Stellenausschreibung AdöR

9. August 2011 Thema abonnieren
 Von 
jm2
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Stellenausschreibung AdöR

Hallo.

Vor einiger Zeit hatte ich mich auf einen Vermittlungsvorschlag des Jobcenters, auf eine Stelle
bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts beworben.

Die Stelle war ausgeschrieben für einen Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik (Elektroinstallateur) für die
Wartung von Notstromanlagen (wozu ein einfacher Lehrgang
benötigt wird, der aber nur ca 1Tag dauer und auch kaum
etwas kostet)
Nach vielen Wochen, bekam ich dann, am selben Tag, ein schreiben dass sie die Stelle erneut ausgeschrieben hätten,
um mehr Bewerbern eine Chance zu geben und mit der bitte Ihnen mitzuteilen ob ich die Bewerbung aufrecht erhalten wolle.
Und einen Vermittlungsvorschlag des JobCenters, auf die gleiche (bzw selbe) Stelle, exakt der selbe Text und die selbe Stellenkennummer, wie bei der vorherigen
Auschreibung, aber diesesmal stand bei Beruf "Energieelektroniker - Betriebstechnik".
(was exakt meiner Ausbildung und Fachrichtung entspricht)

Ich habe Ihnen geantwortet das ich die Bewerbung aufrecht erhalten möchte und zusätzlich eine neue Bewerbung auf den zweiten Vermittlungsvorschlag geschrieben.
(bei allen drei Vorgängen habe ich eine Eingangsbestätigung bekommen)

Nun habe ich eine Absage bekommen:
[color=green]Sehr geehrter Herr X,
wir danken für Ihr Interesse an einer Tätigkeit bei X.
Die Auswahl zur Besetzung der im Betreff genannten Stelle
ist uns nicht leichtgefallen. Zu unserem Bedauern müssen
wir Ihnen heute mitteilen, dassIhre Bewerbung nicht zum
Zuge gekommen ist. Wir dürfen Sie bitten, diese Entscheidung nicht als gegen Ihre Person oder Ihre Qualifikation gerichtet zu verstehen.[/color]



Mein Problem mit dieser Absage ist, dass dort ledeglich
eine Festellung getroffen wird, dass ich Stelle nicht bekomme. Es wird aber keine Begründung angegeben was zu dieser Entscheidung führte.


Ich bin jetzt 32, habe nach der Ausbildung 5 Jahre gearbeit und bin seit 6 Jahren arbeitssuchend.
(mit Ausnahme einer 6 Wöchigen Beschäftigung Ende 2010
und 6 Wochen Arbeitsgelegenheit vor kurzem)
Bei mir macht sich das Gefühl breit, desswegen übergangen worden zu sein.
Die zweite Auschreibung der Stelle finde ich merkwürdig,
vor allem da sie exakt meine Berufsbezeichnung enthält,
die Bezeichnung "Energieelektroniker" seit Jahren aber
schon nicht mehr existiert und durch "Elektroniker"
ersetzt wurde.


Meine Fragen:
Darf eine Absage (bei AdöR) unbegründet sein, oder müssen
Sie einem Bewerber spezielle Ablehnungsgründe nennen.
Bzw die Gründe angeben durch die Sie sich für einen der
Bewerber, gegen die anderen entschieden haben.
(Quasi: "... ist 50, hat 5 Kinder, er brauchte die
Stelle von allen Bewerbern am dringendsten ...")

Und dürfen sie eine Stelle, lange nach Ende der Bewerbungsfrist einfach neu ausschreiben und so verlängern,
nur weil sie der Meinung sind nicht genug Bewerber zu haben?
(bzw genug geeignete, aber keinen der Ihnen passte)

Wie kann man nun in Erfahrung bringen, ob sie die Stelle
jemandem gegeben haben, der sie dringender brauchte,
oder ob sie einfach nur (wie heute üblich) den Supermitarbeiter mit dem lückenlosen Lebenslauf genommen
haben?

MfG, J.Hombach


PS:
Im Moment bekomme ich kein ALGII, daher versuche ich erstmal Grundlegende Dinge zu erfahren, bzw ob sich der Gang zum Anwalt überhaupt lohnt.





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1 Antwort
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#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17657 Beiträge, 6557x hilfreich)

absagen müssen nicht begründet werden - das wäre auch ein uferloses unterfangen. denn jede antwort produziert geradezu rückfragen oder zweifel. einerseits gibt es zwar hoffentlich handfeste kriterien (ausbildung, zusatzquali, spezielle fertigkeiten) - da wäre es leicht zu sagen: das und das fehlt, andererseits wirken aber auch softskills, z.b. die einschätzung, wie der kandidat in den betrieb passt. oder, bei gleicher qualifikation, nebenkriterien: dauer einer arbeitslösigkeit, unterhaltsverpflichtungen usw.. dann mag es versteckte motive geben, dass man z.b. ein team auf die eine oder andere weise umgestalten möchte und und und .... und am ende vielleicht auch unlautere ...

die chancen herauszufinden, woran die ablehnung wirklich gelegen hat, dürften insgesamt gegen null gehen. eine klage wird nur dann sinnvoll sein, wenn offenkundig gegen geltendes recht verstoßen wurde.

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