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Resturlaub bei Kündigung im Krankenstand

 Von 
go525771-42
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Resturlaub bei Kündigung im Krankenstand

Hallo Zusammen,

ich habe eine Verständnisfrage. Ich kündige zum Ende des Jahres aufgrund von Mobbing. Ich habe seit Januar diesen Jahres so starke gesundheitliche Probleme deswegen. dass ich nun seit Juli 2019 krankgeschrieben bin und Krankengeld bekomme.
Ich habe noch 23 Tage Resturlaub bis zum Ende des Jahres.
Muss mir der Arbeitgeber diese abgelten? Ist es ihm überlassen ob er sie auszahlen oder normal geben will?
Muss er mir für diese Tage dann Gehalt zahlen?

Ich bin gerade etwas ratlos
Ich hoffe jemand hier weiss eine Antwort oder Rat

Vielen Dank und Gruß

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Arbeitgeber Gehalt Tage geben


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12325.02.2020 18:38:59
Status:
Schüler
(299 Beiträge, 103x hilfreich)

Zitat:
Muss mir der Arbeitgeber diese abgelten?

Nur, wenn er bis Ende des Jahres nicht mehr gewährt werden kann.

Zitat:
Ist es ihm überlassen ob er sie auszahlen oder normal geben will?
Muss er mir für diese Tage dann Gehalt zahlen?

Es kommt darauf an. Solltest du wieder arbeitsfähig sein, kann dein Arbeitgeber dich auffordern, den Urlaub innerhalb der Kündigungsfrist zu nehmen. Natürlich hast du dann auch Anspruch auf Gehalt.

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#2
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7419 Beiträge, 2953x hilfreich)

Arbeitsunfähigsbesvheinigung und Urlaub schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie also bis zum Ende der Kündigungsfrist krank geschrieben sind, muss Ihnen der Urlaub ausgezahlt werden. Gehalt bekommt man in der Krankschreibung nur die ersten 6 Wochen (Lohnfortzahlung), danach Krankengeld.

Wenn Sie nicht bis Ende des Jahres krank geschrieben sind, setzt ganz normal die Gehaltszahlung wieder ein, wenn man dann arbeitet oder eben Urlaub hat.

Signatur:Juristen haben keinen Sex, sondern gründen eine BGB-Gesellschaft mit dem Gesellschaftszweck des sexu
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#3
 Von 
Eidechse
Status:
Senior-Partner
(6949 Beiträge, 3833x hilfreich)

Man sollte aber nicht unerwähnt lassen, dass nicht unbedingt der komplette Resturlaub von 23 Tagen am Ende des Arbeitsverhältnisses abzugelten ist, wenn bis dahin der Arbeitnehmer krank ist. Es kommt vielmehr darauf an, ob diese 23 Tage auch übergesetzlichen Urlaub enthalten und was eventuell im Arbeits- oder Tarifvertrag zu übergesetzlichen Urlaub und dessen Verfall geregelt ist. Ich kenne durchaus Verträge, in denen die Abgeltung des übergesetzlichen Urlaubs generell ausgeschlossen ist.

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#4
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7419 Beiträge, 2953x hilfreich)

Natürlich, danke für die Ergänzung!

Signatur:Juristen haben keinen Sex, sondern gründen eine BGB-Gesellschaft mit dem Gesellschaftszweck des sexu
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