feste Teilzeitstelle + freie Mitarbeit

19. Juni 2018 Thema abonnieren
 Von 
Samoon
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
feste Teilzeitstelle + freie Mitarbeit

Guten Tag,
ich verliere gerade den Überblick über meine "Arbeitssituation" und könnte ein bisschen Aufklärung gebrauchen!
Die Situation ist folgend: ich arbeite 24 St/Woche als Festangestellte in einem Unternehmen, und nebenbei hatte ich bis jetzt ein Festanstellung (20 St/Woche) in einem Verlag. Da ich meinen Aufgabenbereich im Verlag aus Zeitgründen reduziert habe und im Home Office arbeite, bietet mir der Verlag nun, nicht mehr als Angestellte, sondern als freie Mitarbeiterin weiterzumachen.
Meine Fragen wären:
1) Gibt es einen Unterschied zwischen dem freien Mitarbeiter und jemanden, der selbstständig ist?
2) Ab/ bis zu welchem Betrag würde es sich finanziell überhaupt lohnen?
3) Was muss ich welchem Amt melden? Muss ich mich als Gewerbe melden? Was wären weitere Schritte zu beachten?

Im Voraus herzlichen Dank für eure Antworten!
Samoon




3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(34342 Beiträge, 17771x hilfreich)

bietet mir der Verlag nun, nicht mehr als Angestellte, sondern als freie Mitarbeiterin weiterzumachen. Und wieviel mehr gedenkt er zu zahlen? Denn wenn man allein bedenkt, daß Urlaub und Krankheit künftig nicht mehr bezahlt werden, sollte das ein kräftiger Aufschlag sein...
Ab/ bis zu welchem Betrag würde es sich finanziell überhaupt lohnen? Die Frage ist unverständlich - besteuert wird das natürlich genauso wie Ihr derzeitiges Gehalt (nur falls Sie da auf irgendwelche Steuerfreibeträge hoffen).

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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#2
 Von 
Samoon
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die schnelle Rückmeldung! Die Unklarheit meiner Fragen zeigt, wie wenig ich gerade verstehe...Ich versuche es mal deutlich zu machen ;)

Und wieviel mehr gedenkt er zu zahlen? --> Da muss ich mir selber einen Tarif aus den Fingern saugen, bzw. mich mal schlau machen, was in der Branche so üblich ist (Übersetzungen). Grundsätzlich ist es so: ich übersetze eine Zeitschrift, die alle zwei Monate erscheint, d.h., ich bekomme alle zwei Monate einen Auftrag (neben der Übersetzung gibt es noch 2-3 kleinere Rubriken + 1 Artikel, für die ich die Redaktion übernehme). Pi mal Daumen hatte ich das auf 30 Stunden geschätzt. Mein Chef schien es aber ziemlich "locker" zu nehmen und es würde im Grunde das Gleiche für mich "rausspringen", als das, was ich bin dahin monatlich und netto als Angestellte bekommen habe (600 - obwohl es mir für einen Auftrag sehr übertrieben scheint - wie gesagt, muss mich da nochmal schlau machen!)

Ab/ bis zu welchem Betrag würde es sich finanziell überhaupt lohnen? Die Frage ist unverständlich --> Wenn ich im Endeffekt mehr an Sozialausgaben/Rente/Steuer ausgebe als das, was ich verdiene, lohnt es sich nicht - oder ist das schlicht unmöglich (dass ich mehr zahle als verdiene)?

Danke!

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#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(34342 Beiträge, 17771x hilfreich)

und es würde im Grunde das Gleiche für mich "rausspringen", als das, was ich bin dahin monatlich und netto als Angestellte bekommen habe (600 - obwohl es mir für einen Auftrag sehr übertrieben scheint - wie gesagt, muss mich da nochmal schlau machen!) D. h., weniger Geld, denn bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung entfallen.

Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

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