Werkstudenten Job Lohnfortzahlung

10. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
Ellesso
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Werkstudenten Job Lohnfortzahlung


Ich arbeite seit knapp einem Jahr bei einem Unternehmen als Werkstudent. Am Anfang war es sehr schön, danach hat sich meine Vorgesetzte geändert und seitdem ist es ein totaler Horror. Ich habe es alles durchgehalten, obwohl es knapp am burnout war (Schlüsselwort: Sales).
Im September hatte ich Urlaub, nach dem Urlaub leider erkältet, also habe ich mich krankgemeldet. Nachdem hat meine Vorgesetzte Mit mir einen Termin ausgemacht und meinte, dass die leider meinen Arbeitsvertrag nicht verlängern werden und dass ich mir was neues suchen soll. Ich war nicht super überrascht, trotzdem unangenehm. Den ganzen Tag hatte ich anxiety und Panikattacke (bin schnell überfordert). Habe auch wenig getan in der Arbeit. 2 Tage später sagt meine Vorgesetzte, dass sie gemerkt hat, dass ich wenig was tue, und ob wir Aufhebungsvertrag machen sollen oder dass sie mir meine Stunden reduziert. Ich meinte, ich überlege es mir und sage ihr Bescheid. Am gleichen Tag krankgemeldet und bin jetzt immer noch arbeitsunfähig.
Jetzt merkte ich, dass sie mir in meiner Abrechnungstabelle an den Tagen, wo ich arbeiten müsste, aber krank war, die Stunden (von 8 auf 2) reduziert hat.

Ist es so rechtlich? Was soll ich tun? Ich dachte man hat recht auf Lohnfortzahlung auch als Werkstudent.. freue mich auf jede Antwort

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(812 Beiträge, 126x hilfreich)

Was genau steht zu den Arbeitszeiten im Arbeitsvertrag?

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Ellesso
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von vacantum):
Was genau steht zu den Arbeitszeiten im Arbeitsvertrag?


1. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt während der Vorlesungszeit 20 Stunden wöchentlich. Während der vorlesungsfreien Zeit (Semesterferien) kann die regelmäßige Arbeitszeit auch bis zu 39 Stunden wöchentlich betragen. Der/die Student*in verpflichtet sich, wöchentlich einen Arbeitsstundennachweis zu führen und abzugeben. Die Verteilung der Arbeitszeit richtet sich nach der jeweils gültigen Arbeitszeitregelung der Gesellschaft (derzeit ist dies die "Flex Appeal Policy").
2. Sofern der Studiengang des/der Student*in eine höhere zeitliche Beanspruchung erfordert und damit eine Reduzierung der Arbeitszeit bei der Gesellschaft erforderlich ist, verpflichten sich die Parteien, eine angemessene Arbeitszeitregelung zu treffen, die ein ordnungsgemäßes Studium ermöglicht.

7. Arbeitsverhinderung; Krankheit
1. Ist der/die Student*in durch Krankheit oder sonstige unvorhergesehene Ereignisse an der Erbringung seiner/ihrer Arbeitsleistung gehindert, so hat er/sie dies der Gesellschaft unverzüglich mitzuteilen und die Gründe hierfür anzugeben. Die voraussichtliche Dauer der Verhinderung ist der Gesellschaft gleichzeitig mitzuteilen.
2. Dauert die Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheit länger als drei Kalendertage, hat der/die Student*in spätestens am darauf folgenden Arbeitstag der Gesellschaft unaufgefordert ein ärztliches Attest vorzulegen, aus dem sich die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer ergeben. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in dem ursprünglichen Attest angegeben, muss spätestens zu Beginn des ersten auf den Ablauf der Gültigkeitsdauer des Attests folgenden Arbeitstages ein entsprechendes Anschlussattest vorgelegt werden. Die Gesellschaft ist in jedem Fall berechtigt, eine frühere Vorlage des jeweiligen Attests zu verlangen. Die beschriebene Pflicht zur Vorlage einer physischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den/die Student*in bleibt aufrechterhalten, bis gesetzlich die rein digitale Übertragung der Arbeitsunfähigkeitsdaten von dem Arzt/der Ärztin an den Arbeitgeber vorgeschrieben ist.
3. Beantragt der/die Student*in eine Kur oder sonstige Maßnahme der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation, so hat er/sie die Gesellschaft unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Wird die Teilnahme an der Maßnahme bewilligt, so hat der/die Student*in der Gesellschaft unverzüglich eine Bescheinigung über die Bewilligung der Maßnahme sowie eine ärztliche Bescheinigung über die Erforderlichkeit der Maßnahme vorzulegen und den Zeitpunkt des Beginns der Maßnahme und ihre voraussichtliche Dauer mitzuteilen. Dies gilt entsprechend, wenn eine solche Maßnahme verlängert wird.
4. Ist der/die Student*in infolge auf Krankheit beruhender Arbeitsunfähigkeit an der Erbringung seiner/ihrer Arbeitsleistung gehindert, ohne dass ihn/sie ein Verschulden trifft, so erhält er/sie Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nach den gesetzlichen Bestimmungen.
5. Für den Fall, dass dem/der Student*in für den durch Krankheit bedingten Verdienstausfall Schadensersatzansprüche gegen einen Dritten zustehen sollten, tritt er/sie solche Ansprüche schon heute für diejenigen Zeiträume und in dem Umfang an die Gesellschaft ab, für die ihm/ihr Ansprüche auf Entgeltfortzahlung nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen zustehen.
6. § 616 Satz 1 BGB findet keine Anwendung.

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