ausstehenden Lohn eintreiben ohne Geld zu zahlen

9. August 2011 Thema abonnieren
 Von 
muggel87
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
ausstehenden Lohn eintreiben ohne Geld zu zahlen

Hallo,

wie kommt ein ehemaliger Arbeitnehmer an sein ausstehendes Gehalt ohne dafür Geld zahlen zu müssen?
Es geht um ein Gehalt von 1500 Eur, welches aussteht.
Laut Anwalt kommen Kosten auf den Arbeitnehmer i.H.v. mindestens 700 Eur zu, wenn es vor das Arbeitsgericht geht.

Kann doch nicht sein das ein Arbeitgeber einfach nicht zahlen muss, weil der Arbeitnehmer keine Rechtschutz und kein Geld hat um es dem Gericht in den Schlund zu stopfen.

Man sprach über Mahnverfahren und Klage beim Arbeitsgericht. Egal welches der Beiden, würde Kosten für den Arbeitnehmer bedeuten.
Wovon soll man dann noch leben und Miete zahlen?

Muggel

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3 Antworten
Sortierung:

#2
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(15244 Beiträge, 5858x hilfreich)

mahnverfahren kosten erst einmal eine gebühr, jawohl - die wird aber der forderungssumme zugeschlagen. wenn dein AG es dabei bleiben lässt, entstehen dir also keine kosten. wenn er die forderung bestreitet, geht die sache vor gericht - in der ersten instanz arbeitsgericht tragen in der tat beide seiten ihre kosten selbst. ABER: anwaltzwang gibt es nicht. folglich bist du herr über die kosten, die gerichtsgebühren sind überschaubar.

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1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17785 Beiträge, 8026x hilfreich)

@muggel87:
"Man sprach über Mahnverfahren und Klage beim Arbeitsgericht. Egal welches der Beiden, würde Kosten für den Arbeitnehmer bedeuten."

Das stimmt so nicht, erstmal kostet nur das Mahnverfahren. Zu den Gerichtskosten im Fall einer Klage ist der von Jürgen1 genannte Link sehr informativ.
www.hensche.de:
"Da vor dem Arbeitsgericht kein Anwaltszwang besteht, können Arbeitnehmer eine Lohnklage selbst einreichen, so dass sie mit Anwaltskosten nicht belastet werden. Gerichtsgebühren entstehen zunächst einmal nicht, da das Arbeitsgericht für die Zustellung der Klage keine Gebühren verlangt; Gerichtsgebühren fallen auch später im Verlauf des Verfahrens und bei seiner Beendigung nicht an, wenn das Verfahren durch Vergleich oder Klagerücknahme erledigt wird."

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