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Wie komm ich raus aus der Kündigungsfrist?!

11. Januar 2009 Thema abonnieren
 Von 
deki.76
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Wie komm ich raus aus der Kündigungsfrist?!

Hallo,

ich habe folgendes Problem, von 2002 bis 2005 habe ich bei einer Fahrzeugbaufirma als Facharbeiter gearbeitet. 2005 ging diese Pleite, wurde aber vom damaligen Personalchef übernommen. Um nicht arbeitlos zu werden habe ich den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Kündigungsfrist 3 Monate zum Quartalsende.
Alles scheinte in Ordnung zu sein... Nun ist der Betrieb vor ca. 2 Jahren umgezogen, statt 12 km täglich sind nun über 70 km täglich daraus geworden. Versprochene Ausgleichszahlungen zwecks Umzug wurden nie erfüllt. Es müsste gespart werden... Lohnerhöhung sind nicht nennenswert, ein witz! Ich kann mir das alles nicht mehr leisten da ich hohe monatliche Verpflichtungen habe! Ein Umzug meinerseits ist finanziell auch nicht möglich. Meine Ersparnisse sind Aufgrund dessen auch schon fast verbraucht! Ich habe Aussicht auf einen Arbeitsplatz in meiner Nähe, wie komm ich raus aus der Kündigungsfrist?! Kein Arbeitgeber wartet monatelang bis zur Einstellung. Hatte schon einige möglichkeiten die an der Kündigungsfrist gescheitert sind!
Das gleicht doch moderner Sklaverei! Die Firma ist nicht mitglied bei der IG Metall.
Mein Chef lässt nicht mit sich reden. (er ist ein Choleriker). Die Firma hat ca. 20 Mitarbeiter. Wer hat eine Lösung für mein Problem.

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-- Editiert von deki.76 am 11.01.2009 13:46

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
anthonyb
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)

Red mit Deinem Chef und dränge auf einen kurzfristigen Aufhebungsvertrag. Argumentation: u.a. dass Lohn für unmotivierten Mitarbeiter, der keine adäquate Leistung erbringt, = herausgeschmissenes Geld!

Auch ein cholerischer Chef sollte unternehmerisch denken!!!

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#2
 Von 
guest-12313.03.2009 19:03:35
Status:
Lehrling
(1677 Beiträge, 254x hilfreich)

Genau..und wo gespart werden muss muss doch sicherlich auch der Chef ein EInsehen haben.

Lasse Dich aber nur nach genauer Prüfung (am besten durch Sachkundige) auf eine schriftliche Vereinbarung ein, falls der Chef was vorlegt.
Gerade Auflösung/Aufhebungsvereinbarungen wollen genau geprüft werden.
Ein Chef hat bei der langen Konstellation keine Handhabe Druck bei einer solchen Vereinbarung zu machen.
Es wäre ein teures Abenteuer für ihn, wenn er Dich feuert. Eine betriebsbedingte Kündigung ist fast unmöglich vor Gericht durchzubringen.

Kannst dem Chef ja anbieten die arbeitnehmerseitige Kündigungsfrist auf das nächste Monatsende z.B. zu verkürzen.
Du hast die bessere Verhandlungsposition !
Lasse ja nicht durchblicken dass Du in finanziellen Schwierigkeiten bist.

Lasse Dir dabei auch mal bei der Gelegenheit ein Zwischenzeugnis ausstellen.

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#3
 Von 
deki.76
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Arbeitsvertrag wurde übrigens nicht geändert, ist er überhaupt noch gültig?
Der Firmensitz hat sich ja geändert und es wurde ja auch niemand gefragt ob man mit den neuen Bedingungen einverstanden sei. Also steht in meinem Arbeitsvertrag eine Adresse unter der die Firma ja gar nicht mehr dort vorhanden ist...

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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
deki.76
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Würde mich freuen wenn jemand zwecks der Gültigkeit meines Arbeitsvertrages mir Auskunft geben könnte. Es kann doch nicht sein das der Arbeitgeber macht was er will und der Arbeitnehmer alles akzeptieren muß... Der Firmenumzug gleicht ja einer massiven Lohnkürzung durch die hohen Fahrkosten...!!!

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#5
 Von 
guest-12321.12.2010 11:06:01
Status:
Lehrling
(1893 Beiträge, 173x hilfreich)

Ich glaube ja eher, der Choleriker ist hier im Forum...

Die Kosten für den größeren Anfahrtsweg ist mit Blick auf die Pendlerpauschale das schlechteste Argument überhaupt.

Egal: schildere zunächst dem neuen potentiellen Arbeitgeber die Lage und trefft eine Vereinbarung, dass du schnellst möglich (in Abhängigkeit von der Beendigung deines jetzigen Arbeitsverhältnisses) dort anfangen kannst. Mit dem alten Chef wie geschildert über einen Auflösungsvertrag sprechen. Eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Quartalsende, sofern sie für beide Seiten gilt, ist grundsätzlich zulässig und häufig normal.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
deki.76
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Das seh ich anders, das Geld durch die Pendlerpauschale langt mir im günstigsten Fall (wenn ich mit dem Zug fahre) für 4 Monate. D:h. täglich insgesamt 3 Stunden unterwegs. Mehrmaliges umsteigen ist erforderlich... Bleiben abzüglich den Urlaubs- und feiertagen noch mindestens 6 Monate die mich monatlich 150 Euro kosten nur um in die Arbeit zu kommen, netto. Vor dem Umzug bin ich mit dem Fahrrad ins Geschäft gefahren...

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