Recht auf Zwischenzeugnis und zu wann?

15. Mai 2018 Thema abonnieren
 Von 
cass
Status:
Schüler
(436 Beiträge, 54x hilfreich)
Recht auf Zwischenzeugnis und zu wann?

An alle Forenteilnehmer:
Am 6.5. wurde ein Mitarbeiter gekündigt. Dieser wird freigstellt ab dem folgenden Tag.
Das Arbeitsverhältnis endet Ende Mai.
Auf Nachfrage des Mitarbeiters bejahte der Arbeitgeber, er stellt bald ein Zwischenzeugnis aus, da er sich damit bewerben kann. Bis heute ist keins gefertigt worden.
Bis wann muss der Arbeitgeber das erstellen?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17245 Beiträge, 6431x hilfreich)

Wieso Zwischenzeugnis?
Es wird ein Arbeitszeugnis geben und das vmtl. und hoffentlich zeitnah zum Beendigungszeitpunkt.

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#2
 Von 
cass
Status:
Schüler
(436 Beiträge, 54x hilfreich)

Die sagten, weil ja das Arbeitsverhältnis noch läuft, gibt es ein Zw.zeugnis.
Ab dem 1.6. ist ein Arbeitszeugnis möglich.
Seltsam?

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#3
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17245 Beiträge, 6431x hilfreich)

Ein Zwischenzeugnis beantragt und bekommt man nicht mal ebenso. Anerkannte Anlässe für ein Zwischenzeugnis sind Abteilungswechsel oder auch wechsel in der Personalführung, also des Vorgesetzten und ähnliche Anlässe. Ganz sicher aber nicht die Freistellung am Ende eines Arbeitsverhältnisses, das dann ohnehin beendet sein wird. Da gibt es mit Sicherheit gleich das Abschlusszeugnis.

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#4
 Von 
guest-12307.10.2018 16:16:46
Status:
Schüler
(262 Beiträge, 87x hilfreich)

Stell dir vor es gibt auch AG die dem weiteren Weg seines AN nicht im Weg stehen wollen und stellen dann auch kurz vor dem Ausscheiden zu Bewerbungszwecken ein Zwischenzeugnis aus.
Auch wenn ich mich aus einem ungekündigtem AV bewerben möchte, kann ich ein Zwischenzeugniss verlangen.

Zur eigentlichen Frage: es ist erst eine Woche vergangen, ich würde einfach mal freundlich nachfragen. Aber zwei Wochen halte ich für realistisch.

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118615 Beiträge, 39604x hilfreich)

Ein Zwischenzeugnis wenn es in 15 Tagen das Endzeugnis gibt - da müsste der Arbeitnehmer schon eine außerordentlich gute Begründung für haben um die Forderung durchzusetzen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16319 Beiträge, 9239x hilfreich)

Zitat:
Ein Zwischenzeugnis wenn es in 15 Tagen das Endzeugnis gibt - da müsste der Arbeitnehmer schon eine außerordentlich gute Begründung für haben um die Forderung durchzusetzen.

Nö. Die Tatsache, dass dem Mitarbeiter gekündigt wurde, rechtfertigt dir Forderung nach einem sofortigen Zeugnis. Der Arbeitnehmer muss nicht bis zum Ende der Kündigungsfrist warten. Das ist ziemlich unstreitig.
Die einzige Frage ist, ob das Zeugnis die Überschrift "Zwischenzeugnis" oder "Endzeugnis" tragen muss - der letzte tatsächliche Arbeitstag ist ja offenbar schon gelaufen, so dass sich am Zeugnisinhalt nichts ändern kann.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118615 Beiträge, 39604x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
der letzte tatsächliche Arbeitstag ist ja offenbar schon gelaufen, so dass sich am Zeugnisinhalt nichts ändern kann.

Wenn die Freistellung unwiderruflich war, dann wäre das ein gutes Argument.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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