Versicherung 400 € Job

1. Februar 2005 Thema abonnieren
 Von 
Sandronr.1
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Versicherung 400 € Job

Hallo zusammen,

wer kann mir bei folgenden Fall weiter helfen?

Ich habe einen Nebenjob als Putzfrau in einem Privathaushalt.
Die Familie hatte mich bei der Bundesknappschaft auf 400 € Basis angemeldet.
Im Eifer des gefechtes habe ich ausversehen den Wohnzimmertisch, welcher Rollen unten besitzt, mit der Kante in den Fernseher gehauen. Nun ist die Glasplatte und der Fernseher defekt. Die Familie verlangt nun das ich für den Schaden aufkomme.
Ist dies rechtens? Oder ist man als Mitarbeiter nicht für solche Unfälle automatisch versichert?

Vielen Dank vorab, für Eure Mithilfe!

-- Editiert von Sandronr.1 am 01.02.2005 15:12:44

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
daniel80
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo Sandronr.1,

ich bin zwar wahrlich kein Experte auf dem Gebiet, aber vielleicht kann ich eine ungefähre Prognose abgeben.

Wie Sie selbst schreiben, befinden Sie sich in einem Arbeitsverhätnis mir einem Arbeitsvertrag und haben die Sorgfaltspflicht verletzt (§280 Abs. 1 S.2 , §276 Abs. 1, S. 1 BGB)
Kurz gesagt, Sie haben Ihre Sorgfaltspflicht verletzt und dadurch Ihrem Arbeitgeben einen Schaden zugefügt.
Ein Haftungsauschluss ergibt sich nur bei leichter Fahrlässigkeit. Da in Ihrem Fall der Tisch samt Fernsehgerät kaputt gegangen ist würde ich aus dem Bauch heraus sagen, dass dies nicht mehr unter "leicht fahrlässig" fällt. Ich würde bei Ihnen zu normaler oder einfacher Fahrlässigkeit tendieren, wonach beide Parteien für den Schaden gemeinsam aufkommen.

Sollte ein Schaden von z.b. 2000 € entstanden sein, werdem Sie als 400 € Kraft bestimmt nicht 1000 € davon tragen müssen. Ich vemute eher, dass Sie mit maximal 300 € haftbar gemacht werden können. (soziale Härte). Sollten Sie das Gerät allerdings absichtlich oder grob fahrlässig zerstört haben, so haften Sie für den vollen Betrag.

Wie das im einzelnen mit der Versicherung aussieht entzieht sich meinen Grenzen. Auch weiß ich nicht ob ich mir meiner kurzen Prognose richtig liege, ich wollte Ihnen nur einmal schnell einen kurzen Überblick verschaffen. Sollten die Forderungen Ihres Arbeitgeber ein vielfaches Ihres Monatslohnes ausmachen, so empfehle ich Ihnen einen Fachanwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47734 Beiträge, 16865x hilfreich)

Eine Versicherung für Schäden, die man Anderen oder dem Arbeitgeber im Zusammenhang mit seinem Arbeitsverhältnis zufügt, besteht nicht automatisch.

Von der Schadenbeschreibung her würde ich auf den ersten Blick im Gegensatz zu Daniel80 von grober Fahrlässigkeit ausgehen. Das kannst Du gerne durch eine detailliertere Schilderung des Vorfalls entkräften.

Bei grober Fahrlässigkeit musst Du für den kompletten Schaden aufkommen.

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