Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
608.774
Registrierte
Nutzer

Urlaubsanspruch nach Kündigung im ersten Halbjahr auf gesetzlichen Anspruch reduzierbar?

15.4.2021 Thema abonnieren
 Von 
Gtb
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Urlaubsanspruch nach Kündigung im ersten Halbjahr auf gesetzlichen Anspruch reduzierbar?

Guten Tag,

Ich habe eine theoretische Frage.

Arbeitnehmer A arbeitet seit mehreren Jahren für Firma B.

Firma B hat keine Tarifbindung oder Betriebsrat.

Nun möchte A fristgerecht die einen Monat vorher entsprechend der Kündigungsfrist von einem Monat die Kündigung zum 31.05.21 einreichen.
Er hat 25 Tage Urlaubsanspruch pro Kalenderjahr und arbeitet 5 Tage die Woche / 40h

Aber in dem Arbeitsvertrag von A steht:

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfolgt eine etwaige Urlaubsabgeltung nur bis zur Höhe des gesetzlichen Urlaubsanspruchs, ein bereits genommener Urlaub wird auf den gesetzlichen Urlaubsanspruch angerechnet.


Dahet die Frage, ob dies rechtlich gültig ist, da es doch nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers darin stehen darf, vor allem in der ersten Jahreshälfte?
Gibt es da Paragraphen etc die A gleich in der Kündigung anmerken kann?

Vielen Dank und schon einmal einen schönen Tag

-- Editiert von Gtb am 15.04.2021 05:36

-- Editiert von Gtb am 15.04.2021 05:36

Arbeitsrechtlicher Notfall?

Arbeitsrechtlicher Notfall?

Ein erfahrener Anwalt im Arbeitsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Arbeitsrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14415 Beiträge, 5600x hilfreich)

Solange der Anspruch auf den gesetzlichen Urlaubsanspruch gewahrt bleibt, ist rechtlich alles in Ordnung. Der Urlaub, der vertraglich über den Anspruch nach BUrlg eingeräumt ist, ist sozusagen ein Add-On, das wieder auf den Mindest-Urlaub nach BUrlG zurückgeführt wird. Deine Annahme, dass nichts "zum Nachteil des Arbeitnehmers darin stehen darf", ist so nicht richtig.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
drkabo
Status:
Philosoph
(13349 Beiträge, 8369x hilfreich)

Sehe ich auch so.
Sowas ist mittlerweile üblich - und auch zulässig.
Der Arbeitnehmer wird nicht schlechter gestellt als bei der gesetzlichen Regelung, und nur darauf kommt es an.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 229.121 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
94.427 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen