Teilzeitjob - Wieviele überstunden sind erlaubt

15. Mai 2016 Thema abonnieren
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)
Teilzeitjob - Wieviele überstunden sind erlaubt

Hi Leute,
ich arbeite in einem Betrieb Teilzeit, heisst ich arbeite 4 Stunden am Tag.
Mein Problem ist folgendes,
ich genieße meinen Arbeitsvertrag da es mir offen steht 4 Stunden aber auch
8 Stunden, mehr oder weniger zu arbeiten.
Pro überstunde gibt es einen festen Nettobetrag.
Ich arbeite jetzt knapp 1 1/2 Jahre dort.
Ich arbeite eigentlich regelmäßig zwischen 6 und 8 Stunden selten eher weniger,
trotzdem bin ich froh wenn ich mal nach 4 oder auch nach 5 Stunden sagen kann,
OK ich geh jetzt nachhause.
Nach ca. 6-7 Monaten hieß es das erste mal als ich die Überstundenzettel von
3 Monaten Rückwirkend einreichte das das so nicht geht,
im Monat sollte ich nicht mehr als 40 Überstunden machen da es sonst mit
dem Finanzamt Probleme geben würde.
Das Problem ist aber das soviel arbeit da ist, das die Überstunden nötig sind,
wir haben uns dann geeinigt darauf das man ab und an mal mehr Überstunden
einreichen könne, aber wenn das so weiter geht müsste man einen 6 Stundern Vertrag machen.
Nun bis heute wurde ich immer pünktlich und nach meinen Überstunden ausgezahlt,
die Stunden liegen immernoch zwischen 6-8 Stunden täglich im durchschnitt,
bis heute gab es kein Problem damit.
Jetzt sagt man mir das es Zeit wird für einen 6 Stunden Vertrag, bevor es ärger mim
Finanzamt gibt.

Meine Frage ist, stimmt das, gibt es bei einem Teilzeitjob Ärger mit dem Finanzamt
wenn man regelmäßig zuviele Überstunden hat?
Meine Mutter hat damals einen 40 Stunden/Monat Minijob gehabt,
hat aber regelmäßig auch ihre 160-180 Stunden gemacht und das knapp 3 Jahre,
da war das kein Problem.

Vielen Dank schonmal für eure hilfreichen Antworten

LH
Loki

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22 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32669 Beiträge, 17204x hilfreich)

Pro überstunde gibt es einen festen Nettobetrag. Wie geht das denn? Was genau steht im Arbeitsvertrag?

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Pro überstunde gibt es 10€ Netto

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32669 Beiträge, 17204x hilfreich)

Sie wollten doch was über Probleme mit dem Finanzamt wissen - da müßte man schon wissen, ob eine Nettolohnvereinbarung existiert. Und mit "Vereinbarung" ist der Inhalt des Arbeitsvertrages gemeint...

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Also im Arbeitsvertrag steht kein Betrag,
dort steht Freizeitausgleich oder ein vom Arbeitgeber angemesser Betrag.

Auf Auszahlung der Überstunden kann nicht bestanden werden, es liegt im ermessen des Arbeitgebers.

Aber in unser Firma ist es der Regelfall das für jeden Überstunden mit einem Nettobetrag mit 10€ Netto die Stunde ausgezahlt werden.

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Mich würde ja nur interessieren ob es dann eine Maximal Überstundengrenze bei einem Teilzeitbetrag gibt

2x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Nö.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Wie jetzt???

Versteh ich jetzt nicht ganz

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Wäre gut wenn du mir das näher erklärst??

Versteh dann aber nicht warum ich dann einen 6 Stunden Vertrag machen soll da es ansonsten ärger mit dem Finanzamt gibt

-- Editiert von loki2016 am 15.05.2016 18:24

1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
guest-12309.07.2016 16:31:25
Status:
Junior-Partner
(5011 Beiträge, 2531x hilfreich)

Bekommst Du die 10 Euro für Überstunden auf die Hand, ohne Abrechnung oder werden die ganz normal in der Abrwchnung aufgeführt, versteuert und es fallen SV-Beiträge an?

