Urlaubstage zum neuen Arbeitgeber mitnehmen bei Teilzeit?

26. Oktober 2020 Thema abonnieren
 Von 
crazyivan
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)
Urlaubstage zum neuen Arbeitgeber mitnehmen bei Teilzeit?

Habe eine kleine Frage.

Ich war bis August 2020 Teilzeit beschäftigt. Urlaubsanspruch bei Vollzeit war 24 Tage. Genommen habe ich davon 6,6 Tage. Meine Stelle war etwa 1/3 einer Vollzeitstelle.

Nun fange ich am 1.12 bei meinem neuen Arbeitgeber an. Eine Urlaubsbescheinigung vom alten habe ich bekommen. So ganz weiß ich aber nicht wie das nun mit Teilzeit und anteilig gerechnet wird. Nehme ich nun noch alte Urlaubstage mit zum neuen Arbeitgeber?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17456 Beiträge, 6495x hilfreich)

Arbeitsrechtlich gibt es keine Unterschiede zwischen Teilzeit- und Vollzeitkräften.
Auch nicht hinsichtlich des U-Anspruchs.

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#2
 Von 
crazyivan
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Arbeitsrechtlich gibt es keine Unterschiede zwischen Teilzeit- und Vollzeitkräften.
Auch nicht hinsichtlich des U-Anspruchs.


Hmmm, verstehe ich glaube ich nicht so ganz. Wenn ich nur 6 Stunden die Woche arbeite kann ich ja keine vollen 30 Urlaubstage bekommen oder? Dann wäre ich ja quasi nie in der Firma. Habe ich mit meinen 6,6 Tagen nun mein vollen Urlaub genommen?

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#3
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17456 Beiträge, 6495x hilfreich)

Für den U-Anspruch ist die Stundenzahl völlig irrelevant:
Wenn jemand Mo-Sa je 1 Stunde arbeitet, stehen ihm oder ihr genauso 24 Tage Urlaub nach BUrlG zu wie jemandem in Vollzeit. Entsprechend mit höherem Anspruch nach AV oder TV, wobei es da Besonderheiten geben kann beim Ausstieg unterm Jahr.

Es kommt also auf die Anzahl der Arbeitstage an, auf die die AZ verteilt ist. Wie viel du von deinem U-Anspruch verbraucht hast, ist im Moment nicht zu beantworten, weil du nicht geschrieben hast, wie sich deine AZ verteilt.

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#4
 Von 
crazyivan
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Für den U-Anspruch ist die Stundenzahl völlig irrelevant:
Wenn jemand Mo-Sa je 1 Stunde arbeitet, stehen ihm oder ihr genauso 24 Tage Urlaub nach BUrlG zu wie jemandem in Vollzeit. Entsprechend mit höherem Anspruch nach AV oder TV, wobei es da Besonderheiten geben kann beim Ausstieg unterm Jahr.

Es kommt also auf die Anzahl der Arbeitstage an, auf die die AZ verteilt ist. Wie viel du von deinem U-Anspruch verbraucht hast, ist im Moment nicht zu beantworten, weil du nicht geschrieben hast, wie sich deine AZ verteilt.


Naja ich habe von den Stunden 1/3 gearbeitet. Es gab aber keinerlei Vorgabe wieviele Tage das in der Woche sein müssen. Mal 5 Tage in der Woche, dann wieder garkeinen, dann 3.....

Was gilt da nun?

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#5
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17456 Beiträge, 6495x hilfreich)

Vor allen Dingen die Mühe, deine Einsatztage zusammenzuzählen. Die Summe deiner Arbeitstage wird dann ins Verhältnis gesetzt zu den Arbeitszeiten, die ein vollbeschäftigter erreicht in dieser Zeit.

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