Überstunden sind plötzlich weg wegen Feiertage

7. Mai 2023 Thema abonnieren
 Von 
wiesoweshalbwarum1978
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Überstunden sind plötzlich weg wegen Feiertage

Hallo allerseits, ich blicke da einfach nicht durch und wäre sehr dankbar für euer Feedback: Es geht um Überstd. die plötzlich weg sind. Ich fühle mich so dumm, dass ich das nicht alleine verstehe.

Im April hatte ich noch 20 Überstd. gehabt.

Ab Monat Mai waren es nur noch 3 Überstd. übrig, obwohl ich diese nicht abgebaut bzw. kein frei bekommen habe oder ein neuer Dienstplan vorhanden war, wo ich freie Tage bekommen hab.

Wo sind die vielen Überstd. hin?

Die Chefin erklärt mir das so:

Mein Vertrag geht über 25h/Woche. Eigentlich sind diese auf Mo – Fr. tgl. 5 Std. verteilt bei jeden anderen Kollegen:
Mo: 5
Die: 5
Mittw.: 5
Donner: 5
Freitag: 5

Es gibt bei mir eine Sonderregelung, dass ich Mo, Mitt und Do. 8-9 Std. arbeite und Die und Freitag frei habe:

Mo: 8-9
Die: frei
Mitt: 8
Do: 8
Fr: frei

Da jetzt Feiertage sind im Mai, die auf Montage und Donnerstag fallen, werden mir an den Feiertagen nur 5 Dienststunden berechnet. Mir entstehen aber 3 MinusStunden, die ich eigentlich arbeiten müsste und die sind dann von den Überstunden abgezogen worden.

Stimmt das? Ich verstehe die Logik nicht und fühle ich grad mega dumm. Ich danke euch vielmals fürs Mitdenken. Ich blick da einfach nicht durch. Verarschen die mich?

Im Arbeitszeitkonto werde ich übrigens an Mo, Mittw. sowie Donnerstag mit 8-9 Stunden jeweils auch gebucht von der Chefin und an Die und Fr als F für Frei gekennzeichnet. Liege ich richtig, dass mir keine Minusstunden entstehen?


Kommt es darauf an, was im Arbeitsvertrag steht? Ist das relevant? Bzw. es kann doch nicht sein, nur weil Feiertage sind, dass ich Minusstunden habe.

-- Editiert von User am 7. Mai 2023 19:40

-- Editiert von User am 7. Mai 2023 19:43

-- Editiert von User am 7. Mai 2023 19:44

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118832 Beiträge, 39635x hilfreich)

Zitat (von wiesoweshalbwarum1978):
Da jetzt Feiertage sind im Mai, die auf Montage und Donnerstag fallen, werden mir an den Feiertagen nur 5 Dienststunden berechnet.

Dann möge der Arbeitgeber doch mal die substantiierte Rechtsgrundlage dafür benennen.



Zitat (von wiesoweshalbwarum1978):
Mir entstehen aber 3 MinusStunden, die ich eigentlich arbeiten müsste und die sind dann von den Überstunden abgezogen worden.

Der Logik des AG folgend, müssten dann am jeweiligen Mittwoch 5 Stunden Plus entstehen...



Zitat (von wiesoweshalbwarum1978):
Es gibt bei mir eine Sonderregelung

Wie konkret kam es dazu?
Vertraglich vereinbart?
Mit welchem Wortlaut?



Zitat (von wiesoweshalbwarum1978):
Kommt es darauf an, was im Arbeitsvertrag steht? Ist das relevant?

Nö, die macht man nur, weil die Sekretärinnen immer so viele Worte in der Schubladen rumliegen haben ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17282 Beiträge, 6447x hilfreich)

Der Vertrag legt genau fest, an welchen Wochentagen der AG von dir Arbeit verlangt - Glückwunsch! - und das gilt auch für Wochen mit einem Feiertag unter der Woche. Du bist zu stellen, als ob du gearbeitet hättest.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118832 Beiträge, 39635x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Der Vertrag legt genau fest, an welchen Wochentagen der AG von dir Arbeit verlangt

Davon konnte ich nichts lesen ...


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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
Holperik
Status:
Schüler
(484 Beiträge, 160x hilfreich)

„Es gibt bei mir eine Sonderregelung, dass ich Mo, Mitt und Do. 8-9 Std. arbeite und Die und Freitag frei habe:

Mo: 8-9
Die: frei
Mitt: 8
Do: 8
Fr: frei"

Wenn das bei Ihnen so geregelt ist, dann sind sie an einem Feiertag, der auf einen ihrer Arbeitstage fällt, so zu stellen, als ob sie gearbeitet hätten- das heißt an einem Montag wären das dann 8-9 Stunden, an einem Dienstag oder Freitag eben nichts. 5 Stunden ist falsch. Das würde allenfalls gelten, wenn sie ständig wechselnde Stundne hätten.

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#5
 Von 
Schalkefan
Status:
Lehrling
(1228 Beiträge, 196x hilfreich)

Zitat (von wiesoweshalbwarum1978):
Es gibt bei mir eine Sonderregelung


Ob diese Sonderregelung nun im Vertrag steht, in einer gesonderten Zusatzvereinbarung oder mündlich vereinbart, ist doch völlig egal. Sie gilt

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118832 Beiträge, 39635x hilfreich)

Zitat (von Schalkefan):
Ob diese Sonderregelung nun im Vertrag steht, in einer gesonderten Zusatzvereinbarung oder mündlich vereinbart, ist doch völlig egal.

Nö, denn schon beim mündlichen hat man durchaus Beweisprobleme.
Und wir wissen ja noch immer nicht, wie diese Regelung konkret zustande kam.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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