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
loki2016
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 9x hilfreich)

Die überstunden werden natürlich ganz normal auf der Abrechnung aufgeführt,
ich mache doch keine Schwarzarbeit :O

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Glucke
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 95x hilfreich)

Also grundsätzlich kann jeder soviel arbeiten wie er will und kann. Es gibt die gesetzlichen Ruhepausen, die einzuhalten sind. Und es gibt den Urlaubsanspruch, der gesetzlich gerecgelt ist. Ich sehe hier keine Probleme mit der Stundenzahl.
Der Vertrag regelt offensichtlich klar, dass entweder mit 10,-- € pro Stunde abgegolten wird oder durch abbummeln. Auch da sehe ich keine Schwierigkeiten, wenn man sich für das Geld entscheidet.
Das Geld wird auch ordnungsgemäß abgeführt, also keine Schwarzarbeit oder andere halbseidene Geschichte.

Ich denke, dass der Arbeitgeber bzw. Personalabteilung dich schützen will. Meines Wissens nach kommst Du bei einem höheren Verdienst durch Überstunden in eine andere steuerliche Progression hinein. Überstunden werden anders versteuert, als ein Grundgehalt. Das führt dann dazu, dass das Einkommen, das durch Überstunden entsteht, zum Großteil von der Steuer "aufgefressen" wird.
Beispiel: Dein Grundgehalt wird mit 35 % versteuert und die Überstunden mit 40%.
Letztendlich wäre also eine Umstellung auf 6-Stunden-Vertrag hilfreich für alle.

Wenn ausreichend Arbeit da ist, dann verstehe ich nicht die Weigerungshaltung. Auch für die Sozialabgaben rechnet sich ein 6-Stunden-Vertrag, weil höhere Beiträge einfliessen.

Signatur:

Hätten wir eine klare Sicht der Dinge, so würden wir Ursachen für das Glück schaffen, das wir uns wü

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8066x hilfreich)

@glucke:

Zitat:
Ich sehe hier keine Probleme mit der Stundenzahl.

Das muss wohl daran liegen, dass Sie die Rechtslage nicht kennen.

https://www.wirtschaftswissen.de/personal-arbeitsrecht/gehalt-lohn/geringfuegige-beschaeftigung/was-sie-beachten-muessen-wenn-teilzeitkraefte-zu-ueberstunden-herangezogen-werden/
Zitat:
Wird ständig und über längere Zeit eine bestimmte erhöhte Arbeitszeit vom Arbeitgeber abgerufen und vom Mitarbeiter geleistet, sind das keine Überstunden mehr. Es handelt sich vielmehr um die tatsächlich geschuldete vertragliche Leistung.

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
guest-12309.07.2016 16:31:25
Status:
Junior-Partner
(5011 Beiträge, 2531x hilfreich)

@Glucke

Die Erklärung mit der unterschiedlichen Steuer auf Grundgehalt und Überstunden liest sich zwar nett, ist aber Unsinn.


@altona01

Ich verstehe Deine Antwort mit dem Link nicht. Was hat das denn mit der Ausgangsfrage zu tun?
Gibt es Probleme mit dem Finanzamt, wenn eine Teilzeitkraft vermeintlich zu viele Überstunden leistet? Nein die gibt es nicht, der AG erzählt hier offensichtlich Unfug.

1x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8066x hilfreich)

@1000kleinesachen,
ich hab das Finanzamt ignoriert weil es eben ganz andere Probleme gibt. Aber die sollten dann auch erwähnt werden. Unter dem Link ist einfach erläutert, welche.

-- Editiert von altona01 am 16.05.2016 10:48

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Hier erzählen wohl einige im Augenblick Unfug. Nochmals ganz klar: Die Obergrenze der zulässigen Arbeit pro Woche ist festgelegt. Nicht aber in Beziehung zum Arbeitsvertrag, sondern einfach, um den Arbeitnehmer zu schützen. Im Übrigen herrscht Vertragsfreiheit, und das ist auch gut so. Alles andere muss die Arbeitnehmerin mit dem Arbeitgeber aushandeln.

Und ob man mehr Steuern zahlen muss, das richtet sich allein nach dem Verdienst und nicht danach, was den Netto-Lohn betrifft. Der kann nämlich vom Arbeitgeber gar nicht festgestellt werden, weil man einfach nicht weiss, welche Faktoren da rein spielen. Etwa Steuerklasse, sonstige absetzbare Aufwändungen, u.s.w.

Was immer in dem Arbeitsverhältnis da passiert, das hat nichts, gar nichts mit Steuerrecht oder Höchstarbeitszeit zu tun, sondern ausschliesslich mit vertraglichen Vereinbarungen.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17181 Beiträge, 6419x hilfreich)

Ich sehe es wie wirdwerden.
Der Knopf kommt wohl dadurch rein, dass der Fragesteller Teilzeitjob und Minijob in einen Topf wirft.

/// Meine Frage ist, stimmt das, gibt es bei einem Teilzeitjob Ärger mit dem Finanzamt
wenn man regelmäßig zuviele Überstunden hat?
Meine Mutter hat damals einen 40 Stunden/Monat Minijob gehabt, ....

Beim Minijob gibt es die 450-Euro-Obergrenze. Wenn die überschritten wird, passt das Abgabenmodell nicht mehr mit der Folge, dass AN voll abgabenpflichtig wird.
Beim normalen TZ-Job ist das in dieser Hinsicht wurscht, allenfalls tun sich Fragen auf, wozu jemand einen TZ-Job abschließt, wenn er dann doch auf Dauer wesentlich mehr arbeitet.

1x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
guest-12309.07.2016 16:31:25
Status:
Junior-Partner
(5011 Beiträge, 2531x hilfreich)

Zitat (von altona01):
@1000kleinesachen,
ich hab das Finanzamt ignoriert weil es eben ganz andere Probleme gibt. Aber die sollten dann auch erwähnt werden. Unter dem Link ist einfach erläutert, welche.
-- Editiert von altona01 am 16.05.2016 10:48


Der Artikel in dem Link ist leider qualitativ nicht sonderlich hochwertig. Das LAG-Urteil (LAG) Hamm (Urteil vom 4. 5. 2006, AZ: 8 Sa 2046/05 ) wird zwar hier und da gerne zitiert, dabei wird aber regelmässig übersehen, dass das Urteil später vom BAG kassiert und ans LAG zur Neuverhandlung zurück verwiesen wurde.

https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BAG&Datum=25.04.2007&Aktenzeichen=5%20AZR%20504/06

Die Aussagen des LAG:

" Wird ständig und über längere Zeit eine bestimmte erhöhte Arbeitszeit vom Arbeitgeber abgerufen und vom Mitarbeiter geleistet, sind das keine Überstunden mehr. Es handelt sich vielmehr um die tatsächlich geschuldete vertragliche Leistung.

Maßgeblich ist dann nicht der Text im Arbeitsvertrag, sondern der wirkliche Willen der Parteien, der im „gelebten" Rechtsverhältnis zum Ausdruck kommt.

Daher muss hier von einer stillschweigenden Neuregelung des Arbeitsvertrags ausgegangen werden. Der Umfang der stillschweigend vereinbarten Arbeitszeit ergibt sich aus den praktizierten Arbeitszeiten der vergangenen Jahre."

muss man daher leider mit Vorsicht geniesen. Da der AN hier aber gar keine Rechte aus den regelmässigen Überstunden ableiten will, geht das meiner Meinung sowieso nach am Thema vorbei.

Ganz andere Probleme sehe ich daher nicht. Wenn der AN keinen neuen AV mit einer höheren Sollstundenzahl haben möchte, dann muss der AG dies akzeptieren. Seinerseits bleibt es ihm natürlich unbenommen, dem AN zukünftig weniger oder gar keine Mehrarbeit zuzuteilen. Die Aussage, man müsse dies wegen dem Finanzamt tun halte ich weiterhin für vorgeschoben und Schwachsinnig. Wenn da jemand mehr und abweichendes dazu weiss, immer her damit.

1x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Glucke
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 95x hilfreich)



Zitat (von altona01):
@glucke:

Zitat:
Ich sehe hier keine Probleme mit der Stundenzahl.


Das muss wohl daran liegen, dass Sie die Rechtslage nicht kennen.


Zitat (von wirdwerden):
Die Obergrenze der zulässigen Arbeit pro Woche ist festgelegt


Beides Quark und aus dem Zusammenhang gerissen. Es wird nicht die wöchentliche Stundenzahl bemängelt. Die scheint, zumindest für den/die FragestellerIn durchaus in Ordnung zu sein. Deshalb erübrigt sich eine weitere Überprüfung der diesbezüglichen Rechtslage wie "die ständige Überziehung" oder "die Festlegung der Obergrenze".

Die Frage zielt auf den Zusammenhang Überstunden und Finanzamt ab. Alles andere führt am Thema vorbei. Grundsätzlich kann bei Teilzeitarbeit sogar jede Mehrarbeit abgelehnt werden. Denn das widerspricht dem Wesen der Teilzeit.

