§Vergütung Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

6. November 2017 Thema abonnieren
 Von 
fb345631-86
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
§Vergütung Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Sehr geehrte Anwälte,

meine Frage bezieht sich auf das oben genannte Thema.

Am 15.07.2016 began Arbeitsverhältniss mit meinem aktuellen Arbeitgeber. (Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik)
Nun habe ich mein Arbeitsverhältniss auf den 31.12.2017 gekündigt.

In meinem Vertrag steht folgendes:

§ 3 Vergütung

(1) Der Bruttostundenlohn beträgt Euro X /Std. zzgl. 30% Urlaubs- und Weihnachtsgeld. .
Die Vergütung wird jeweils spätestens am 10. des Folgemonats fällig. Die Zahlung erfolgt
bargeldlos auf das dem Arbeitgeber benannte Konto des Arbeitnehmers.
(2) Die Zahlung von etwaigen Sondervergütungen (Gratifikationen, Urlaubsgeld, Prämien etc.)
erfolgt in jedem Einzelfall freiwillig und ohne Begründung einer Rechtsanspruchs für die Zukunft.
Eine Weihnachtsgratifikation würde zum 30.11 gezahlt und wäre zurückzuzahlen, wenn das
Arbeitsverhältnis, gleich aus welchem Grund, vor dem 01.04 des Folgejahres endet. Entsprechend
gilt für eine zum 31.05 gezahlte Urlaubsgratifikation hinsichtlich des 01.10 des Urlaubsjahres.

Problem:

Ich habe noch 18 Urlaubstage. Das Urlaubsgeld wurde als "Zusätzliches UG 30%" auf die Urlaubsentgeldzeit gezahlt.
Nun will mir der Arbeitgeber kein Urlaubsgeld und auch kein Weihnachtsgeld mehr zahlen.
Ich hatte immer ein gutes Verhältniss zu meinem Arbeitgeber und möchte diese Beziehung nicht unnötig belasten.
Aber falls es mir doch zustehen sollte, werde ich ein klärendes Gespräch suchen und gegebenfalls dieses Geld einklagen.

Wer ist im Recht? Ich habe im Internet interessante Themen dazu gefunden. Ich hätte aber gerne noch eure Meinung dazu.

Vielen Dank im vorraus! :)

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121995 Beiträge, 40086x hilfreich)
Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17679 Beiträge, 6566x hilfreich)

Die Regelungen deines AV sind eigentlich eindeutig und meines Wissens auch rechtlich so möglich.
Zum Urlaubsgeld: U-Geld ist ja sozusagen nur das Taschengeld für den Urlaub. Wesentlicher - und nicht abdingbar - ist das Urlaubsentgelt, also die Lohnfortzahlung im Urlaub. Das nimmt der AG dir nicht.

1x Hilfreiche Antwort

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