Reden in anderer Abteilung verboten!!

9. Juli 2009 Thema abonnieren
 Von 
RichardF.
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 6x hilfreich)
Reden in anderer Abteilung verboten!!

Hallo zusammen.

Nachdem bei uns in der Firma etwas gestohlen wurde und einer schon vor die Tür gesetzt.
Leider müssen jetzt alle darunter leiden, was hinter vorgehaltener Handy schon als "Mobbing von Chefebene" bezeichnet wird.
wir dürfen jetzt nicht mehr mit anderen Abteilungen reden
(Pausenzeiten wurden so geändert, das jede Abteilung zu unterschiedlichen Zeiten Pause macht. In der Pause darf man sich nur noch in der Küche oder außerhalb des Gebäudes aufhalten)
Nichtmehr mit Rucksack oder Tasche in die Werkstatt
Kein Arbeitsmaterial nach Arbeitsende am Platz lassen
Diverse Anschuldigungen die der normale Menschenverstand garnicht zulassen dürfte.

Mir ist das Thema "reden" sehr wichtig.
Meine Frage ist nun, darf der Chef das?????
Darf er das reden verbieten??

Vielen Dank schon jetzt für eure Antworten

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107599 Beiträge, 38045x hilfreich)

Zitat:
Darf er das reden verbieten??

Während der Arbeitszeit JA.
In der Freizeit NEIN.
Wenn er das durch verlegen der Pausenzeiten erreichen will, wird man daran nicht viel ändern können (siehe unten).
Das hindert natürlich keinen daran, nach Feierabend mit seine Kollengen zu reden. Dies kann auch kein Arbeitgeber verhindern.


quote:
wir dürfen jetzt nicht mehr mit anderen Abteilungen reden
(Pausenzeiten wurden so geändert, das jede Abteilung zu unterschiedlichen Zeiten Pause macht.)

Die Pausenzeiten dürfen von Arbeitgeber frei festgelegt und geändert werden sofern keine gesetzlichen Anforderungen (Höchstarbeitszeit) dem entgegenstehen.


quote:
In der Pause darf man sich nur noch in der Küche oder außerhalb des Gebäudes aufhalten

Gegenfrage: warum soll man am Arbeitsplatz bleiben? Eine Werkstatt ist meist mit Lärm und Schmutz verbunden, die Pause soll ja der Erholung und Nahrungsaufnahme dienen. Hier kann der Arbeitgeber anführen, das der Erholungswert (und damit der Zweck der Pause) gefährdet ist. Desweiteren kann es auch sein, das die Gesundheit gefährdet wird (z.B. weil das Essen durch Dämpfe kontaminiert wird).
Es kann also gute Gründe geben, das man sich nur im Pausenraum und nicht in der Werkstatt aufhalten darf.


quote:
Nichtmehr mit Rucksack oder Tasche in die Werkstatt

Das darf er untersagen, insbesondere im Hinblick auf eventuelle Diebstähle.
Was er jedoch nicht darf, ist eine Taschenkontrolle oder Leibesvisitationen bei den Angestellten.


quote:
Kein Arbeitsmaterial nach Arbeitsende am Platz lassen

Hmmm, habe ich schon als Azubi von meinem Meister gelernt den Arbeitsplatz sauber und aufgeräumt zu verlassen.
Hier kommt es wohl auch auf den Wert des Arbeitsmaterials an. Aber der Arbeitgeber kann das auch unter Sicherheitsaspekten (Unfall / Verletzungsgefahr) anordnen.


quote:
Diverse Anschuldigungen die der normale Menschenverstand garnicht zulassen dürfte.

Hier kommt es wohl darauf an, was konkret gesagt wurde. Was der eine als Anschuldigung empfindet, ist für den anderen eine freie Meinungsäuserung.

Ein Äuserung wie 'Ihr seid doch alles Diebe' ist mit Sicherheit nicht akzeptabel.
'Wieso haben wir so einen hohen Fehlbestand, wird das alles geklaut?' ist zwar nicht diplomatisch, hat aber keine rechtlichen Konsequenzen, da ja niemend konkret angesprochen wird.




-----------------
"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar !"

