Resturlaub mit Urlaubsentgelt

27. März 2023 Thema abonnieren
 Von 
dakila
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Resturlaub mit Urlaubsentgelt

Moin,

ich arbeite seit 01. November 2022 für meinen AG und sollte im März Resturlaub nehmen, da mir das in der Januarabrechbung mitgeteilt wurde. Nun wird bei mir nach der Urlaubsentgeltmethode berechnet, was meine drei letzten Bruttogehälter durch 78 Werktage gerechnet wird. Jetzt wurde bei mir nur die Lohnabrechnung für November berücksichtigt, da der Urlaub normal im Dezember spätestens genommen werden muss und es somit noch keine Lohnabrechnung für den Monat gibt. Fakt ist, ich habe somit bis ende November keine 78 Werktage beim AG gearbeitet, sondern lediglich ein drittel davon. Ist das soweit korrekt oder werde ich hier vom AG verarscht?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31527 Beiträge, 5571x hilfreich)

Zitat (von dakila):
Jetzt wurde bei mir nur die Lohnabrechnung für November berücksichtigt
Erscheint mir logisch. Du hast erst am 1.November 2022 mit diesem Job begonnen.
Wieviel Urlaub hast du denn in 2022 genommen bzw. wieviel Resturlaub hast du noch?

-- Editiert von User am 27. März 2023 13:40

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
dakila
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wieviel Resturlaub hast du noch?


4 Urlaubstage

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#3
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat (von dakila):
ich arbeite seit 01. November 2022 für meinen AG und sollte im März Resturlaub nehmen, da mir das in der Januarabrechbung mitgeteilt wurde.
Und warum hast Du den Urlaub nicht genommen? Hat der AG den Urlaub nicht genehmigt? Falls Du den einfach so nicht genommen hast, müsste der AG Dir nämlich gar nichts zahlen, der Anspruch wäre einfach verfallen.

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#4
 Von 
dakila
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von bostonxl):
Und warum hast Du den Urlaub nicht genommen?

Probezeit, 6 Monate Urlaubssperre. Und das ist hier nicht die Frage.

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#5
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat (von dakila):
Probezeit, 6 Monate Urlaubssperre. Und das ist hier nicht die Frage.
Doch, das ist sehr wohl die Frage. Dann wäre es nämlich reines Entgegenkommen Deines Arbeitgebers bzgl. Zahlung, wenn Du gar keinen Urlaubsanspruch aufgrund Verfall hättest.

Und ... eine Urlaubssperre einfach nur mit der Begründung "Probezeit" ist nicht existent.

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#6
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17224 Beiträge, 6428x hilfreich)

Zitat (von dakila):
und sollte im März Resturlaub nehmen

So sollte es auch sein; Urlaub ist nämlich nur für den Fall auszuzahlen, dass das AV endet.

Zitat (von dakila):
Und das ist hier nicht die Frage.

... das passiert hier im Forum, dass der Fragesteller mehr bekommt, als er gefragt hat. Oft genug ist die Frage nur Teil eines größeren Problems oder die Fragestellung offenbart Probleme, die F selbst gar nicht als solche erkannt hat.

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#7
 Von 
RrKOrtmann
Status:
Lehrling
(1510 Beiträge, 667x hilfreich)

Zitat (von dakila):
ich arbeite seit 01. November 2022 für meinen AG


Dann hattest Du für 2022 einen schon zum 1.11. fälligen Anspruch auf Teilurlaub von 2/12 Deines Jahresurlaubs.

Nicht genommener Resturlaub wird "automatisch" ins Folgejahr übertragen ( wenn er nicht beantragt worden war / nicht genommen werden konnte ); der Arbeitgeber muß ausdrücklich auf noch ausstehenden Resturlaub hingewiesen haben, damit ( übertragener ) zum 31.3. verfallen kann, sofern er nicht genommen wurde.

Zitat (von dakila):
ich sollte im März Resturlaub nehmen


§ 11 Bundesurlaubsgesetz
"Das Urlaubsentgelt bemißt sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat, mit Ausnahme des zusätzlich für Überstunden gezahlten Arbeitsverdienstes."

Zitat (von dakila):
Nun wird bei mir nach der Urlaubsentgeltmethode berechnet, was meine drei letzten Bruttogehälter durch 78 Werktage gerechnet wird."

Nur wenn es eine (tarif-)vertragliche Sonderregulung gäbe, wonach der Urlausbentgeltberechnung ein Durchschnitt aus abgerechneten Monaten zugrundezulegen wäre, könnte es zulässig sein, nicht den durchschnittlich erhaltenen Verdienst der zurückliegenden 13 Wochen zu betrachten, sondern lediglich abgerechnete Zeitabschnitte heranzuziehen.

Gibt es einen Tarifvertrag und/oder eine Betriebsvereinbarung mit Regelungen über die Berrechnung des Urlaubsentgelts?

Arbeitest Du in einer 5-Tage-Woche, oder wird Deine Arbeitszeit auf 6 Tage in der Woche verteilt?

RK

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