Resturlaub u.a aus dem Vorjahr - Kündigung

19. März 2013 Thema abonnieren
 Von 
guest-12321.03.2013 11:41:53
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Resturlaub u.a aus dem Vorjahr - Kündigung

Hallo zusammen,


ich habe mich gerade hier angemeldet, da ich im Internet keine zufriedenstellende Antwort auf meine eigentliche Frage bekommen habe. Und zwar habe ich folgendes Problem, ich hoffe ihr wisst Rat:

Ich möchte zum 31.05.2013 mein dezeitiges Arbeitsverhältnis kündigen. Ich habe eine 1-monatige Kündigungsfrist, immer zum Ende des Monats. Zunächst einmal zwischendrin gefragt, bis wann genau muss meine Kündigung beim AG eingegangen sein? 30. April?

Nun zu meinem eigentlichen Problem:

Wie gesagt ich möchte zum 31.05.2013 kündigen. Jetzt ist es so, dass ich 24 Urlaubstage pro Jahr habe. Und ich war im letzten Jahr 7 Monate bei meinem derzeitigen AG tätig. Demnach stehen mir 14 Urlaubtage aus dem letzten Jahr zu und 10 aus diesem Jahr. Eigentlich würden diese Urlaubstage ja zum Ende des Kalenderjahres oder spätestens nach dem März des Folgejahres verfallen. Im AV gibt es keine gesonderte Regelung. Nun ist es bei meinem AG üblich, dass alle Urlaubstage sowie Überstunden, mit in die Folgejahre übernommen werden, ohne das diese verfallen. Dies wird bei allen AN im Betrieb so gehandhabt. Da ich noch gar keinen Urlaub genommen habe stehen mir 24 Urlaubstage zu. Urlaub war aus betrieblichen Gründen nicht möglich, ich habe es aber auch nicht versucht, da man immer sagte es sei zu viel los und weil Kollegen schon Urlaub beantragt hatten, zudem hatte ich bis zum Ende des Jahres ca. 250 Überstunden angehäuft die auch erstmal abgebaut werden mussten. Nun würde ich im April gerne meine Kündigung einreichen und meinen gesamten Urlaub nutzen, sodass ich nach der Kündigung gar nicht mehr arbeiten muss. Muss mein AG mir den Urlaub gewähren? Das BUrlG besagt doch: "Kündigt ein AN, muss der AG die Urlaubstage, die dieser bis zu dem Zeitpunkt noch nicht genommen hat, in der Zeit genehmigen, in der der Arbeitnehmer noch im Unternehmen arbeitet. Meiner Meinung nach doch auch die Urlaubstage aus dem Vorjahr (Stichwort: betriebliche Übung). Stimmt das so? Oder kann es möglicherweise passieren, dass der AG mir gar keinen Urlaub gewährt (Stichwort: betriebliche Gründe/ Notwendigkeit) und wenn ja, in wie weit muss er diese Notwendigkeit beweisen? Eine Auszahlung der Urlaubstage möchte ich möglichst vermeiden. Vllt. ist es noch wichtig zu wissen, das mein AG mir bei Einreichung eines Antrages zum Überstundenabbau, (auch in diesem Jahr) die Urlaubstage aus dem Vohrjahr bestätigt hat. Also bei den Resturlaubstagen, werden die aus dem Vorjahr mit aufgelistet.

Bin für eure Antworten oder auch Ideen sehr dankbar und hoffe jemand steigt durch mein Wirrwahr durch.

Gruß B000

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2 Antworten
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#1
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1264x hilfreich)

Urlaub muss immer bewilligt werden - das Wort ist verwandt mit "Erlaubnis". Also kann der AG Urlaub aus betrieblichen Gründen verweigern; wenn die nicht stichhaltig sind, kannst du das vom ArbGericht klären lassen.

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#2
 Von 
guest-12321.03.2013 11:41:53
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo blaubär
Danke für deine Antwort. Mal sehen ob mein AG mir den Urlaub gewährt. Im Zweifelsfall muss ich sonst halt doch noch arbeiten. da komm ich dann wohl nicht drum rum.
Gruß
B000

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