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Zwangsvollstreckung gegen ehemaligen Arbeitgeber

 Von 
Rincewind66
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)
Zwangsvollstreckung gegen ehemaligen Arbeitgeber

Hallo,

bei mir geht es um folgendes Problem:

Gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber, wurde in Abwesenheit von ihm, im Oktober 2016 vom Arbeitsgericht ein Versäumnisurteil erlassen, es ging um die Zahlung von offenen Gehaltsforderungen. In dem Urteil steht folgender Text:

Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger XX EUR (in Worten: XX und 50/100 Euro) brutto nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basissatz seit 26. August 2016 zu zahlen.

Er hatte die Möglichkeit innerhalb einer Woche gegen dieses Versäumnisurteil Einspruch einzulegen, was nicht geschah. Nun hatte ich einen Gerichtsvollzieher beauftragt das Geld einzutreiben, da er immer noch nicht bezahlt hatte. Ich zeigte mich mit einer Zahlung in Raten einverstanden und es kamen inzwischen auch drei Raten (1x ca. 400,- EUR, 1x ca 90,- EUR und 1x ca. 390,- EUR). Nun erhielt ich gestern ein Schreiben des Gerichtsvollziehers, mit folgendem Text:

Im Vergleich vom 17.10.2016 wurde Herr XX zu einem Brutto-Betrag verurteilt. Durch die Abgabe der Sozialversicherungsbeiträge an die Krankenversicherung hat sich diese Forderung nun geändert. Bitte übersenden sie mir eine neue Forderungsaufstellung.

Abgesehen davon dass es sich um keinen Vergleich handelte, sondern um ein Versäumnisurteil, woher soll ich nun wissen was ich berechnen soll? Ja, ich hatte auf den Bruttogehalt geklagt, da mir gesagt wurde man sollte dies vor dem Arbeitsgericht grundsätzlich tun. Bezieht sich die Aussage „brutto" im Versäumnisurteil auf den Gehalt, also Bruttogehalt, oder bezieht es sich einfach auf die Summe im Urteil?

Wenn mir da jemand mal einen Rat geben könnte wäre ich dankbar.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Arbeitsgericht Vergleich Zahlung geben


3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(12855 Beiträge, 5174x hilfreich)

Damit bist du möglicherweise im Arbeitsrecht nicht gut aufgehoben ...

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Rincewind66
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)

Es geht ja aber um die Berechnung von Gehalt und um ein Urteil des Arbeitsgericht.

Wenn überhaupt, muss ich das berechnen?

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32478 Beiträge, 12735x hilfreich)

du kannst nur vollstrecken, was vollstreckbar ist. Und wenn die Sozialabgaben anderweitig abzuführen sind, dann ist der Betrag nicht vollstreckbar. Das alles wissen wir hier nicht, weil wir weder den Titel kennen, noch weitere evtl. relevante Infos.

wirdwerden

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