Hallo,
ich habe eine ziemlich seltsame Frage:
Ich bin seit 8 Jahren in der IT-Abteilung der Fa.D. beschäftigt. Laut Arbeitsvertrag wurde ich für den "PC-Support" mit entsprechend geringem Gehalt eingestellt. Ich habe mich jedoch ganz schnell zum Netzwerk- und DatenbankAdministrator (mit gleichbleibend geringem Gehalt) hochgearbeitet. Das habe ich mir vor zwei Jahren mit einem Zwischenzeugnis bestätigen lassen, weil ein neuer IT-Leiter eingestellt wurde. Der neue Leiter hat mittlerweile diverse neue Mitarbeiter eingestellt, u.a. Netzwerk- und Datenbankadministratoren, die deutlich mehr Gehalt bekommen als ich. Als ich nun um Angleichung meines Gehaltes bat, hat er mir mitgeteilt, dass "meine Tage als Administrator gezählt sind". Er will mich in den PC-Support versetzen (von dem ich bis heute herzlich wenig Ahnung habe), meine Aufgaben hätte ich vollständig den neuen Kollegen zu übergeben. Dazu kommt, dass in meinem Arbeitsvertrag eine Rufbereitschaft für jedes zweite Wochenende vereinbart wurde. Der neue Leiter hat natürlich versucht, mir die Rufbereitschaft für alle Bereiche aufs Auge zu drücken und hat einen mittelmässigen Wutanfall bekommen, als ich mich mit dem Argument geweigert habe, dass die Rufbereitschaft - logischerweise - nur für den PC-Support gelten könne, wenn er eine Rufbereitschaft für andere Bereiche von mir möchte, soll er diese Leistung auch bitte bezahlen.
Ich weiß, dass der neue Leiter mich unbedingt zur Kündigung veranlassen will, und aufgrund der vielfältigen Hinterhältigkeiten des neuen Chefs habe ich mir sowieso schon abgeschminkt, in der Firma alt zu werden. Habe ich in der ersten Zeit nur entsetzt dem neuen Chef zugehört, so bekommt er nun immer öfter knallharte Antworten. Ausraster werde ich mir nicht erlauben, ebenso Frechheiten oder Unverschämtheiten, das ist nicht mein Stil.
Nun aber meine Frage:
Kann er mich einfach so meiner Aufgaben entheben? Natürlich habe ich keine Lust auf langweiligen PC-Support, dazu käme dann noch der Stress mit der Rufbereitschaft. Natürlich wurmt es mich mächtig, dass ich die Arbeit hatte, Netzwerk und Datenbanken aufzubauen und zu dokumentieren und dann werde ich einfach so abgeschoben, weil dem Chef "meine Nase" nicht passt.
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Versetzung Degradierung Mobbing
Na die Aufgabe aus dem Arbeitsvertrag wird man schon übernehmen müssen. Ich würde mir einen neuen Job suchen.
K.
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"Ich schreibe ohne Sinn und Verstand - na und !"
Klar suche ich einen neuen Job - aber eben nicht auf die Schnelle.
Hhhmmm, würde im Gegenzug bedeuten, dass ich mit Übernahme von qualifizierteren Aufgaben, als in meinem Arbeitsvertrag beschrieben, einen neuen Arbeitsvertrag erhalten müsste ... ist das wirklich so? Dann habe ich mich ja doppelt dusslig angestellt...
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Na wenns ne offizielle Umbesetzung gab kann man sicher auch verlangen das man nicht mehr degraddiert wird. Ist alles ne Nachweissache.
Wenn man eh verschi...en hat kann ja mal klagen.
K.
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"Ich schreibe ohne Sinn und Verstand - na und !"
Also eigentlich will ich nicht klagen, weil ich hoffe, vorher noch einen guten neuen Job zu finden. Ich will hier nur Argumente für die "Diskussion" mit dem Chef sammeln... es ist einfacher auf einen Sachverhalt zu beharren, wenn man glaubt, dass man im Recht ist.
Gilt also ein Zwischenzeugnis nicht als Nachweis?
Naja, beim nächsten Arbeitgeber werde ich vorsichtiger sein und mir alles schriftlich bestätigen lassen und möglichst noch vom Anwalt gegenlesen lassen... aus Schaden wird man klug.
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Wenn du eh mit einer Entlassung rechnst, es eh Ärger gibt dann könnte es doch egal sein was stimmt. Entweder lässt sich dein Chef überzeugen dann ist gut und wenn nicht eben nicht.
"Der BGH hat in seinem Urteil 154/2001 entschieden das eine Beförderung in einer höhere Tätigkeit nicht zurückgenommen werden kann."
klingt doch gut. (Frei erfunden )
Ich denke mal du bist im Recht, aber wissen tue ich es nicht.
K.
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"Ich schreibe ohne Sinn und Verstand - na und !"
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