Urlaubsgeld nach Kündigung

29. April 2023 Thema abonnieren
 Von 
Partychr
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 0x hilfreich)
Urlaubsgeld nach Kündigung

Hallo allerseits,

ich habe zum 28.02.2023 in einem Handwerksbetrieb gekündigt.

Laut Tarifvertrag und auch Arbeitsvertrag steht mir Urlaubsgeld entsprechend zu, welches mir bereits 1 Jahr zuvor rechtswiederig nicht mehr gezahlt worden ist, was ich aber zu spät gemerkt habe leider...

Im Jahr 2023 habe ich meinen restlichen Resturlaub in Höhe von insgeamt 24 Urlaubstagen noch genommen und habe zu meinen Austritt noch 6 Tage Urlaubsabgeltung zusätzlich ausgezahlt bekommen vom Arbeitgeber.

Nun streite ich mich aktuell mit dem AG über die Zahlung von Resturlaubsgeld.

Meine Ansprüche hierzu habe ich entsprechend Ende Februar schriftlich geltend gemacht.
Bedingt durch eine Klausel im Tarifvertrag muss ich entsprechend finanziele Ansprüche innnerhalb von 2 Monaten geltend machen.

Nun wurden mir 2/12 (für Januar / Februar) des Jahres-Urlaubsgeldes was mir zusteht daraufhin ausgezahlt.
Umgerechnet wäre das aber nur Uralubgeld für 5 Urlaubstage, obwohl ich 30 in Summe bekommen habe...

Ich finde es recht kompliziert und weiss nicht wie die Rechtsprechung da aussieht, da es sich bei den restlichen 25 Urlaubstagen um Resturlaub aus 2022 handelt, wo die Frist zur Meldung von Ansprüchen bereits verstrichen war, ich diese alleridngs erst in 2023 genommen habe...

Ich hoffe ich habe es nicht zu kompliziert ausgedrück und Ihr versteht was ich meine...

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17234 Beiträge, 6430x hilfreich)

Vor allem wäre von Bedeutung, was dein Vertrag zum Urlaubsgeld regelt.
Poste doch bitte den Wortlaut.
(Ungewöhnlich und mir neu, dass U-Geld eigens für jeden übers Jahr gestreuten U-Tag gekleckert würde ... )

... und was heiß: zu spät bemerkt? Durch welche Umstände zu spät?

-- Editiert von User am 30. April 2023 05:40

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#2
 Von 
Partychr
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 0x hilfreich)

Im Vertrag steht:

„Erholungsurlaub:
Der Arbeitnehmer erhaält einen Erholungsurlaub von 30 Tagen im Jahr. Tage an denen infolge anderweitiger Verteilung der Arbeitszeit nicht gearbeitet wird, werden auf den Erholungsurlaub angerechnet. Ausserdem erhält der Arbeitnehmer für den fstgelegten Urlaub ein zusätzliches Urlaubsgeld entsprechend dem gültigen Tarifvertrages."

Im Tarifvertrag dazu:

„ § 9
Urlaubsvergütung
1. Jeder Arbeitnehmer erhält für den in § 8 Ziffer 1festgelegten Urlaub eine Urlaubsvergü­
tung.
2. Die Urlaubsvergütung setzt sich zusammen aus:
100 % des für den Urlaub fortzuzahlenden regelmäßigen Arbeitsentgelts (gemäß § 10) und einem zusätzlichen Urlaubsgeld in Höhe von 50 % des für den Urlaub fortzuzahlen­ den regelmäßigen Arbeitsentgelts (gemäß § 10). "





Ich wurde Anfangs mündlich gesagt dass ich kein Urlaubsgeld bekommen würde und dass es freiwillig wäre, was ich blöderweise geglaubt habe und ich wollte keinen Streit haben wenn ich noch im Unternehmen tätig bin.
Die Frist von 2 Monaten laut Tarifvertrag die ich einhalten muss war mir blöderweise Anfangs nicht bewusst gewesen…

Irgendwann wurde da vor mehreren Jahren bei uns mit dem Urlaubsgeld so eingeführt und es wurde im Block zusammenbezahlt um besser damit planen zu können. Somit wurde das zustehende Urlaubsgeld in 2 Chargen für den gesamt zustehenden Jahresurlaub jeweils zu 50% pauschal ausgezahlt.

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