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Überlastung Grund für fristlose Kündigung?

30. Januar 2022 Thema abonnieren
 Von 
HolzkopfBlaugelb
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 1x hilfreich)
Überlastung Grund für fristlose Kündigung?

Hallo,
A arbeitet in einem Wohnheim für Suchtkranke. Es gibt immer weniger Personal und A fühlt sich zunehmend überlastet. A kann irgendwann nicht mehr.

Rechtfertigt dies eine fristlose Kündigung?

MfG

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35645 Beiträge, 13385x hilfreich)

Nein.

wirdwerden

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105610 Beiträge, 37796x hilfreich)

Zitat (von HolzkopfBlaugelb):
Rechtfertigt dies eine fristlose Kündigung?

Sofern es eine entsprechende Bescheinigung des behandelnden Arztes gibt durchaus.
In der Regel wird es aber erst mal eine AU geben.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
eh1960
Status:
Junior-Partner
(5095 Beiträge, 1279x hilfreich)

"Rechtfertigen" wem gegenüber?
Dem Arbeitgeber? Dem Jobcenter?

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#4
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 177x hilfreich)

Für eine fristlose Eigenkündigung wird das nicht ausreichen.

Man kann dem AG aber eine Überlastungsanzeige schreiben, in der auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht wird und diesen damit dokumentiert auffordert Abhilfe zu schaffen.

siehe auch: https://verdi-bub.de/wissen/praxistipps/ueberlastungsanzeige

Ansonsten bleibt bei gesundheitlichen Problemen auch noch der Gang zum Arzt um die Kündigungsfrist einer ordendlichen Kündigung zu überbrücken.

-- Editiert von Alter Sack am 31.01.2022 01:44

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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35645 Beiträge, 13385x hilfreich)

Eine fristlose Kündigung ist letztlich dann rechtens, wenn von jetzt auf gleich ein Ereignis es dem Betroffenen unzumutbar macht, noch die Zeit bis zum Greifen der fristgerechten Kündigung in dem Arbeitsverhältnis zu verharren. Das ist hier schon durch den Sachvortrag des Fragestellers ausgeschlossen. Er schreibt von "zunehmend." Also kein Blitz aus heiterem Himmel.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105610 Beiträge, 37796x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Das ist hier schon durch den Sachvortrag des Fragestellers ausgeschlossen. Er schreibt von "zunehmend." Also kein Blitz aus heiterem Himmel.

Der "Blitz aus heiterem Himmel" ist für eine fristlose nicht unbedingt notwendig.

Ich kenne einige Fälle, wo genau so was passiert ist.
Die Kurve steigt langsam an, aber irgendwann läuft das Fass über und der Körper rebelliert.

Aber da gab es dann immer erst mal die (längerfristige) AU, dann die fristlose Kündigung seitens des AN.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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