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Minijob 450 € ->Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung bei Krankheit ohne Arbeitsvertrag


#31
 Von 
Anami
Status:
Bachelor
(3961 Beiträge, 889x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
Arbeite seit September 2018 in dieser Firma!!!

Mit deinem Plan beschleunigst du die Kündigung nur... weiter erreichst du nichts.
Als Neuling und Stänkerer bist du schneller draussen, als du denkst.

Genau. Nur Energieverschwendung. Hier wie dort.
Selbstverständlich würde dein Chef nicht selbst unter solchen Bedingungen arbeiten. Was für eine kindische Frage aber auch. ER ist doch Arbeitgeber.

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#32
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(66735 Beiträge, 31516x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
Kann mir da evtl. jemand helfen wie ich das am besten schreibe inclusive die zugehörigen Paragraphen die ich mit angeben kann?!

Ja, diese Leute nennen sich "Rechtsanwalt". Diese dürfen so etwas machen.



Zitat (von sonne_67):
Hallo , würde gerne bezüglich meiner ganzen Fragen bisher, mal meinen Personalbogen hier zeigen, jedoch weiß ich nicht wie ich den hier hochladen kann .

Personenbezogene Daten, Firmennamen Aktenzeichen etc. bitte unkenntlich machen.

Mit einem der Bilderdienste wie z.B. https://imgbb.com/ oder https://imgur.com/upload das Foto ins Internet stellen.

Den Link dann einfach hier posten oder aus der Symbolleiste das Dritte Symbol von rechts auswählen und den Link dort eintragen.

Bitte darauf achten, das man nicht den Thumbnail- / Vorschau-Link postet.



Zitat (von sonne_67):
Außerdem möchte ich meinem Chef alles in schriftlicher Form zukommen lassen, weil ich dann, sollte es doch noch über den Anwalt gehen, alles vorlegen kann.

Das kann man aber auch ohne das man es dem Arbeitgeber zu vor alles in schriftlicher Form zukommen lässt.


Einen neuen Job hast Du schon?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#33
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

sollte es doch noch über den Anwalt gehen Das sollte es besser nicht - im Arbeitsrecht zahlt man seinen Anwalt nämlich immer SELBST, auch wenn man gewinnt (eine Besonderheit des Arbeitsrechtes). Das dürfte bei Ihnen eher ein Minusgeschäft werden - in der verhältnismäßig kurzen Zeit kann ja noch nicht so rasend viel Lohnausfall aufgelaufen sein...

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#34
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
sollte es doch noch über den Anwalt gehen Das sollte es besser nicht - im Arbeitsrecht zahlt man seinen Anwalt nämlich immer SELBST, auch wenn man gewinnt (eine Besonderheit des Arbeitsrechtes). Das dürfte bei Ihnen eher ein Minusgeschäft werden - in der verhältnismäßig kurzen Zeit kann ja noch nicht so rasend viel Lohnausfall aufgelaufen sein...

Danke für die Info! Lt. meiner Rechnung sind es ca. 325 € evtl bissel mehr .

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#35
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Machen Sie es einfach ohne Anwalt - dann dürfte es sich finanziell am Ende lohnen...

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#36
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
Machen Sie es einfach ohne Anwalt - dann dürfte es sich finanziell am Ende lohnen...

Und was wenn er darauf nicht eingeht und auf seinem Standpunkt bleibt ?

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#37
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Wurde das nicht schon erwähnt? Dann gehen Sie zum Arbeitsgericht und erheben Lohnklage, die die Rechtspfleger dort für Sie aufsetzen werden. Sie brauchen nur eine Auflistung, wieviel er Ihnen Ihnen in welchem Monat schuldig geblieben ist.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#38
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Nachtrag: Lohn muß FÄLLIG sein, bevor man ihn einklagt. Zahltag ist bei Ihnen mangels anderweitiger Vereinbarung am Monatsende - aktuell könnten Sie also auf alles zwischen September und Dezember klagen, ab Anfang Februar dann auch auf den Lohn von Januar etc.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#39
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
Wurde das nicht schon erwähnt? Dann gehen Sie zum Arbeitsgericht und erheben Lohnklage, die die Rechtspfleger dort für Sie aufsetzen werden. Sie brauchen nur eine Auflistung, wieviel er Ihnen Ihnen in welchem Monat schuldig geblieben ist.