Der Arbeitgeber muss Überstunden besonders vergüten, wenn dies tariflich vorgesehen oder im Arbeitsvertrag geregelt ist. Bei ständiger Veränderung der Besteuerungsgrundlage (Minijob,Gleitzone, Volltarif) gibt es auch ständige Veränderungen bei der Meldungsweise. Mal ist die Minijobzentrale zuständig, dann wieder Finanzamt Die Krankenkasse und Renteversicherungen bekommten unterschiedliche Meldungen. Das ist für das Lohnbüro ein erheblicher Aufwand - und das monatlich. Aus diesem Grund hat der Arbeitgeber ein Interesse daran den Vertrag umzustellen.

Zitat (von 1000kleinesachen):
Die Erklärung mit der unterschiedlichen Steuer auf Grundgehalt und Überstunden liest sich zwar nett, ist aber Unsinn.


Tatsächlich? Dann schau mal in die Progressionstabelle. Oder der/die FragestellerIn auf den Abrechnungsbogen. Oder man gehe zum Finanzamt und lasse es sich erklären. Es ist doch eine ganz einfache Rechnung. Je mehr Überstunden anfallen im Steuerjahr, desto mehr wird bei der Veranlagung auch berechnet. Wenn der/die FragestellerIn dann in eine andere Progression rutscht, dann sind die Abzüge entsprechend hoch. Im Vergleich zu einem Volltagsjob bleibt im Zweifel hinten weniger übrig.

Hier geht was gewaltig am Thema vorbei.

Signatur:

Hätten wir eine klare Sicht der Dinge, so würden wir Ursachen für das Glück schaffen, das wir uns wü

1x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Die Frage war, ob es eine maximale Überstundengrenze bei Teilzeit gibt, und die gibt es nicht. Und bei 4 Stunden täglich ist sie doch über der Minijobgrenze.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Glucke
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 95x hilfreich)

Zitat (von loki2016):
gibt es bei einem Teilzeitjob Ärger mit dem Finanzamt
wenn man regelmäßig zuviele Überstunden hat?


Ich denke über die Fragestellung braucht man nicht streiten.
Dem Finanzamt ist es egal, wenn man regelmäßig zuviele Überstunden hat. Das freut sich, weil mehr Steuern gezahlt werden.
Dem TE ist es egal, ob er Überstunden macht. Das hat er nicht bemängelt.

Ich denke schon, dass hier entweder ein Missverständnis zwischen TE und Arbeitgeber vorliegt, oder der Arbeitgeber einen Grund vorgeschoben hat, um sich die Sache (Arbeitsaufwand) zu erleichtern.
Hier ein Beispiel dafür was den Arbeitgeber an Kosten entstehen:
Ein Metallbaumeister mit einem Stundenlohn von 15 € (brutto, tarifungebunden) leistet in einem Monat 20 Überstunden, dann hätte er einen Anspruch auf 300 € Überstunden-Vergütung. Je nach Steuerklasse blieben ihm davon vielleicht gerade mal 150 €. Gleichzeitig würden diese 300 € den Arbeitgeber 360 € kosten.

Man kann die Situation aber für beide Beteiligte ganz anders lösen. Der Arbeitgeber zahlt die Überstunden in Form von steuerfreien oder pauschal zu versteuernden, sozialversicherungsfreien Gehaltsextras aus. Das könnten kleinere Beträge sein, die in der Summe dem Betrag der Überstunden entspricht. Damit wäre beiden geholfen. Mit Extras meine ich Restaurantsgutscheine, Handykostenzuschuss, Tankgutschein, Internetzuschuss etcpp Sozialversicherungsfrei und steueroptimiert erhöht sich das Netto-Einkommen aus den Überstunden des Mitarbeiters um ca. 30 %. Trägt der Arbeitgeber die Pauschalsteuern, kosten ihn die Überstunden des Mitarbeiters nur noch knapp 300 €. Der Arbeitgeber spart also 20 % Lohnkosten.

Der TE kann diesen Vorschlag als Verhandlungsbasis nehmen für das nächste Gespräch. Denn es wird eine Änderung des Arbeitsvertrags geben müssen.


-- Editiert von Glucke am 17.05.2016 10:07

Signatur:

Hätten wir eine klare Sicht der Dinge, so würden wir Ursachen für das Glück schaffen, das wir uns wü

1x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Glucke
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 95x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Und bei 4 Stunden täglich ist sie doch über der Minijobgrenze.


Es geht um Teilzeit und nicht um Minijob. Den Minijob hatte die Mutter des TE.

Signatur:

Hätten wir eine klare Sicht der Dinge, so würden wir Ursachen für das Glück schaffen, das wir uns wü

1x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38084 Beiträge, 13919x hilfreich)

Richtig, deshalb muss sie ja auch nicht, wie Du schriebst, permanent an- und abgemeldet werden.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

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