Mobbing ?
Hallo ich bräuchte mal einen Rat
ich wurde im Mai 2007 von einer gemeinnützigen Firma als Fahrerin für Schwerstbehinderte eingestellt.
Vorab sind Kosten für die Verlängerung des Fahrgastbeförderungsscheines in
Höhe von 206,-- Euro für mich angefallen.
Der Arbeitgeber hat mir diese Kosten vorgestreckt, da ich von meiner kleinen
Erwerbsunfähigkeitsrente diese Kosten hätte nicht bestreiten können.
Es wurde vereinbart dass diese Kosten in Höhe von jeweils monatlich 50 ,-- meinem
Gehalt dann ab Juni 2007 abgezogen werden.
Mein Gehalt beläuft sich auf monatlich 350 ,-- Euro, ich muß 2 mal am Tag zur
Arbeitsstelle fahren weil die Behinderten morgens daheim abgeholt werden und zum
Heim gebracht werden und nachmittags geht das gleiche in die andere Richtung dann.
Ich habe dafür schon allein 100 Euro Kosten für Sprit.
Nun gut ich brauche das Geld eben dringend und die Arbeit mit den Menschen dort
mache ich sehr gerne, sie liegen mir nun mal sehr am Herzen.
Nun stellte sich am letzten Freitag heraus, dass ich eigentlich einen Kleinbus mit
15 Personen fahren sollte aber ich darf mit meinem Führerschein eben nur 8 Personen
befördern.
Also laut meinem Boss gibt es für mich in dieser Firma nun keine Möglichkeit mehr
mich weiter zu beschäftigen, nur eben so lange bis die Beifahrerin die nun im Krankenhaus ist , wieder ihre Arbeit aufnehmen kann.
Es war zunächst aber vereinbart daß ich bis Ende Juli nun diesen Job fest habe.
Nun brauchte ich eine Verdienstbescheinigung zur Vorlage bei einem Amt
Hier heisst es dann :
Frau ..... übt bei uns seit dem 2. Mai eine geringfügige Beschäftigung aus.
Frau .... erhält ein geringfügiges Entgelt in Höhe von je 350 Euro für die Monate
Mai und Juni 2007. Einen Vorschuß in Höhe von 206 Euro hat sie bereits vorab erhalten zur Beschaffung ihrer Führerscheinpapiere .
Das Arbeitsverhältnis endet voraussichtlich Ende Juli 2007. Die Vergütung für diesen Monat richtet sich nach Ihrem Einsatz.
Wir haben auch kleinere Busse in der Firma und letztens fragte mich mein Boss
ob ich noch wen wüsste, den man aushilfsweise als Beifahrer einsetzten könnte,
er hätte einen personellen Engpass.
Auf meine Bitte hin mich weiter als Beifahrer einzusetzen wurde mir dann erklärt:
Ich bekomme Zivis und Sie waren ja als Fahrer eingeplant.
So nun habe ich immer noch keinen Arbeitsvertrag und es schaut ja so aus
als wollte man mich einfach je nach Bedarf im Juli 2007 dann einsetzen oder nicht. Hier wohl
eher nicht .. nach dem Motto wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan hat... kann er gehen.
Sollte ich nun selbst fristlos kündigen wegen Vertragbrüchigkeit erst mal meinen
Boss in die Pflicht nehmen ?
Mobbing ?
Warum Vertragsbrüchigkeit? Sie hatten doch noch keinen festen Arbeitsvertrag oder?
Ob Sie kündigen sollen, müssen Sie selbst wissen, allerdings könnte es dann uU. mit Ansprüchen ggüber dem AA schlecht aussehen.
Um auf die Überschrift zu antworten: Um Mobbing handelt es sicher ganz sicher nicht.
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"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz."
hallo klagdichreich
danke für die antwort. nun hab ich mir am 9.6. den rechten oberarm gebrochen -au erst mal bis 30.6-und weiss gar nimmer was noch passierenwird, nein boss hatte angeblich nicht vor mir zu kündigen . die buchhalterin meint nun mir würde keine lohnfortzahlun zustehen und der chef hält sich bedeckt mit infos
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Ein Mobbing ist hier nicht ersichtlich, ich hoffe ich habe es nicht überlesen, wie wurde die vereinbarung getroffen schriftlich oder Mündlich?
a. sollte es eine Nachweisliche Vereinbahrung geben, das sie als Fahrerin für einen Kleinbus (8 Personen) eingesetzt werden sollten, kann diese nicht einfach so geändert werden, und schon gar nicht wenn sie nur über die Erlaubniss verfügen 8 Personen als Max. befördern zu dürfen.
Sollte diese Verinbarung also Nachweislich sein, und sie aufgrund der nichbeschäftigungsmöglichkeiten gekündigt werden, so wird diese Kündigung unwirksam sein, weil sie ja schreiben, das die Firma auch Kleinbuse in Ihrem Sinne besitzt.
Eine Gütige einnigung sollten sie mit Ihrem AG versuchen, ansonsten wird Ihnen nur der GGang zum Arbeitsgericht bleiben!
Auch hier der Hinweis, das nach so einem Gezetere ein schönes Arbeitsklima nicht mehr zu erwarten sein könnte!
hallo schmusekater, ´vielen dank für ihre antwort. eigentlich war mein chef so mit mir verblieben dass ich bis 31.7. noch als aushilfskraft in der firma bleibe -als beifahrerin -, das war ok so für mich weil ich zum 1.8 neuen nebenjob habe. vor den kadi mag ich nun nicht unbedingt. nun habe ich nur gehaltsabrechnungen v. mai und juni zu mtl. 350,-- euro verdienst. wie ist das nun mit lohnfortzahlung wegen meines gebrochenen armes ? wäre schlimm wenn ich ganz ohne nebeneinkommen wäre nun. die buchhalterin sagt ich sei nicht lange genug beschäftigt gewesen und hätte keinen anspruch auf lohnfortzahlung auch deswegen nicht weil ich ja nur noch im bedarfsfalle eingesetzt werden sollte.
Was sie machen ist ein Geringfügiglohnjob, und wenn sie nur noch im bedarfsfall eingesetzt werden, ohne das eine gewisse Stundenleistung vereinbart wurde, kann ihr AG sich darauf berufen das er sie momentan nicht einsetzen kann, somit sehe ich für eine Lohnfortzahlung sehr schlechte Karten.
Meine Frau Arbeitet zb bei der Ki... AG und dort ist es so geregelt, das keine mindeststundenleistung vereinbart wurde, so erhält sie im Krankheitsfall auch keine Lohnfortzahlung, weil auch nur eine Vereinbarung über ein Beschäftigungsverhältniss nach bedarf getroffen wurde.
hallo & danke schmusekater
so das mit dem einsatz im bedarfsfall ist ebenso weing schriftlich fixiert wie die ursprüngliche tätigkeit für die ich eingestellt wurde, aber ich war ja nun für monate im festen beschäftigungsverhältnis zu jeweils 350 euro mtl. Also wir bekommen am 15. eines jeden monats das gehalt schon im voraus, d.h. doch nun eigentlich da ich bis 30.6. schon AU bin, dass die lohnfortzahlung schon da ist? mein gehalt für diesen monat hab ich seit gestern bereits auf dem konto.
vieleicht sollte ich hier noch ergänzend mitteilen, dass ich eu-rentnerin und selbst 60% schwerbeschädigt bin
Und jetzt?
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