Danke für deine / Ihre Antwort !

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#40
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
Nachtrag: Lohn muß FÄLLIG sein, bevor man ihn einklagt. Zahltag ist bei Ihnen mangels anderweitiger Vereinbarung am Monatsende - aktuell könnten Sie also auf alles zwischen September und Dezember klagen, ab Anfang Februar dann auch auf den Lohn von Januar etc.

Also mir fehlen für insgesamt 8 Tage Lohn (angefangen habe ich am 10. September 2018, immer Montags und Mittwochs a‘ 4-4,5 Std.), Mindestlohn 9 € die Stunde

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#41
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Na, dann ist die Aufstellung der Forderung ja einfach: September xx Stunden zu 9 Euro = xx Euro usw.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#42
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
Na, dann ist die Aufstellung der Forderung ja einfach: September xx Stunden zu 9 Euro = xx Euro usw.

So nun ein Update ...

Heute, nach den Feiertagen mein erster Arbeitstag ...
Meinen Chef hab ich noch nicht damit konfrontiert bzw. angesprochen. Wollte mich erst noch heute Mittag bei der Minijob-Zentrale erkundigen, hatte ein interessantes Gespräch. Die nette Dame am Telefon hat mir, so wie auch ihr hier, bestätigt, dass man als Minijobber ein Recht auf *anteilig Urlaubsanspruch hat, Entgeltfortzahlung bei Krankheit besteht und wenn die Feiertage auf den Montag bzw. Mittwoch (meine festen Arbeitszeiten) fallen, Entgeltfortzahlung besteht.
Außerdem meinte sie , dass mein Chef in der Pflicht ist, wenn auch nur ein mündlicher Arbeitsvertrag besteht, es schriftlich niederzuschreiben, was die Kündigungsfrist, den Urlaub, sowie Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Feiertage betrifft, sowie Probezeit, die Wochenarbeitszeit und Wochentage beinhaltet, festzuhalten.
=> da mein Chef aber leider der Meinung ist, dass ein Personalbogen ausreichen würde....teilte die Dame von der Minijob Zentrale mir mit, dass ein Personalbogen kein Arbeitsvertrag ist (klar weiß ich auch ), besteht kein Arbeitsvertrag bzw wird nichts schriftlich festgehalten, er dann damit irgendwann herkommen könnte und behaupten kann, dass ich nie in seiner Firma gearbeitet habe.

Wie sich das nun mit dem NICHT -Arbeiten verhält, wenn zuwenig Arbeit vorhanden ist, mein Chef mich ein/zwei Tage vorher anruft um mir dann mitzuteilen, ich kann zuhause bleiben , er mir dann keinen Lohn bezahlt, dass wusste Sie nicht, dass müsste ich dann direkt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht klären.

=> Die Dame von der Minijob-Zentrale riet mir auf jeden Fall erst das Gespräch mit Chef suchen und sollte es zu keiner Einigung kommen, dann würde Sie nicht mehr arbeiten, weil das unseriös ist !!!!

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#43
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

besteht kein Arbeitsvertrag bzw wird nichts schriftlich festgehalten, er dann damit irgendwann herkommen könnte und behaupten kann, dass ich nie in seiner Firma gearbeitet habe. Was für ein Unfug - wie würde er denn dann die erfolgten Gehaltszahlungen erklären? Ganz abgesehen von zig Zeugen, die Sie bei der Arbeit gesehen haben....
dass müsste ich dann direkt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht klären. Noch ein schlechter Rat - siehe oben.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#44
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
besteht kein Arbeitsvertrag bzw wird nichts schriftlich festgehalten, er dann damit irgendwann herkommen könnte und behaupten kann, dass ich nie in seiner Firma gearbeitet habe. Was für ein Unfug - wie würde er denn dann die erfolgten Gehaltszahlungen erklären? Ganz abgesehen von zig Zeugen, die Sie bei der Arbeit gesehen haben....
dass müsste ich dann direkt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht klären. Noch ein schlechter Rat - siehe oben.

Also heißt nun , erst mit Chef reden, wenn er immer noch auf seinem Standpunkt beharrt, dann doch nicht zum Anwalt? Also ich verzichte nur ungern auf Urlaub, Feiertage abgesehen davon, dass mir das Geld flöten geht, andere es aber bekommen (Voll-Teilzeitkräfte).