-- Editiert am 10.07.2009 02:44

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#2
 Von 
RichardF.
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 6x hilfreich)

Also, erst mal danke für deine Antwort.

quote:
Gegenfrage: warum soll man am Arbeitsplatz bleiben? Eine Werkstatt ist meist mit Lärm und Schmutz verbunden, die Pause soll ja der Erholung und Nahrungsaufnahme dienen. Hier kann der Arbeitgeber anführen, das der Erholungswert (und damit der Zweck der Pause) gefährdet ist. Desweiteren kann es auch sein, das die Gesundheit gefährdet wird (z.B. weil das Essen durch Dämpfe kontaminiert wird).
Es kann also gute Gründe geben, das man sich nur im Pausenraum und nicht in der Werkstatt aufhalten darf.
Beispiel: Wenn Gruppe A um 11:30h Pause macht und Gruppe B dann um 12h.
Angenommen ich bin in Gruppe B, mein Kumpel in Gruppe A. Es ist Die Pause von A ist vorbei. Ich hab evtl. noch ca. 10 Minuten Pause, jetzt möchte ich zu meinem Kumpel und mit ihm reden (privates).
Das ich am Abreitsplatz nicht esse, ist eh klar (dürfen wir auch nicht mehr),

quote:
Hmmm, habe ich schon als Azubi von meinem Meister gelernt den Arbeitsplatz sauber und aufgeräumt zu verlassen.
Hier kommt es wohl auch auf den Wert des Arbeitsmaterials an. Aber der Arbeitgeber kann das auch unter Sicherheitsaspekten (Unfall / Verletzungsgefahr) anordnen.
Nun ja, wir brauchen immer sher viele Materialeien wie Dichtungen und Schläuche. Diese müssen immer zurück ins Lager geräumt werden (nicht in den Schub), obwohl ich sie ja am nächsten Tag eh wieder brauch.

quote:
Hier kommt es wohl darauf an, was konkret gesagt wurde. Was der eine als Anschuldigung empfindet, ist für den anderen eine freie Meinungsäuserung.

Ein Äuserung wie 'Ihr seid doch alles Diebe' ist mit Sicherheit nicht akzeptabel.
'Wieso haben wir so einen hohen Fehlbestand, wird das alles geklaut?' ist zwar nicht diplomatisch, hat aber keine rechtlichen Konsequenzen, da ja niemend konkret angesprochen wird.
"Ihr würdet mehr Stückzahl schaffen, wenn ihr nicht dauernt eure eigenen Geräte reparieren würdet" (so zu sagen, damit wir sie stehlen)
"Ersatzteile aus defekten Geräten dürfen nicht am Platz gelagert werden, ich unterstütze doch keinen Diebstahl!"



Unser Betriebsrat ist zur Zeit sehr stark dran, das auf zu heben.
Auch der Redeverbot in der Arbeit soll nicht rechtens sein.


mfg


-- Editiert am 10.07.2009 07:33

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107599 Beiträge, 38045x hilfreich)

quote:
"Ihr würdet mehr Stückzahl schaffen, wenn ihr nicht dauernt eure eigenen Geräte reparieren würdet" (so zu sagen, damit wir sie stehlen)
"Ersatzteile aus defekten Geräten dürfen nicht am Platz gelagert werden, ich unterstütze doch keinen Diebstahl!"

Na ich denke solche Äuserungen geht doch sehr stark in Richtung 'Ihr seid doch alles Diebe'.
Da sollte (und wird) der wohl Betriebsrat einen Riegel vorschieben.



quote:
Diese müssen immer zurück ins Lager geräumt werden (nicht in den Schub),

Das ist zwar ungewöhnlich, aber noch vertretbar.



quote:
Beispiel: Wenn Gruppe A um 11:30h Pause macht und Gruppe B dann um 12h.
Angenommen ich bin in Gruppe B, mein Kumpel in Gruppe A. Es ist Die Pause von A ist vorbei. Ich hab evtl. noch ca. 10 Minuten Pause, jetzt möchte ich zu meinem Kumpel und mit ihm reden (privates).

Sorry, in dem Punkt kann ich euren Chef verstehen. Die Pause von A ist vorbei !. Er kann doch nicht einfach eigenmächtig seine Pause verlängern um mit Kumpels zu reden? Das ist Arbeitszeit für die er bezahlt wird, in der er auch zu arbeiten hat und nicht privat quatschen soll.
Und wenn das nicht anders geht als das der Chef euch verbietet in der Pause in die Werkstatt zu gehen dann ist es halt so. Besser als wenn es Abmahnungne deswegen hagelt.



quote:
Auch der Redeverbot in der Arbeit soll nicht rechtens sein.

Ein unbegründetes willkürliches Redeverbot ist nicht vertretbar.
Wenn alledings viel geredet wird und dadurch die Qualität und Quantität der Arbeit leidet oder wie oben beschrieben nach der Pause noch weitergeredet wird liegen schon gute Gründe vor.

Ein Arbeitnehmer hat ein Anrecht auf Pause, Urlaub und eine Entlohnung.
Der Arbeitgeber hat jedoch auch das Recht für die Entlohnung eine entsprechende Gegenleistung (=Arbeit) zu fordern.




