Werkstudent/Arbeit auf Abruf

10. November 2016 Thema abonnieren
 Von 
Abc1616
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Werkstudent/Arbeit auf Abruf

Hallo Leute, ich brauche eure Hilfe!
Ich arbeite als Werkstudentin mit max 20std die Woche bei einer GmbH. Das ganze erfolgt als Abruf, ich kriege immer kurzfristig Bescheid wann ich arbeite. Allerdings werde ich seit ca. 7 Wochen entweder gar nicht mehr eingesetzt oder nur sehr wenig (8std die Woche). In meinem Arbeitsvertrag steht zu den Arbeitszeiten lediglich, dass die Arbeitszeit sich nach betrieblichen Bedürfnissen Richtet. Es ist also keine mindest Stundenzahl festgelegt. Bedeutet das nun, dass ich Pech habe? Ich habe immerhin auch Rechnungen zu zahlen und muss doch mit einem Minimum an Einkommen rechnen...

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Lea

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17658 Beiträge, 6558x hilfreich)

Rechtlos bist du nicht. Denn lies 'mal Nachstehendes - das sollte deine Fragen beantworten:

Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG)
§ 12 Arbeit auf Abruf

(1) Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen.
(2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt.
(3) Durch Tarifvertrag kann von den Absätzen 1 und 2 auch zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden, wenn der Tarifvertrag Regelungen über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit und die Vorankündigungsfrist vorsieht. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen über die Arbeit auf Abruf vereinbaren.

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#2
 Von 
Abc1616
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort, aber in meinem
Vertrag steht eine wöchentliche Arbeitszeit von Max. 20std. Heißt es jetzt dass das als Vereinbarung gilt? Eine Mindest Stundenzahl steht nicht drin.

Liebe Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
blaubär+
Status:
Weiser
(17658 Beiträge, 6558x hilfreich)

Maximal 20 Wochenstunden bedeutet eben dies, dass du im Höchstfall zu/für zwanzig Stunden herangezogen wirst und keine 21 oder 22 oder .. Stunden leisten musst. Minimum zu zahlen sind aber eben diese 10 h, ob der AG die von dir einfordert oder nicht. Wenn du also die letzten 7 Wochen nix tun musstest, bekommst du dennoch Kohle.

Randbemerkung für dich als Studentin: Bei Texten, Rechtstexten zumal, hilft es oft, sie laut und langsam zu lesen.

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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(33073 Beiträge, 17331x hilfreich)

Haben Sie denn nun Gehalt bekommen? Z. B. für Oktober? Wenn nein, sollten Sie dringend was unternehmen.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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