann sich nicht strafbar machen, weil er mit dir keinen Stundenlohn-Vertrag vereinbart hat.

Du hast ganz einfach einen vermutlich total besch*** Arbeitsvertrag geschlossen.

Zitat (von Kai92123):
Also zu dem Thema Vertrag, ich habe ein Dienst Auto, dieses muss ich aber selbst tanken. Das steht da so nicht, aber ohne Benzin fährt eben nix.
Sondern? Was steht denn dort genau?
Kann es sein, dass du deinen Vertrag falsch verstehst und deshalb selbst zuschusterst?
Zitat (von Kai92123):
Ja der AG möchte untervermittler, aber sowas wird nicht gezahlt.
Kannst du das erklären oder genau schreiben, was im Vertrag dazu steht?
Sollst du selbst von deinem Fixum noch Untervermittler *entlohnen*?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82401 Beiträge, 34160x hilfreich)

Zitat (von Anami):
2. Hat dieser AN keinen Vertrag über Stundenlohn. Er kann sich sein Erwerbseinkommen nur rechnerisch auf die Stunden umrechnen.

Ja und?



Zitat (von Anami):
3. Mathematisch kommt dann evtl. weniger als 9,35 € brutto/Std. heraus.

Ja, und dann ist es ein Problem.



Zitat (von Anami):
4. Der AG kann sich nicht strafbar machen, weil er mit dir keinen Stundenlohn-Vertrag vereinbart hat.

Das ist schlicht falsch.



Eventuell sollte man sich erst mal mit den Thema "Mindestlohn" vertraut machen?




-- Editiert von Harry van Sell am 19.10.2020 12:01

Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#19
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@Anami es steht da nur, dass mir ein Dienst Auto gestellt wird. Da steht nichts von selbst tanken, da mein Chef es aber nicht tankt, muss ich es entweder betanken oder fahre keine Kunden an, wodurch ich nichts verdiene.
Ähnlich mit den Untervermittlern. Die soll ich machen, theoretisch bekämen die auch Geld, praktisch wird dies meist nicht gezahlt. Ergo muss ich es vom Fixum zahlen, steht nirgends , aber auf Nachfrage wurde mir das auch gesagt.
Daher steht nichts explizit da, wenn ich es aber nicht tue, gibt es keine Abschlüsse.

Ob das alles toll ist, steht auf einem anderen Blatt, momentan finde ich aber nix besseres und muss es zeitweise mitmachen.


-- Editiert von Kai92123 am 19.10.2020 12:41

-- Editiert von Kai92123 am 19.10.2020 12:45

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#20
 Von 
user08154711
Status:
Praktikant
(793 Beiträge, 108x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Da steht nichts von selbst tanken, da mein Chef es aber nicht tankt, muss ich es entweder betanken oder fahre keine Kunden an, wodurch ich nichts verdiene.
Dann solltest Du mal nach einer "Firmenwagen"-Richtlinie fragen. Und dass Dein Chef Dein Auto nicht betankt, ist doch wohl klar.
Zitat (von Kai92123):
Ähnlich mit den Untervermittlern. Die soll ich machen, theoretisch bekämen die auch Geld, praktisch wird dies meist nicht gezahlt.
Und wieso ist das dann Dein Problem?

Hast Du tatsächlich einen Arbeitsvertrag für eine Festanstellung? Für mich klingt das mehr nach HGB 84.

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#21
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1011 Beiträge, 124x hilfreich)

Zitat (von Kai92123):
Ob das alles toll ist, steht auf einem anderen Blatt, momentan finde ich aber nix besseres und muss es zeitweise mitmachen.

Und genau das nutzt Dein Chef aus !!!
Tankbelege sammeln, dem Chef geben und die Erstattung einfordern. Keine Erstattung = kann nicht zu Kundenterminen fahren = Chef muss Dich trotzdem bezahlen (das Fixum).

Das ist doch verdammt nochmal das normalste der Welt, dass der Chef sich um die Kosten für die Betriebsmittel kümmert.

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#22
 Von 
Kai92123
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

@user08154711
Ich weiß was HGB 84 ist und kein, habe ich unter Garantie nicht, habe einen Arbeitsvertrag mit einer Agentur.
@Philosoph ja das könnte ich schon tun, mir wurde aber auch mit Kündigung gedroht, als ich von der Fahrkostenpauschale auf das Auto umgestellt wurde. Wollte den Vertrag nicht unterzeichnen, weil beim auto nur Bezug auf eine Vereinbarung genommen wurde, die es noch nicht gab ( läge noch beim Anwalt).

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#23
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1011 Beiträge, 124x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Kai92123):
Naja einen Ausgleich bekomme ich nicht. Arbeite dauerhaft mehr, also meistens am Wochenende und oft abends .

Du bist der Traum eines jeden Arbeitgebers ...

HVS hat absolut Recht......

Dann mach weiter so, alle haben Dir nun mehr oder weniger mitgeteilt, dass Dein Chef Dich ausnutzt....

Ändere etwas oder lass es Dir weiterhin gefallen.

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