Vorwurf des Diebstahls am Arbeitsplatz

25. August 2013 Thema abonnieren
 Von 
Tochter123123
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Vorwurf des Diebstahls am Arbeitsplatz

Guten Tag

Ich möchte mich heute an Sie wenden,da ich einen Rat brauche.

Es geht darum das meine Chefin 2 Wochen nachdem ich ihr mitteilte schwanger zu sein,zu einem Gespräch mit meiner Kollegin und mit bat.
Der Lebenspartner der Chefin war mit anwesend.
In diesem Gespräch wurde ziemlich schnell klar warum wir da saßen ,sie kamen sehr schnell auf den Punkt.
Und zwar wurde mir unterstellt das ich mich des öffteren an der Kasse bediene da sehr oft(oder eigentlich immer) was fehlt.
Genauso wurde mir unterstellt ,den Kunden nicht den vollen Preis abzuziehen sondern Leistungen wie Haargel u.s.w. nicht mit zu berechnen.Dies kann aber Anhand der Zettel belegt werden das alles seine Richtigkeit hat ,nur das ich eben nicht eine Einzelauflistung gemacht habe ,sondern den Gesamtpreis aufgeschrieben habe(welcher aber durch einfaches nachrechnen beweist,das alles stimmt).
Dies sei aber angeblich nicht der Fall,und die Unterstellung geht weiter.
Als meine Kollegin diesbezüglich einen Fehler ihrerseits angeben wollte,und zwar das sie ,wenn sie Haargel und Haarwax beim Kunden benutzt,nur ein Produkt abzieht,wurde sie nur kurz angeschaut und sofort ging es bei mir weiter.
Ich habe versucht mich gegen diese Anschuldigungen zu wehren ,aber alles was ich hervorbrachte,wurde mit unsinnigen Anschuldigungen gegenargumentiert.
Sie habe mir angeblich auch schonmal eine Abmahnung deswegen erteilt,wovon ich nun überhaupt nichts weiß.Ich habe mir das Gespräch damals danach komplett notiert,weil mir dazu geraten wurde.Dieses hier alles aufzuschreiben wäre einfach zu lang.Aber es ging bei diesem Gespräch nur darum ,das ich zugebe,gestohlen zu haben,was ich aber nicht getan habe,zudem sagte sie auch ,das sie es auch auf Video hat(Videokamera über der Kasse),welches sie aber auf meine Aufforderung,es sofort sehen zu wollen,natürlich erst raussuchen müsse und es sowieso nicht wichtig sei,das video zu sehen(welches nicht existieren kann ,da ich nichts gestohlen habe).
2 Tage später wollte ich es nocheinmal mit ihr klären und sie davon überzeugen das ich nicht stehle,da hat sie mir nur unterstellt ich wolle sie "fertig machen".
Es kam also zu keinem klärenden Gespräch,da es mit ihr nicht möglich ist zu reden.Sie benahm sich danach,als "wenn nie was gewesen wäre".
Zu den Vorwürfen,das Geld in der Kasse fehlt,es fehlte sehr oft welches in der Kasse und wir mussten den Betrag auch immer ausgleichen von unserem Geld,es ist aber so,das sie desöffteren Abends beim Kasse abrechnen den fehlenden Wechselgeldbetrag nicht sofort ausgleicht,sondern es erst aus dem Keller holen musste.
Dies wurde oft vergessen und da es dann morgens schon in der Kasse fehlte,ist klar ,das es auch abends nicht da war.Darauf ansprechen kann man sie nicht,da sie dann sehr zornig wurde und man ihr was unterstellen will.
Allerdings fehlten an dem besagten Morgen(als abends das Gespräch war) auch die ganzen 5-Euro Scheine,was sich auch 20 Euro belief.
Dies sagte meine Kollegin sofort der Chefin(ich war zu diesem Zeitpunkt im anderen Geschäft und habe somit nichts davon mitbekommen,erst später durch meine Kollegin erfahren),welche ohne jeglich Erklärung das Geld in die Kasse legte,allerdings kam der "Fehler ihrerseits" abends nicht zur Sprache.
Das Ganze ist nun 6 Jahre her ,da ich bis jetzt noch mit meinem 2. Kind in Elternzeit bin,wo es aber auch Probleme gab,das sie mir kein Mutterschaftsgeld zahlen wollte,da sie mit dem Kind "nichts zu tun hätte",das Geld musste ich dann ein halbes Jahr später per Anwalt einklagen.
Nun ist es aber so ,das sie sehr schlecht über mich redet und sicher auch rumerzählt ,das ich gestohlen habe.
Dies möchte ich unterbinden,da es meinen Ruf schädigt und meinen späteren neuen Arbeitsplatz erheblich belasten kann.
Mir wurde nun geraten,zum Anwalt zu gehen und es zu unterbinden ,das sie diese Lügen verbreitet,da es mich auch nach der langen Zeit noch belastet und ich eben Angst habe,das sie dem neuen Arbeitgeber diese Lügen erzählt.
Ich bin momentan noch in Elternzeit,werde definitiv bei ihr kündigen und möchte aber schon vorher klare Fronten haben damit ich nicht mit dieser Belastung in mein Berufsleben einsteige.
Ein Gespräch ist mit ihr nach wie vor nicht möglich,daher fällt diese Option weg.
Nun hätte ich gerne einen Rat von Ihnen , wie ich mich verhalten soll,ob ein Gang zum Anwalt sinnvoll wäre,damit ihr Einhalt geboten wird ,diese Diebstahlgeschichte weiter zu verbreiten,womöglich an meinen neuen Arbeitgeber herranträgt.
Ich hoffe sie können mir einen Rat geben. LG