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#4
 Von 
hogwarts
Status:
Schüler
(221 Beiträge, 67x hilfreich)

Euer Betriebsrat ist ja eine Pfeife mit den Pausen. Das entsprich ja alles der Ordnung des Betriebes und da kann der AG nichts ohne zutun des Betriebsrats machen. Jedoch das private Reden kann der AG wärend der Arbeitszeit unterbinden.

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#5
 Von 
RichardF.
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 6x hilfreich)

quote:
Sorry, in dem Punkt kann ich euren Chef verstehen. Die Pause von A ist vorbei !. Er kann doch nicht einfach eigenmächtig seine Pause verlängern um mit Kumpels zu reden? Das ist Arbeitszeit für die er bezahlt wird, in der er auch zu arbeiten hat und nicht privat quatschen soll.
Und wenn das nicht anders geht als das der Chef euch verbietet in der Pause in die Werkstatt zu gehen dann ist es halt so. Besser als wenn es Abmahnungne deswegen hagelt.
Es war so gedacht, das ich noch Pause habe und mein Kollege nicht. Ich gehe also in meiner Pausenzeit zu meinem Kollegen. Wärend er weiterarbeitet kann ich doch noch mit ihm reden...ich bin nicht am Arbeitsplatz, aber ich hab ja auch noch Pause.
Das wir länger Pause mache, is klar dass das nicht geht ;-)


quote:
Na ich denke solche Äuserungen geht doch sehr stark in Richtung 'Ihr seid doch alles Diebe'.
Da sollte (und wird) der wohl Betriebsrat einen Riegel vorschieben.
Tja, nur was soll er gegen solche Aussagen machen?
Wir hatten schon an einen Beschwerdebrief in höherer Ebene gedacht.


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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107599 Beiträge, 38045x hilfreich)

quote:
Wärend er weiterarbeitet kann ich doch noch mit ihm reden...

Ach so er arbeitet weiter. Da ist es dann die Frage ob seine Arbeitsqualität und -quantität darunter leidet. Das kann man natürlich so aus der Fernen nicht beurteilen.
Aber ich denke man kann besser reden wenn man einen Keilriemen nachspannt als wenn man eine Uhr repariert oder Elektronik lötet.



quote:
Euer Betriebsrat ist ja eine Pfeife mit den Pausen.

Na eventuell kam ja auch § 87 Absatz 2 BetrVG zum tragen: Kommt eine Einigung über eine Angelegenheit nach Absatz 1 nicht zustande, so entscheidet die Einigungsstelle. Der Spruch der Einigungsstelle ersetzt die Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat.
Oder es wird durch Tarifvertrg oder Betriebvereinbarung dem Arbeitgeber die Pausenverteilung zugestanden?

@ RichardF
Hat euer Betriebsrat denn der neuen Pausenregelung zugestimmt oder die Einigungsstelle oder gibt es irgendwo eine betriebliche Regelung die das festlegt ?



@ hogwarts
quote:
Euer Betriebsrat ist ja eine Pfeife mit den Pausen. Das entsprich ja alles der Ordnung des Betriebes und da kann der AG nichts ohne zutun des Betriebsrats machen

Was bitte meinst du mit der Formulierung 'Das entsprich ja alles der Ordnung des Betriebes' ? Was ist diese 'Ordnung des Betriebes' ?

Ich kenne in dem Zusammenhang nur das Arbeitszeitgesetz und das Betriebsverfassungsgesetz:
§ 4 ArbZG
Bei einer Arbeitszeit von mehr als
- 6 Stunden ist eine Ruhepause von mindestens 30 Minuten zu gewähren
- 9 Stunden ist eine Ruhepause von mindestens 45 Minuten zu gewähren
§ 5 ArbZG
Nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit muss eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 11 Stunden gewährt werden

§ 87 BetrVG
Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:
Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit einschließlich der Pausen sowie Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage




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#7
 Von 
RichardF.
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 6x hilfreich)

quote:
Aber ich denke man kann besser reden wenn man einen Keilriemen nachspannt als wenn man eine Uhr repariert oder Elektronik lötet.
Aber letztden Endes könnte er es ja so oder so verbieten?!


Das mit der Pausenzeit ist seit wir unseren neuen Chef hatten (ca. 1 Jahr). Dieser hat nach und nach immer mehr Änderungen, zu unserem Nachteil, eingeleitet.

Den besagten Vorfall nutzt er jetzt natürlich richtig aus, um ach die besch...eidensten Dinge durchzusetzen.

