Minusstunden durch Zu Hause bleiben(Leiharbeit)

21. April 2010 Thema abonnieren
 Von 
the_rock
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Minusstunden durch Zu Hause bleiben(Leiharbeit)

Hallo,
ich hab da eine Frage zu meinem Stundenkonto und ob das so Rechtens ist?
Ich arbeite für eine Leiharbeiterfirma in der Luftfahrt. Der BZA-Tarifvertarg greift hier, wenn das hilft.
Follgendes: Anfang Mai letzten Jahres hies es von unserem Kunden das keine Arbeit da ist und wir zu Hause bleiben müssen. Zu diesem Zeitpunkt hatte mein Stundenkonto noch ein Plus von ca 70 Std.
Ich bin darauf hin von Mai bis September zu Hause gewesen und habe in der Zeit immer mal Kurz bei diesem Kunden gearbeit, insgesamt waren es ca 4 1/2 Wochen und etwas Urlaub war noch dabei. Oktober bin ich dann zu einem anderen Kunden gegangen. Ende September hatte ich auf meinem Stundenkonto ein Minus von etwas um die 260 Std. Sprich immer wenn ich zu Hause war habe ich für die Zeit mein Grundgehalt bekommen und für jeden Tag den ich zu Hause war haben sich -7 1/2 Std. auf meinem Konto niedergeschlagen. Meine Frage ist ob das so Rechtens ist, wenn der Kunde mich nach Hause schickt und meine Frima keine neue Arbeit für mich findet, dass Sie mir dann jeden Tag Minusstunden auf mein Konto packen. Es kann doch nicht sein das ich Bluten muss, nur weil meine Firma es nicht schafft(zu blöd ist) einen neuen Kunde zu finden. Vor allem wie soll man aus 260 Minusstunden wieder so schnell rauskommen. Ich könnt mich grad wieder Aufregen :bang:

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17785 Beiträge, 8026x hilfreich)

Was steht konkret im Vertrag zur Arbeitszeit und Bezahlung?
Gibt es Zeitkonten, was ist dazu vereinbart?


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0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
the_rock
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Das stehzt im Tarifvertrag.
Arbeitszeit:
Die individuelle regelmäßige monatlicheArbeitszeit beträgt 151,67 Stunden;dies entspricht einer durchschnittlichenwöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden.
Zum Konto:
§ 4Verteilung der Arbeitszeit/Flexibilisierung
§ 4.2 Zum Ausgleich der monatlichen Abweichungen zwischen der nach § 2/§ 3 vereinbarten individuellen regelmäßigen Arbeitszeit des Mitarbeiters und der tatsächlichen Arbeitszeit nach § 4.1 wird ein Arbeitszeitkonto eingerichtet.
In das Arbeitszeitkonto können Plus- und Minusstunden eingestellt werden.
Zu den Minusstunden steht nur drin:
§ 4.4 Das Arbeitszeitkonto ist spätestens nach 12 Monaten auszugleichen. Ist der Zeitausgleich in diesem Zeitraum nicht möglich, ist er in den folgenden 3
Monaten vorzunehmen. Dazu hat der Arbeitgeber mit dem betroffenen Mitarbeiter
spätestens nach Ablauf der 12 Monate gemäß Abs. 1 eine entsprechende Vereinbarung zu treffen mit dem Ziel, einen vollständigen Zeitausgleich vorzunehmen.
Die Bezahlung regelt sich auch über diesen Vertrag. Sprich es wird je nach Einsatz die entsprechende Entgeldgruppe bezahlt + Nacht-/Sonntagzuschläge usw. Die Mehrstunden landen auf dem Zeitkonto.

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PS: Wenn es jemand nachlesen will > http://www.bza.de/fileadmin/bilder/2008/11/Tarifvertrag_BZA.pdf <

-- Editiert am 22.04.2010 15:38

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