Urlaubsanspruch - Falsch?

15. März 2014 Thema abonnieren
 Von 
sopo
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Urlaubsanspruch - Falsch?

Guten Tag,

Person X hatte einen Zeitarbeitsvertrag nach IGZ-Tarif von 09.12.13 und dieser endete mit einer ordentlichen Kündigung zum 28.02.14

Urlaubsanspruch pro Jahr sind lt. Vertrag 24 Tage oder wenn man vorzeitig ausscheidet dann zu jedem vollen Monat des Bestehens des Beschäftigungsverhältniss es.
Beim Ausccheiden innerhalb von 6 Monaten gilt lt. IGZ das Bundesurlaubsgesetz entsprechend.

Im Dezember hat der Arbeitgeber Zwangsurlaub verordnet, 2 Tage, wovon 1 Tag unbezahlt, weil Kundenbetrieb zu hatte. Er sagte 1 Tag bezahlt, da es kein voller Monat war.

Person X erhielt jetzt die Entgeltabrechnung für Februar.
Es wurden nur 2 Tage Urlaub ausbezahlt obwohl nur 1 Tag vom Gesamtanspruch verbraucht wurde.

Dazu muss muss man auch wissen, dass Person X vom 25.2-28.2 (also 4 Tage), Urlaub in Anspruch genommen hat, wie abgesprochen mit Arbeitgeber.

Wie sieht denn der Urlaubsanspruch für Person X nun aus?

Für Januar ist es klar, das sind 2 Tage, aber was ist mit Februar?
Offiziell ist er zum 28.02. ausgeschieden durch eigene Kündigung. Sollte dann da auch nicht ein Urlaubsanspruch von zusätzlichen 2 Tage ergeben? Oder bekommt man den nur nach Februar, und Person X hat ihn aber schon vor Vollendung genommen?
Aber sollten dann trotzdem nicht anteilig wenigstens 1 Tag für Februar Urlaubsanspruch entstehen, sowie der Fall war für Dezember?

Was ist die Rechtslage? Gibt es eindeutige Texte im Gesetz, damit Person X seinem Arbeitgeber damit konfrontieren kann, falls er sich dagegen stellt?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1263x hilfreich)

24 Tage - Werktage oder Arbeitstage?
An wieviel Wochentagen hat dieser Arbeitnehmer gearbeitet?





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#2
 Von 
sopo
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

5 Tage die Woche, regulär.

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Ich wollte auch hinzufügen, dass der genommene Urlaub eigentlich keine Rolle spielt.

Austritt fand zum 28.02.14 statt, also ensteht für den vollen Februar anteilig ein Anspruch von 2 Urlaubstagen.
Kann man auch so interpretieren, dass dann Person X bei 4 genommenen Urlaubstagen, die 2 Tage von Januar verbraucht hat und 2 Tage unbezahlt Urlaub bekam.



-- Editiert sopo am 15.03.2014 14:51

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#3
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1263x hilfreich)

Den Dezember möchte ich außen vor lassen, weil 2013 abgeschlossen ist und der Arbeitnehmer ohnehin nur für volle Monate UrlaubsAnspruch erwirbt. Mit der für Dezember berichteten Lösung fährt der Arbeitnehmer also ziemlich gut.

Am 28. Februar hat der Arbeitnehmer Urlaubsanspruch für zwei Monate; wenn die *24 Tage* sich auf das Bundesurlaubsgesetz beziehen, sind das zwei Tage pro Monat also vier Urlaubstage. Und dann lese ich, dass der Arbeitgeber vier Tage Urlaub genommen hat - und ich verstehe das Problem nicht mehr.

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#4
 Von 
sopo
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Es wurden nur 2 Tage bezahlt.

Die restlichen 2 wurden nicht entgolten.

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#5
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1263x hilfreich)

Dann frag deinen Arbeitsgeber nach der Rechtsgrundlage und fordere die zwei Tage nach.

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