Zustellung Kündigung

3. Mai 2015 Thema abonnieren
 Von 
Mucki88
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 5x hilfreich)
Zustellung Kündigung

Hallo, ich habe mal eine Frage.

Ich arbeite momentan in einem kleinen Unternehmen. Bis Ende Mai befinde ich mich noch in der Probezeit. Da es mir doch überhaupt nicht gefällt, ich gerne zum Ende der Probezeit kündigen. Mein Chef ist jedoch in letzter Zeit fast jeden Tag im "Urlaub". Wie kann ich sicherstellen, dass meine Kündigung (falls es dazu kommt) anerkannt wird?

Danke!

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(119585 Beiträge, 39745x hilfreich)

Das einfachste wäre das versenden per Einschreiben, per E-Mail und per Fax.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
guest-12309.07.2016 16:31:25
Status:
Junior-Partner
(5011 Beiträge, 2532x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das einfachste wäre das versenden per Einschreiben, per E-Mail und per Fax.


Seit wann wird bei email und Fax die gesetzlich vorgesehene Schriftform eingehalten?


@Mucki88

Selbst wenn der AG nicht im Hause ist, dann wird es aber doch sicherlich einen Firmenbriefkasten geben?
Also einfach die Kündigung (wenn es geht unter Zeugen) rechtzeitg in den Briefkasten einwerfen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16472 Beiträge, 9287x hilfreich)


Zitat:
Seit wann wird bei email und Fax die gesetzlich vorgesehene Schriftform eingehalten?

Gar nicht.

Aber je mehr Zustellungswege man wählt, desto unglaubwürdiger wäre es, wenn der AG den Zugang der Kündigung bestreitet. Dass ein Brief mal nicht ankommt geht, kommt vor. Aber dass Brief, Fax und Mail zufällig gleichzeitig nicht ankommen, glaubt kein Mensch.

Außerdem kommt der AG nicht mehr mit der "Einschreiben nicht abgeholt"-Masche durch, wenn man die Kündigung schon vorher per Mail schickt. Der AG muss dann damit rechnen, dass das Einschreiben einen rechtserheblichen Inhalt hat. Wenn er das Einschreiben trotz paralleler Mail nicht annimmt / bei der Post abholt, gilt das als böswillige Zugangsvereitelung aus der man u. U. den Zugang fingieren kann.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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