Man merkt wirklich das die Motivation im Keller ist. DIe Stückzahl ist zurück gegangen und alle sind gereitzt.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107599 Beiträge, 38045x hilfreich)

Euer Chef hat wohl noch einen Chef dem er sich beweisen muss?

quote:
Den besagten Vorfall nutzt er jetzt natürlich richtig aus, um ach die besch...eidensten Dinge durchzusetzen

Das er sagt keine Rucksäcke/Taschen mehr in der Werkstatt, OK, kann man nachvollziehen
Die pauschalen Verunglimpfungen und sonstigen Aktionen haben damit wohl eher wenig zu tun. Ich denke hier will er einfach mal zeigen wer der 'Herr im Hause' ist. Und versucht so wohl auch nebenbei ein paar Dinge durch zu setzen von denen er sich eine Leistungssteigerung (=mehr Gewinn) verspricht.

Ist eher jünger der Chef?




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#9
 Von 
RichardF.
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 6x hilfreich)

Irgend etwas mit 40...also könnte man "ja" sagen.

Es gab heute eine große Betriebsratsitung und es sieht nicht gut für unseren Chef aus...er hat anscheinend Dinge veranlasst wo er nicht durfte, wird sich aber alles noch klären.

Frage nebenrein, wenn man eine mündliche Abmahnung bekommt, zählt diese wie eine schriftliche, oder sind mündliche nicht so schlimm?

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107599 Beiträge, 38045x hilfreich)

quote:
es sieht nicht gut für unseren Chef aus

Dann sieht gut für euch aus? Ich drück mal die Daumen ...


quote:
Frage nebenrein, wenn man eine mündliche Abmahnung bekommt, zählt diese wie eine schriftliche, oder sind mündliche nicht so schlimm

Jede Abmahnung zählt gleich schwer, egal ob mündlich oder schriftlich.
Allerdings ist die Frage, ob die Abmahnung vor Zeugen ausgesprochen wurde. Sonst steht Aussage gegen Aussage, sprich der Chef hat schlechte Chancen diese ohne Zeugen zu beweisen.
Eventuell gilt aber auch bei euch ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung welche die Schriftform vorschreibt?

Außerdem gibt es ein paar Regeln für eine gültige Abmahnung:
1. Der Arbeitgeber muss das Verhalten des Arbeitnehmers, das Anlaß für die Abmahnung ist, so genau wie möglich beschreiben. Pauschale Beahuptungen sind nichtig, es ist vielmehr erforderlich, daß möglichst genau angegeben wird, wann und wie der Arbeitnehmer seine vertraglichen Pflichten verletzt hat.

2. Man muss deutlich machen und rügen, daß es sich bei dem geschilderten Verhalten um einen Vertragsverstoß des Arbeitnehmers handelt und den Arbeitnehmer dazu auffordern, das beanstandete Verhalten zukünftig zu unterlassen.

3. Man muss deutlich deutlich machen, daß der Arbeitnehmer im Wiederholungsfall damit rechnen muß, daß das Arbeitsverhältnis gekündigt wird.





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0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
RichardF.
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 6x hilfreich)

quote:
Dann sieht gut für euch aus? Ich drück mal die Daumen ...
Ich hoffe es doch, denn das Arbeisklima leidet schon sehr darunter...

quote:
Jede Abmahnung zählt gleich schwer, egal ob mündlich oder schriftlich.
Allerdings ist die Frage, ob die Abmahnung vor Zeugen ausgesprochen wurde.
Ja, er hat sogar noch Mündlich erwähnt, das er dies Abmahnung im Beisenin von Herr XY (der auch mit im Raum war) ausspricht.
quote:
3. Man muss deutlich deutlich machen, daß der Arbeitnehmer im Wiederholungsfall damit rechnen muß, daß das Arbeitsverhältnis gekündigt wird.
Das hat er nicht gemacht.

Ich hatte schon mit dem Betriebsrat gerdet gahabt wegen der mündlichen Abmahnung. Deiser meinte ich solle einen Widerspruch schreiben.
Die Abmahnung ist nämlich nicht begründet gewesen.
Klar hatte ich gegen etwas verstoßen, jedoch nicht wissentlich und ca.80% bei uns machen das so, weil es diesbezüglich keine genaue Regelung (bisher) gab, woher sollte ich also wissen das ich das nicht gedurft hätte?!

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107599 Beiträge, 38045x hilfreich)

Den Widerspruch würde ich auch schreiben.
Denn nur weil der Chef irgendwann mal geht, die Abmahnung bleibt in der Akte.

Desweiteren würde ich auch ein 'Gedächtnisprotokoll' für die eigenen Unterlagen anfertigen, aus dem der Inhalt der Abmahnung hervorgeht und auch das keine Konsquenzen angedroht wurden.




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#13
 Von 
kisel72
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Muss man sein arbeitsplatz nach dem arbeitsende ohne es zu bezahlen aufräumen

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