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
xxsirodxx
Status:
Student
(2282 Beiträge, 1331x hilfreich)

Einen Anwalt zu beauftragen lohnt nur, wenn Sie eine Rechtschutzversicherung haben, denn in der 1. Instanz
vor dem Arbeitsgericht werden keine Kosten erstattet.
Wird die Kasse von mehr als 1 Mitarbeiter bedient,
besteht keine Ersatzpflicht für Fehlbeträge, denn es kann nicht nachgewiesen werden, wer die Fehlbeträge verursacht hat.
Was vor 6 Jahren war, ist Schnee von gestern.
Wenn das so ein mieser Betrieb ist, darf die Frage erlaubt sein, warum Sie überhaupt noch da arbeiten wollen.

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#2
 Von 
Tochter123123
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Die Frage die sich mir stellt ist,ob ich mit einem Anwalt Chancen habe ,sie aufzufordern ,diese üble Nachtrede sein zu lassen.
Das es 6 Jahre her ist ,liegt daran ,das ich bis jetzt noch in Elternzeit bin (habe damals durchgehalten bis ich in Mutterschutz ging,war vorher auch schon gesundheitlich krankgeschrieben),aber noch angestellt bin und bevor ich "Offiziell" kündige,möchte ich diese Sache eben klären,denn,zwar ist es 6 Jahre her,dennoch ist es sehr Präsent für mich und die Sache muss geklärt werden.
Das es ein mieser Betrieb ist,ja das ist so,aber nirgens habe ich geschrieben das ich noch dort arbeiten will,im Leben nicht, deshalb werde ich auch zum Ende der Elternzeit kündigen.

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#3
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17785 Beiträge, 8026x hilfreich)

quote:
Nun ist es aber so ,das sie sehr schlecht über mich redet und sicher auch rumerzählt ,das ich gestohlen habe.


Wann und wem gegenüber hat die Chefin was gesagt?
Gibt es da Zeugen, die konkrete Angaben machen können?

-- Editiert hamburgerin01 am 25.08.2013 23:32

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#4
 Von 
Tochter123123
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Leider habe ich es immer nebenbei von einigen Leuten gehört,kann aber keinen konkret benennen den ich als Zeugen nennen kann.Da sehe ich leider auch die fehlende Beweiskraft.

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#5
 Von 
:blaubär:
Status:
Student
(2472 Beiträge, 1258x hilfreich)

/// ... ob ein Gang zum Anwalt sinnvoll wäre,damit ihr Einhalt geboten wird

Meiner Meinung nach rausgeschmissenes Geld, du da weg willst; loslassen und drei Kreuze hinterher - mein Rat.
Fragen nach der Sinnhaftigkeit sind freilich stets kaum von außen zu beantworten.

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#6
 Von 
Tochter123123
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Einen Haken würde ich da gerne drunter machen,nur habe ich eben große Bedenken,das sie bei meinem neuen Arbeitgeber anruft und ich mir den Job dann abschminken kann.Und wenn man einmal den Ruf hat,gestohlen zu haben,den bekommt man nicht so schnell weg.Ich wohne in einer Kleinstadt.

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