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#45
 Von 
Anami
Status:
Bachelor
(3961 Beiträge, 889x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
Also heißt nun , erst mit Chef reden,
Vorher noch einen anderen Job klar machen.
Und ganz allgemein: Man kann niemanden zwingen, nicht zum Anwalt zu rennen.
In deinem Fall hiesse das: Dann geh doch zum Anwalt!

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#46
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von sonne_67):
Also heißt nun , erst mit Chef reden,
Vorher noch einen anderen Job klar machen.
Und ganz allgemein: Man kann niemanden zwingen, nicht zum Anwalt zu rennen.
In deinem Fall hiesse das: Dann geh doch zum Anwalt!

Naja , würdest du/sie umsonst arbeiten gehen, das sind immerhin nun seit September bis jetzt 324 €, die mir flöten gehen .

Wenn er mich loshaben möchte , spielt es keine Rolle ob jetzt oder später oder wegen dem nun ...

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#47
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(66735 Beiträge, 31516x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
Außerdem meinte sie , dass mein Chef in der Pflicht ist, wenn auch nur ein mündlicher Arbeitsvertrag besteht, es schriftlich niederzuschreiben,

Korrekt. Kann aber mit dem Bogen schon erfüllt sein.



Zitat (von sonne_67):
er dann damit irgendwann herkommen könnte und behaupten kann, dass ich nie in seiner Firma gearbeitet habe.

Ja, könnte er. Aber die geahltszahlungen liefern je einen erdrückenden Gegenbeweis.



Zitat (von sonne_67):
dass müsste ich dann direkt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht klären.

Der dann richtig Geld kostet.



Zitat (von sonne_67):
Die Dame von der Minijob-Zentrale riet mir auf jeden Fall erst das Gespräch mit Chef suchen

Das hatte man doch schon? Und das Ergebnis kennt man doch.
Ob ein erneutes Gespräch da was anderes ergeben würde?



Zitat (von sonne_67):
und sollte es zu keiner Einigung kommen, dann würde Sie nicht mehr arbeiten, weil das unseriös ist !!!!

Einfach nicht mehr zur Arbeit gehen, das ist ein ziemlich schlechter Rat. Das kann am Ende richtig teuer werden.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#48
 Von 
Anami
Status:
Bachelor
(3961 Beiträge, 889x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
Naja , würdest du/sie umsonst arbeiten gehen, das sind immerhin nun seit September bis jetzt 324 €, die mir flöten gehen .
Wieder so eine Frage, wo die Antwort dir gar nicht hilft. Aber gerne: ICH muss das nicht machen, nicht mal darüber nachdenken muss ich.
Zitat (von sonne_67):
Wenn er mich loshaben möchte , spielt es keine Rolle ob jetzt oder später oder wegen dem nun ...
Ach, und du denkst, dann zahlt er dir die 324,- zum schnellen Abschied?
Ich hatte dir, wie andere auch, empfohlen, schon mal vorsichtshalber nach einem neuen Job Ausschau zu halten, bevor man den Zoff mit dem Chef anfängt.
Offenbar ordnest du die Position, in der du bist, nicht richtig ein...
Und was die nette Dame von der MJ-Zentrale machen würde... ist mal so daher gesagt. DIE würde sich das auch 3x überlegen...

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#49
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von sonne_67):
Außerdem meinte sie , dass mein Chef in der Pflicht ist, wenn auch nur ein mündlicher Arbeitsvertrag besteht, es schriftlich niederzuschreiben,

Korrekt. Kann aber mit dem Bogen schon erfüllt sein.

In dem Personalbogen steht aber lediglich nur drinnen: Name Adresse meine Bankverbindung, es steht NICHT drin was ich verdiene, NICHT wie viele Stunden ich arbeite und auch NICHT an welchen Tagen ich arbeite, es steht NICHTs drin von Kündigungsfrist und NICHTS von Probezeit . Lediglich steht drin seit wann ich dort arbeite.



Zitat (von sonne_67):
er dann damit irgendwann herkommen könnte und behaupten kann, dass ich nie in seiner Firma gearbeitet habe.

Ja, könnte er. Aber die geahltszahlungen liefern je einen erdrückenden Gegenbeweis.



Zitat (von sonne_67):
dass müsste ich dann direkt mit einem Anwalt für Arbeitsrecht klären.

