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Unfall mit Privat-PKW auf Dienstfahrt

14. Mai 2017 Thema abonnieren
 Von 
guest-12305.06.2017 16:25:45
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Unfall mit Privat-PKW auf Dienstfahrt

Guten Abend,

ich hatte Anfang des Jahres einen kleinen Unfall mit meinem Privat PKW auf einer angeordneten Dienstfahrt. Dabei bin ich beim ausparken leicht gegen eine Mauer gerutscht, da ich aufgrund des gefrorenen Untergrundes nicht rechtzeitig zum stehen kam. Der Schaden lag bei ca. 2000€. Ein Dienstwagen steht nicht zur Verfügung.
Nun ging ich anfangs davon aus, dass in dem Falle der Arbeitgeber für den Schaden aufkommen muss. Dieser ist aber der Meinung, dass dieser nicht zahlen muss. Der Schaden wurde mittlerweile von meiner privaten Vollkasko übernommen, die mich nächstes Jahr natürlich hochstufen wird.
Der Grund, warum mein Chef der Meinung ist, dass er dafür nicht aufkommen muss, ist, da ich statt Kilometergeld eine Tankkarte habe. Allerdings ist das nirgendwo schriftlich festgehalten und ich komme im Monat mit tanken auch nicht an die 30ct/km Kilometergeld. Die Tankkarte ist nun seit Ende März aufgrund einer Rücklastschrift bei meinem AG gesperrt und es stehen noch ca. 250€ aus, die ich aus eigener Tasche bezahlt habe.

Wie sieht nun die tatsächliche Haftung aus? Kann es mir auf die Füße fallen, wenn der Arbeitgeber mit der GmbH kurz vor einer Insolvenz steht?

Ich wünsche allen einen schönen Abend.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(102607 Beiträge, 37414x hilfreich)

Zitat (von RobinR):
Wie sieht nun die tatsächliche Haftung aus?

Kommt darauf an, was genau denn überhaupt zu solcher Nutzung vereinbart wurde.



Zitat (von RobinR):
Kann es mir auf die Füße fallen, wenn der Arbeitgeber mit der GmbH kurz vor einer Insolvenz steht?

Logisch.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort


#3
 Von 
guest-12313.09.2017 08:51:03
Status:
Student
(2272 Beiträge, 697x hilfreich)

Die Selbstbeteiligung (falls vorhanden) sollte in jedem Fall als Werbungskosten bei der nächsten Steuererklärung abzusetzen sein, sollte man sich mit dem AG nicht einigen. Daher alles gut aufbewahren.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12305.06.2017 16:25:45
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

ok. Danke.
Ich werde mich einmal anwaltlich beraten lassen. 2.000€ tun schon etwas weh. Vor allem, wenn die Hochstufung 2 Autos betrifft (Zweitwagen auf gleichem Tarif). Eine Dienstreisekaskoversicherung besteht ebenfalls nicht. Sonst hätte sich das meine Versicherung schon zurück geholt.

Ich danke euch und wünsche einen schönen Montagabend.

0x Hilfreiche Antwort

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