Überstundenregelung geändert

4. Juni 2019 Thema abonnieren
 Von 
Nalonae
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 1x hilfreich)
Überstundenregelung geändert

Hallo Zusammen,
in meinem Betrieb wurde jetzt die Gleitzeitregelung wie folgt geändert:

- max. 40 Überstunden (die in den nächsten Monat übertragen werden können)
- max. 3 Volle Tage als Freizeitausgleich, sonst nur Stundenweise ausserhalb der Kernarbeitszeit
- ab der 41. Stunde verfallen die Überstunden ersatzlos.
- Brückentage sind Überstundenabbau (an jedem Brückentag ist der Betrieb geschlossen)

Kernzeit: 8-15Uhr
Öffnungszeiten: 6:45 - 16:00Uhr
Gleitzeiten: 6:00 - 18:00 Uhr

Ich habe noch nicht unterschrieben, weil ich mir hier nicht sicher bin, ob das so zu 100% rechtens ist. Mir stößt hierbei auf, dass Überstunden ersatzlos verfallen und hier keine 3 Monats-Frist existiert. Es kommt tatsächlich vor, dass diese Anzahl von Überstunden im Monat überschritten wird (angeordnet), weil wir Stoßzeiten haben (z.B. März-Juni).
Wir haben aber auch viele Mitarbeiter, die "freiwillige" Überstunden machen um Ihre arbeit fertig zu bekommen.

Was meint Ihr dazu?

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17260 Beiträge, 6438x hilfreich)

/// wurde jetzt ... geändert
Wer hat da geändert? Der AG von sich aus? AG+BR in einer Betriebsvereinbarung?

Recht eigentlich ist so eine Anordnung ja die Aufforderung, weniger Überstunden zu machen (oder Pluststunden). So gesehen wäre die Anordnung durchaus arbeitnehmerfreundlich - wenn denn die Verhältnisse es zulassen. Wenn die Möglichkeiten dieser Anordnung allerdings vollkommen an der Realität vorbeigehen, solltet ihr möglichst gemeinsam das Gespräch mit dem AG suchen.

Die Unterschrift belegt vmtl. nur: Zur Kenntnis genommen - dann bedarf es der Unterschrift nicht wirklich, die Anordnung würde auch so gelten und die Unterschrift dient nur der Beweissicherung, dass du die Anordnung tatsächlich erhalten hast bzw. von der Änderung der Gleitzeitordnung weißt.

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#2
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8405 Beiträge, 3763x hilfreich)

Grundsätzlich eine AN-freundliche Lösung, denn sie verhindert die unkontrollierte Anhäufung von Überstunden.

Zitat:
Es kommt tatsächlich vor, dass diese Anzahl von Überstunden im Monat überschritten wird (angeordnet), weil wir Stoßzeiten haben (z.B. März-Juni).


Indem Fall dürfen die Ü-Stunden nicht einfach gestrichen werden. Sollte ein AN durch angeordnete Ü-Stunden diese Kappungsgrenze von 40 Stunden überschreiten, muss er den AG ansprechen, der sich eine Lösung einfallen lassen muss. Entweder wird die Kappungsgrenze individuell angepasst oder der AN kann nicht eingesetzt werden. Umsonst arbeiten muss jedoch niemand. Wenn man allerdings weiß, dass es ab März mit den Stundenauwärts geht, kann man bereits im Januar/Februar abbauen (sofern es möglich ist).

Habt hr einen BR??

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