Der dann richtig Geld kostet.



Zitat (von sonne_67):
Die Dame von der Minijob-Zentrale riet mir auf jeden Fall erst das Gespräch mit Chef suchen

Das hatte man doch schon? Und das Ergebnis kennt man doch.
Ob ein erneutes Gespräch da was anderes ergeben würde?

Mein Chef wollte sich nach unserem 1. Gespräch erkundigen bei seinem Steuerberater bzw. Rechtsanwalt (bin mir nicht mehr ganz sicher), mir dann bescheid geben, was natürlich bis dato nicht geschah.



Zitat (von sonne_67):
und sollte es zu keiner Einigung kommen, dann würde Sie nicht mehr arbeiten, weil das unseriös ist !!!!

Einfach nicht mehr zur Arbeit gehen, das ist ein ziemlich schlechter Rat. Das kann am Ende richtig teuer werden.


Klar würd ich NICHT einfach so fern bleiben, wobei das doch schon einige machten (erwähnte mein Chef beim Gespräch) und sie unternahmen da nichts.
Ich würde dann schon kündigen.

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#50
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Naja , würdest du/sie umsonst arbeiten gehen, das sind immerhin nun seit September bis jetzt 324 €, die mir flöten gehen . Wenn die Alternative 500 Euro Anwaltskosten sind, auf denen man sitzen bleibt - klar doch. By the way wurde Ihnen jetzt schon x-mal erklärt, dass Sie keinen Anwalt brauchen.
Einfach nicht mehr zur Arbeit gehen, das ist ein ziemlich schlechter Rat. Das kann am Ende richtig teuer werden. Stimmt normalerweise, aber dass DIESER Chef vor Gericht geht und Schadensersatz verlangt, glaube ich nun auch wieder nicht. Außerdem könnte man ihn dann ja mit entsprechenden Gegenforderungen konnfrontieren.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#51
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6154 Beiträge, 3100x hilfreich)

Um es mal auf die wesentlichen Punkte zu reduzieren.

Anwalt -> musst Du selbst bezahlen, bei einer Forderung von 324€ wirfst Du also gutes Geld dem schlechten hinterher.
Mit Chef reden -> mach was Du nicht lassen kannst. Hier kennt jeder die Antwort und Reaktion Deines Chefs, außer Dir.

Sinnvolles vorgehen ->
Neuen 450€ Job suchen, ausstehenden Lohn gerichtsfest einfordern und dann ohne Anwalt zum Arbeitsgericht und Lohnklage erheben.

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#52
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Um es mal auf die wesentlichen Punkte zu reduzieren.

Anwalt -> musst Du selbst bezahlen, bei einer Forderung von 324€ wirfst Du also gutes Geld dem schlechten hinterher.
Mit Chef reden -> mach was Du nicht lassen kannst. Hier kennt jeder die Antwort und Reaktion Deines Chefs, außer Dir.

=>>Ich weiß es schon wie er reagieren wird, ist mir aber egal, es lässt sich keiner sowas gefallen! Oder was meinst du , weshalb bei uns in der Firma innerhalb zwei Monaten soviele gekündigt haben? 1. wegen dieser Sache wie ich bereits schon erwähnt habe, 2. weil noch andere Dinge sind bzw. waren, nur deshalb gehen die Leute !

Sinnvolles vorgehen ->
Neuen 450€ Job suchen, ausstehenden Lohn gerichtsfest einfordern und dann ohne Anwalt zum Arbeitsgericht und Lohnklage erheben.

=>> was ist da anders wenn ich es nur per Arbeitsgericht gehe ? Das kostet doch auch was oder nicht?

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#53
 Von 
Anami
Status:
Bachelor
(3961 Beiträge, 889x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
was ist da anders wenn ich es nur per Arbeitsgericht gehe ? Das kostet doch auch was oder nicht?
Auch das wurde schon erwähnt.
Bitte lies Antwort 37.

Und bitte:
Zitiere nicht jedesmal den ganzen vorigen Beitrag.
Danke!

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#54
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6154 Beiträge, 3100x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Auch das wurde schon erwähnt.

Nicht ganz.

Zitat (von sonne_67):
Das kostet doch auch was oder nicht?

Also deutlich, nein das kostet nichts.

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#55
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
Das kostet doch auch was oder nicht?

Also deutlich, nein das kostet nichts.

