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Überstunden Minijob und Urlaub

23. März 2016 Thema abonnieren
 Von 
Uli48
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 4x hilfreich)
Überstunden Minijob und Urlaub

Hallo, bei meinem Minijob fallen immer wieder Überstunden an die wieder abgefeiert werden müssen.
Nun ist die Chefin der Meinung, das sie mir auf die Überstunden keinen Urlaub bezahlen muss.
D.h. arbeite ich in einem Monat z.B. das doppelte an Stunden und feiere diese nächsten Monat ab, erhalte ich für den
nächsten Monat keinen Urlaub.Kann doch nicht sein, oder?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17783 Beiträge, 8016x hilfreich)

Die Frage ist nicht wirklich verständlich.
Erklären Sie doch mal,
-Wie Überstunden angerechnet werden?
- Wie Urlaub genau berechnet wird.
Sie erhalten ja wohl kaum jeden Monat Urlaub, so wie Sie aber schreiben....

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Uli48
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 4x hilfreich)

Also ich arbeite normalerweise als Minijobber 40 Stunden im Monat. Kann vorkommen das es auch 60 Stunden werden.
Die ich dann irgendwann abfeiern muss. Sagen wir ich hatte im Januar 60 Stunden, also 20 Überstunden. Diese feiere ich im Februar ab und arbeite die restlichen 20 Stunden. Ergibt wieder 40 Stunden die auch bezahlt werden.
Urlaub hätte ich 24 Tage /Jahr, 5 TageWoche oder im Durchschnitt 2 Tage im Monat.
Die Chefin rechnet dann 2 Tage Urlaub im Januar und 1 Tag Urlaub im Februar, weil sie meint,sie müsse für die geleisteten Überstunden keinen Urlaub bezahlen.
Ginge das das ganze Jahr durch, einmal 60 Stunden dann nur 20 arbeiten, weil ich die restlichen 20 Stunden als Überstunden abfeiere, hätte ich zum Schluss nur 18 Tage Urlaub.
Das wäre lt. der Chefin auch korrekt.





-- Editiert von Uli48 am 23.03.2016 23:23

-- Editiert von Uli48 am 23.03.2016 23:26

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17783 Beiträge, 8016x hilfreich)

Lt. Chefin mag das für diese korrekt sein. Die macht ja auch nicht diese Mehrarbeit :sweat:
Was steht im Arbeitsvertrag zu Überstunden?
Spontan würde ich dieser Chefin sagen, dass ich aufgrund der Kürzung meines Urlaubs bei Überstunden nicht mehr bereit bin, solche zu leisten. Die Frage an diese Chefin ist doch: Weshalb sollte ich Überstunden machen, wenn das zu nichts weiter als zur Kürzung meines Urlaubsanspruchs führt?

2x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15018 Beiträge, 5786x hilfreich)

Die Praxis ist sicher nicht korrekt. Überstunden leisten heißt doch letztlich 'im Voraus arbeiten' - und daraus darf dir kein Nachteil erwachsen wegen des Zeitausgleichs.
Aber wie deine Chefin überzeugen? Du kannst die Frage vom Arbeitsgericht klären lassen - aber der Beziehung wird das nicht gut tun.

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Uli48
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 4x hilfreich)

Hab ihr ja bereits gesagt, das sie sich gerne bei der Minijob-Zentrale oder dem Bundesamt für Arbeit und Soziales erkundigen kann. Antwort war: Bei uns ist das eben so

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Nesend
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 6x hilfreich)

Regelmäßige Überstunden sind umsonst gemachte arbeit, ohne dass der Status des versicherungsfreien Minijobs verloren geht. Wenn bei dir tatsächlich regelmäßig Überstunden anfallen und der Chef sieht keine Möglichkeit, das Ganze so zu gestalten, dass man z. B. einen Monat frei hat, um auf den Durchschnittsverdienst von 450 € pro Monat zu kommen, dann sollten keine Überstunden mehr geleistet werden, denn dann arbeitest du im Gunde genommen umsonst!

2x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Uli48
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 4x hilfreich)

Das werde ich künftig auch so handhaben.
Nicht nur wegen der Überstunden, die darf ich ja abfeiern.
Nur wenn mir dafür als Dank dafür der Urlaub gekürzt wird in der Zeit des abfeierns - danke.

1x Hilfreiche Antwort

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