Minusstunden Azubi...

7. Januar 2020 Thema abonnieren
 Von 
guest-12308.01.2020 11:15:13
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Minusstunden Azubi...

Hallo ich hätte da eine Frage und zwar bucht mir meine chef jedes Mal wenn ich keine 8 Stunden arbeite die Differzenz als Minusstunden ein .

Ist dies überhaupt in der Ausbildung möglich und wie gehe ich dagegen vor

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15 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(26707 Beiträge, 4964x hilfreich)

Was steht denn in deinem Ausbildungsvertrag?
zB zu Mehrarbeit, zu Arbeitszeitkonten.

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#2
 Von 
guest-12308.01.2020 11:15:13
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Also in meinem Vertrag steht nichts von Mehrarbeit oder Arbeitszeitkonto

Es stehen lediglich nur die Personen Daten vom AN und AG , Verdienst , Urlaubstage , Tägliche Arbeitszeit ,Ausbildungsdauer im Vertrag

-- Editiert von Sgt.Argjend am 07.01.2020 21:58

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#3
 Von 
guest-12321.04.2020 21:07:37
Status:
Schüler
(325 Beiträge, 106x hilfreich)

Die Frage, die sich zunächst stellt: Wie kommt es überhaupt dazu, dass du gehst, bevor die 8 Stunden erreicht sind?

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#4
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15289 Beiträge, 5867x hilfreich)
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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(36018 Beiträge, 13465x hilfreich)

Na ja, die Frage ist aber trotzdem, warum denn die acht Stunden am Tag nicht gearbeitet werden. Und wenn das geklärt ist, die Stunden nicht dem Azubi zuzurechnen sind, dann ist die nächste Frage, was mit den eingebuchten Minusstunden passiert. Welche Konsequenzen werden gezogen?

So, und wenn wir das alles wissen, dann kann man auch weiterhelfen.

wirdwerden

-- Editiert von wirdwerden am 08.01.2020 08:27

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#6
 Von 
guest-12308.01.2020 11:15:13
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Warum ich manchmal keine vollen 8 Stunden arbeiten weil mich vielleicht mein Chef zu einer Schicht einteilt die nur 6 Stunden geht ?

Und die Minusstunden werden von meinen Überstunden abgezogen , hatte letzen Monat 197 Std muss aber nur 160 machen ,
Habe angeblich aber nur 21 Überstunden eigentlich müssten es das doch 37 sein

Bei mir in de Ausbildung läuft einiges Schief mit Minus und Überstunden, Arbeitsschutzgesetz und mit der nicht Einhaltung Ruhezeiten und Paussn


Ach und so dumme Antworten wie warum gehst du überhaupt bevor du die vollen 8Stunden erreichst hast könnt ihr euch Sparen


-- Editiert von Sgt.Argjend am 08.01.2020 10:04

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#7
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15289 Beiträge, 5867x hilfreich)

Reichlich forsch, junger Mann (um nicht zu sagen: pampig): Es ist deine Sache darzulegen, was Sache ist.
Und wenn du den Link geöffnet und gelesen hättest, wüsstest du, dass dann, wenn die Minusstunden auf das Handeln des Betriebes zurück zu führen sind, eben nicht aufzuschreiben und schon gar nicht zu verrechnen sind.

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#8
 Von 
guest-12308.01.2020 11:15:13
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich weiß bestens Bescheid über Überstunden und Minusstunden im der Ausbildung aber wie soll ich gegen den AG vorgehen , ich will das er die Konsequenzen dafür trägt das ich jeden Monat 40-50 Stunden mehr arbeite keine Ruhezeiten eingehalten werden , das ich seit Ausbildunsbeginn September 2019 schon 5 oder 6 mal 7 Tage die Woche geschafft habe . Und mit wurden keine Ausgleichstage angeboten.

Und ja ich habe schon alles angesprochen sogar das kleinste Problem dass das gehalt erst ab 8. Ankommt obwohl es eig schon vor dem letzten Arbeitstages des Monats da sein müsste


Da mein Chef sich quer stellt und ständig so tut als würde er alles richtig machen, kann ich mit einem Anwalt gegen ihn vorgehen ?

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#9
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9823 Beiträge, 4020x hilfreich)

Darf man fragen wie alt Du bist?

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#10
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1227 Beiträge, 466x hilfreich)

Bevor du einen teuren Anwalt beauftragst, wäre der erste Ansprechpartner die IHK. Diese ist für Auszubildende zuständig und darf auch den Betrieb kontrollieren bzw. muss das Gespräch mit deinem Chef suchen ,wenn du dort um Hilfe bittest und die Mißstände schilderst.