Danke für die Info ! Das beantrage ich dann direkt beim Arbeitsgericht,hab ich das so richtig verstanden !

Und sorry , wenn ich hier alles zitiere, die ganzen Vorgänge...kenne mich hier *leider* nicht wirklich aus ...

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#56
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Also deutlich, nein das kostet nichts. Genaugenommen: Es kostet keinen Vorschuß. Zahlt Ihr AG dann ganz erschreckt, nachdem er die Klage vom Arbeitsgericht zugesandt bekommt, kostet es nichts. Gibt es eine Einigung im Gütetermin (bitte googeln!), kostet das auch nichts. Muß das Gericht urteilen (ist selten der Fall), würde es den Verlierer 70 Euro kosten. Ein Anwalt würde ca. 160 Euro kosten. Siehe hier: http://www.arbg-hamm.nrw.de/infos/kosten/rechner1/index.php
Das beantrage ich dann direkt beim Arbeitsgericht,hab ich das so richtig verstanden ! Ja.

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#57
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo zusammen,

ich bitte um Rat, bezüglich meines bisherigen Schriftwechsels.

Mittlerweile habe ich mit meinem Chef reden können (endlich hat er sich die Zeit genommen).

Er ist der Meinung dass es früher und auch heute so ist, dass wenn man flexibel arbeitet, kein Anrecht auf oben genannte Sache hat.
Deshalb ja flexible Arbeitszeiten...

Da ich von Beginn an feste Arbeitszeiten habe, sprich ich Montags und Mittwochsvormittags arbeite, sind dass für mich feste Arbeitstage, zumal ich dieses so vereinbart habe. Schließlich rechnen meine Chefs an den Tagen mit mir...

Meinem Chef versuchte ich klar zu machen, dass nach dem deutschen Arbeitrecht mir gewisse Dinge nicht vorenthalten werden dürfen...Urlaubsanspruch, bezahlte Feiertage (wenn diese auf meine Arbeitstage fallen), Entgeltfortzahlung bei Krankheit, wenn er mich wegen zuwenig Arbeit zu Hause lässt, mir eigentlich dennoch den Lohn fortzahlen müsste, dies nicht tut.
Er hat dies von Anfang an nie so gehandhabt bei den Minijobbern....(weil ja flexibel)...und wenn er dies nun bei mir ändern würde, so müsste er dies auch bei den anderen Minijobbern tun... Außerdem erwähnte er, dass er sich bei seinem Steuerberater und/oder Rechtsanwalt informieren möchte , ob ich da im Recht bin. Er meinte auch noch, wenn ich all diese Dinge wollte, was das deutsche Arbeitsrecht besagt, dann müsse er mir einen Arbeitsvertrag geben, was ja bisher nicht der Fall ist , ich nur einen Personalbogen bekommen habe, da weder Gehalt/Stundenlohn usw festgehalten wurde.


Auf jeden Fall meinte er...er schaut dass er ne Lösung findet, die für ihn, sowie für mich gut ist.


1. Frage: wie lange habe ich denn Zeit, um von September 2018 bis dato mein noch fehlendes Geld einzufordern, was ich für Feiertage, einen Krankheitstag, sowie für die Tage wo ich zuhause bleiben musste, weil zu wenig Arbeit?!

2. Frage: habe ich auch Anspruch (anteilig) auf Urlaubs/Weihnachtsgeld, (weil alle die Voll -/Teilzeit arbeiten Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld bekommen)?

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#58
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(66735 Beiträge, 31516x hilfreich)

Zitat (von sonne_67):
jedoch weiß ich nicht wie ich den hier hochladen kann .
Personenbezogene Daten, Firmennamen Aktenzeichen etc. bitte unkenntlich machen.

Mit einem der Bilderdienste wie z.B. https://imgbb.com/ oder https://imgur.com/upload das Foto ins Internet stellen.

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Zitat (von sonne_67):
Außerdem möchte ich meinem Chef alles in schriftlicher Form zukommen lassen, weil ich dann, sollte es doch noch über den Anwalt gehen, alles vorlegen kann.

Erst mal abwarten was er als Lösung anbietet. So ein Schreiben würde jetzt wohl nur Schaden anrichten.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#59
 Von 
sonne_67
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 0x hilfreich)

update...

Hallo erstmal...

