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in ersten Monat Krank

4.1.2022 Thema abonnieren
 Von 
Adlerauge74
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 1x hilfreich)
in ersten Monat Krank

Hallo zusammen,

ich war gleich im ersten Monat krank in meiner neuen Stelle. Mein Problem ist, dass mein Arbeitgeber so etwas nicht im Arbeitsvertrag schriftlich aufgeschrieben hatte. Nun habe ich es nicht meiner Krankenkasse gegeben als Krankengeld, sondern als normale Krankenmeldung. Als ich wieder drei Tage im Betrieb war, sagte man mir, dass ich keine Lohnvorzahlung erhalten werde. Ich habe dann versucht meine Krankenkasse dies noch umzuändern, doch die sagen, das hätte der Arbeitgeber mündlich oder schriftlich mir mitteilen müssen.
Mein Arbeitgeber sagt, das wäre doch logisch, dass er nicht zahlt. Das muss man nicht vermerken oder mündlich machen.
Was meint ihr was ich da machen kann?

Danke für eure Hilfe.

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Wissender
(14435 Beiträge, 5608x hilfreich)

Zitat (von Adlerauge74):
das hätte der Arbeitgeber mündlich oder schriftlich mir mitteilen müssen.

... das sollte sich doch korrigieren lassen.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Adlerauge74
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
das sollte sich doch korrigieren lassen.


Deshalb sind mir jetzt 500 Euro an Krankengeld, bzw. 600 Euro an Lohn föten gegangen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
dummfragerin
Status:
Praktikant
(560 Beiträge, 289x hilfreich)

Verstehe ich es richtig? Die Krankenkasse will nicht zahlen, da das Krankengeld nicht innerhalb einer gewissen Frist beantragt wurde?

Den Arbeitgeber sehe ich nicht in der Pflicht darüber zu informieren. Er kürzt das Entgelt aufgrund einer gesetzlichen Regelung.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12321.03.2022 17:40:03
Status:
Lehrling
(1312 Beiträge, 175x hilfreich)

Man geht mit der vom Arzt ausgestellten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zur Krankenkasse und stellt den Antrag auf Krankengeld.
Das sollte man so schnell wie möglich machen!


0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
ip552003-23
Status:
Beginner
(60 Beiträge, 10x hilfreich)

Die Antwort der KK überrascht - um nicht zu sagen, dass sie stark missbräuchlich klingt.

Die Pflicht der Lohnfortzahlung setzt für den AG erst nach 4 Wochen ein, das ist gesetzliche Grundlage.
Bei Kranktagen in den ersten 4 Wochen besteht schlichtweg kein Lohnfortzahlungsanspruch an den AG,

Der AG ist prinzipiell nicht dafür verantwortlich, eindeutige Rechtsansprüche kommunizieren zu müssen - auch wenn der gute Stil das natürlich nahelegt.

Signatur:

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von Adlerauge74):
Was meint ihr was ich da machen kann?
Der Krankenkasse mitteilen, dass man erst ab xxDatum beim AG beschäftigt war.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100116 Beiträge, 37028x hilfreich)

Zitat (von Adlerauge74):
Mein Arbeitgeber sagt, das wäre doch logisch, dass er nicht zahlt. Das muss man nicht vermerken oder mündlich machen.

Vollkommen richtig, denn das steht so im Gesetz.



Zitat (von Adlerauge74):
Nun habe ich es nicht meiner Krankenkasse gegeben als Krankengeld, sondern als normale Krankenmeldung.

Dann sollte man versuchen, das schnellstens zu ändern.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

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