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Unterliegt dieser Vertrag dem Mindestlohn?

14.1.2022 Thema abonnieren
 Von 
KITE97
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterliegt dieser Vertrag dem Mindestlohn?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Person x absolviert ein duales Studium. Das Studium erfolgt an einer Berufsakademie.

Zum Stuium gibt es einen Vertrag mit der Akademie. In diesem steht geschrieben, dass die Studiengebühren in Höhe von ≈ 600€ monatlich vom Praxisbetrieb gezahlt werden. Diese Regelung war freiwillig vom Arbeitgeber des Studierenden.

Separat zu dem Vertrag mit der Akademie hat der Studierende einen "Praxisvertrag" mit dem "Praxispartner" mit Unternehmen xy.

Hier ein Auszug: "...wird an der Berufsakademie und im Praxisbetrieb
(praxisintegrierendes duales Studium) eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisorientierte berufliche
Ausbildung vermittelt. Gegenstand dieses Vertrages ist
die praktische Ausbildung als Teil des dualen Studiums
nach §§ 1 Abs. 2; 4 Abs. 1 Nr. 2 hessisches Gesetz über
die staatliche Anerkennung von Berufsakademien, welche
nach dem Praxisplan der Berufsakademie den betrieblichen Praxispartnern obliegt. § 26 BBiG findet Anwendung.


Handelt es sich nun um ein Ausbildungs oder praxosintegriertes Studium?

Theoretisch könnte Stundent x sich sogar bei der IHK zur ausbildubgsprüfung nach 2 und 3 Jahren anmelden.


Vereinbart wurde außerdem eine Wochenarbeitszeit in Höhe von 20 Stunden.
Außerdem sollen weitere 20 Stunden für das Studium aufgewendet werden die ebenfalls als Arbeitszeit zu Werten sind, womit es 40 Stunden pro Woche sind und ein Urlaubsanspruch von 30 Tagen entsteht bzw. im Vertrag festgehalten wird.

Das Gehalt wurde auf 300€ vereinbart.

Da Paragraph 26 BBiG Anwendung findet, stellt sich die Frage ob nicht der Mindestlohn für Auszubildende gilt?

Was meint ihr?

Viele Grüße
Kite





-- Editiert von KITE97 am 14.01.2022 14:10

-- Editiert von KITE97 am 14.01.2022 14:25

-- Editiert von KITE97 am 14.01.2022 14:42

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(13869 Beiträge, 5457x hilfreich)

... meine schlichte Vermutung geht dahin, dass die 600-€-Zahlung mit in die Betrachtung gehören.

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#2
 Von 
KITE97
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Dann sollten die 600€ auf der Gehaltsabrechnung stehen? Ich weiß dass diese ksoten außerdem als kosten vom Unternehmen abgesetzt werden.

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(30098 Beiträge, 16279x hilfreich)

Ja und? Jedes Gehalt wird abgesetzt - das gehört nämlich zu den Betriebsausgaben eines Unternehmens...

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#4
 Von 
KITE97
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich weiß, dass ein Gehalt zu den Kosten eines Unternehmens zählt und abgesetzt wird. Das war aber erstens nicht meine frage zu zweitens werden die 600 Euro nicht als Gehalt ausgewiesen.

Man MÜSSTE die 600€ natürlich zugunsten des Arbeitgebers mit einbeziehen. Juristisch gibt es aber kein MÜSSTE sondern nur ein Muss. Also bitte nur noch sachliche Beiträge mit Fakten.

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#5
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(13869 Beiträge, 5457x hilfreich)

Zitat (von KITE97):
Also bitte nur noch sachliche Beiträge mit Fakten.

Dann rate ich zum RA.

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#6
 Von 
Moderator9
Status:
Praktikant
(569 Beiträge, 429x hilfreich)

Dem Rat kann ich mich nur anschließen - in einem Meinungsforum sind Sie offenbar falsch.

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