...so heute hatte ich das Gespräch mit meinem Chef, habe ja bereits schon geschrieben, dass dieser sich mit seinem Steuerberater und / oder Rechtsanwalt beraten möchte, er sich ne Lösung überlegt.

Seine Lösung ist nun wie folgt...

Er wird mir nun einen Arbeitsvertrag geben, der Rückwirkend zum 1.1.19 dann gültig ist. Außerdem meinte er, dass wenn ich einen Arbeitsvertrag hätte, wäre ich auch gebunden, mich an die zu arbeitenden Tage zu halten, also den Montag und Mittwoch. (würde das "alte" noch gelten, also flexibel, dann könnte ich auch mal sagen, "komme heute nicht oder die ganze Woche nicht, dafür arbeit ich ein anderes mal". Ob das nun so rechtens ist, weiß ich nicht, dazu kenne ich mich zuwenig damit aus.

Als ich ihn dann drauf ansprach, was nun mit dem noch ausstehenden Lohn ist (zwecks Feiertage, Krankheit und Urlaubstage für 2018), da meinte er, dass ich da keinen Anspruch mehr darauf hätte, weil ja nichts vereinbart wurde, außer bei Einstellung eben ich nen Personalbogen bekam, indem aber nur mein Name, Adresse usw. stand. Es wurden weder Stunden , die ich arbeite , noch Urlaubstage....bezahlte Feiertage oder das ich bei Krankheit den Tag bezahlt bekomme, darin aufgeführt. Auch nicht, wenn er mich zu Hause lässt, dass ich dann keinen Lohn bekomme. All das hab ich ihm gesagt und habe ihn auch darauf hingewiesen, dass er nach dem deutschen Arbeitsrecht mir gegenüber verpflichtet ist, mir anteilig Urlaub zu geben, Feiertage, die auf meinen Tag wo ich arbeite, falle, bezahlt werden, wenn ich krank bin, dies bezahlt wird und wenn er mich zu Hause lässt, wegen zu wenig Arbeit, er mir diese Stunden auch zahlen muss. Auch wurde keine Probezeit schriftlich fest gehalten.

Und das es dafür Gesetze gibt, hab ich ihm auch gesagt, auch dass ich mich bei der Minijobzentrale / Bundesknappschaft informiert habe, die mir mitgeteilt haben, dass ich genauso Anspruch auf alles habe, wie Vollzeit/teilzeitkrafte.

Er wurde dann bisschen pampig und meinte, dass es da noch nie ein Gesetz gab, bzw. jeder es handhaben kann, wie er mag. es aber nun ab 1.1 19 ein neues Gesetz raus kam, dass man alles Vertraglich machen muss, es so nun der Gesetzgeber so vorschreibt.

Mein Chef kam mir dann etwas pampig und drohte mir mit Kündigung...Hab ihm dann mitgeteilt, dass ich nicht auf Streit aus bin, jedoch einfach nur gerecht behandelt werden möchte, so wie eben jeder der Vollzeit arbeitet, behandelt wird, ohne Nachteile. Er hat sich dann entschuldigt, dass er mir mit Kündigung gekommen ist, weil er mit meiner Arbeit zufrieden ist und ihm eh Leute fehlen.

Er meinte dann noch, dass er sich noch erkundigen möchte, ob er jetzt im Nachhinein das was an Lohn (Urlaubstage, Krankheit, Feiertage und das ich daheim bleiben musste, wegen zu wenig Arbeit, macht insgesamt knapp über 350 Euro aus, die ich noch bekommen würde) von 2018 noch aussteht, mir Rückwirkend noch auszahlen kann/darf,...weil er ja bereit schon alles steuerlich abgerechnet hätte...

Meine Frage an euch ist nun....

Wie lange habe ich Zeit, evtl. der noch fehlende Lohn einzuklagen , sollte er mir dies nicht doch noch zurückzahlen? Gibt es da ne Verjährungsfrist?
(bin nebenbei noch auf der Suche nach einem neuen 450 € Job)


Vielen Dank schon mal für eure Antworten...

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#60
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(25623 Beiträge, 14089x hilfreich)

Gibt es da ne Verjährungsfrist? Gibt es - 3 Jahre. In Arbeitsverträgen stehen oft kürzere Fristen, aber wo kein AV vorliegt, kann logischerweise auch keine kürzere Frist vorliegen.

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