Du kannst natürlich auch zu einem Anwalt gehen, aber dieser erzeugt eben Kosten, die ja im ersten Zug erstmal nicht sein müssen.

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#11
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15289 Beiträge, 5867x hilfreich)

Wenn du 'bestens Bescheid' weißt - wieso fragst du dann nicht gleich, was du wirklich wissen willst, statt eine völlig überflüssige oder irreführende Frage zu stellen?
Natürlich kannst du mit Anwalt arbeiten - kostet allerdings dein Geld.
Das Erste wäre m.E., Nein zu sagen, wo der Chef von dir verlangt, was nicht geht. Und konsequent zu sein.
Obendrein ist es wohl angesagt, penibel Tagebuch zu führen über diese Zumutungen.
Du bist Azubi, sollst dort deinen Beruf lernen, aber nicht als billige Arbeitskraft herhalten. Aber auch darüber wirst du bestens Bescheid wissen.
Das Elend ist, dass es bei dir und deinen Problemen nicht um Arbeitsrecht, sondern um Verhalten gegen übergriffiges Verhalten. Das Forum kann Fragen des Arbeitsrechts erörtern - angemessenes und zielgerichtetes Verhalten ist demgegenüber dann eher eine Coachingangelegenheit.

-- Editiert von blaubär+ am 08.01.2020 10:49

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
guest-12308.01.2020 11:15:13
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

@ratlose Mama

Ich hab die IHK drauf angesprochen und die haben ehrlich nichts getan ich sollte mich nur ,mit meinem Vorgesetzten an einen Tisch setzen und alles bereden was nicht möglich ist ! Niemals

Ich scheue mich echt nicht vor hohen Anwaltskosten wenn es meinem Chef weh tut .


Hätte es Erfolg einen Anwalt zu beauftragen

Mfg

Sgt.

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#13
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(26707 Beiträge, 4964x hilfreich)

Zitat (von Sgt.Argjend):
Da mein Chef sich quer stellt und ständig so tut als würde er alles richtig machen, kann ich mit einem Anwalt gegen ihn vorgehen ?
Ja, das kannst du machen.

...ich dachte, das wüsstest du auch... :neck:

Wenn noch eine Frage erlaubt sei: Was passiert denn mit deinen Überstunden? Werden die bezahlt oder was?

Zitat (von Sgt.Argjend):
aber wie soll ich gegen den AG vorgehen ,
Warum fragst du das denn nicht zuerst?
Warum müssen dir erst die Infos aus der Nase gezogen werden? Hier kennt weder jemand deinen Ausbilder noch deine Ausbildung noch die ganzen Ärgernisse.

Konsequenzen, die er tragen soll?---An was hast du denn so gedacht?
Oder anders: Hast du schon mal dran gedacht, deine Arbeitszeit den geltenden Regelungen anzupassen? (den Link lesen, ziemlich am Anfang)

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#14
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15289 Beiträge, 5867x hilfreich)

Es wird jedenfalls Folgen haben, wenn du mit der Artillerie anrückst, also Anwalt. Ob *Erfolg* in dem Sinne zu erwarten ist, wie du ihn dir denkst, ist eine andere Frage. Und wenn Anwalt: was genau kann und soll der denn tun? Briefe schreiben, Rechtslage vortragen, Forderungen stellen ... Klage androhen.
Kann sein, dass das Eindruck macht und sich mäßigt / ändert. Für wahrscheinlicher halte ich Verharren in Mustern des AG, die du ohnehin schon kennst, und gesteigerte Aggressivität.
Und was kommt nach dem Anwalt? Die Klage.

Es ist zu spüren, dass und wie du zutiefst verärgert bist und auf Rache sinnst. Schöne Phantasien, aber nicht wirklich gut geeignet, in der Situation zurecht zu kommen.
Mir klingt das Ganze inzwischen mehr danach, dass du (eher, besser) den Ausbildungsbetrieb wirst wechseln wechselst.

-- Editiert von blaubär+ am 08.01.2020 10:59

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#15
 Von 
Moderator9
Status:
Praktikant
(597 Beiträge, 440x hilfreich)

Noch 2 finale Hinweise:
1. Minderjährige können gar keinen RA beauftragen.
2. Im Arbeitsrecht trägt man die eigenen Anwaltskosten immer selbst. Die Beauftragung eines Anwaltes würde hier finanziell gewaltig nach hinten losgehen...

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