ich bin mit einer weiteren Kollegin als Teilzeitkraft in einem Getränkefachmarkt beschäftigt.
In der Urlaubszeit bzw. wenn die Kollegin krank ist wird von uns verlangt den ganzen Tag ohne geregelte Pause durch zu arbeiten.
lt. Vertrag sind wir für 27,5 Stunden angestellt, kommen aber locker auf 57 Wochenstunden.
Ist das überhaupt erlaubt? Bzw. müssen diese Mehrstunden anders Vergütet werden?
liebe Grüße
Tinschen
zehn Stunden arbeit am Tag ohne Pause
Das ist keineswegs erlaubt. Arbeits- und Pausenzeiten sind im Arbeitszeitgesetz geregelt. Bei einer Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden muss Ihnen der Arbeitgeber eine Pause von mindestens 45 Minuten einräumen.
Die Überschreitung der täglichen Arbeitszeit von 8 Stunden muss innerhalb von 6 Monaten abgegolten werden, d. h., Sie müssen die Stunden gutgeschrieben bekommen und diese sozusagen "abfeiern" können (z. B. ein paar freie Tage).
Nachzulesen ist das alles z. B. hier:
http://www.bma.bund.de/download/broschueren/a120.pdf
Vielen Dank GeBo :-)
doch wie ich meine Firma kenne, die sich weder an einen Tarifvertrag gebunden hat und nicht einmal einen Betriebsrat hat ...(obwohl ca. 25 Märkte nur allein in den alten Bundesländern existieren + die Anlieferungsfahrer + die Arbeiter in der Logistik + die Mitarbeiter, die in den Büros in 2 verschiedenen Städten arbeiten )
...wird sich die Fa. auf den 4. Abschnitt §14 -Außergewöhnliche Fälle- berufen *grummel*
-in unserer Fa. werden leider keine Springer für solche Notwendigkeiten eingestellt.
-in unserer Fa. wird man eher als Aussenseiter deklariert, wenn man den Mund aufmacht. Es werden dann nicht einmal die nötigen Arbeitsmittel wie ein lächerlicher Block oder die dem Umsatzfördernden Getränke-Bonuskarten geschickt.
Es werden eher Drohungen (mit der Konsequenz einer Abmahnung) gesprochen, wenn nicht im Sinne der Fa. bzgl. Sauberkeit in den angrenzenden Räumen zum Geschäft gehandelt wird (wobei dafür nicht die Zeit ist, da die angrenzenden Räume am gaaaanz anderen ende des Marktes (ca. 40 meter entfernt) sind. (wir sind immer allein in einem Markt der Größe 330qm).
Eine weitere Konsequenz ist, das den anderen Märkten 1/2 jährlich ein schriftliches Punkte System zur Verfügung steht.
Unserem Markt jedoch nicht! Dieses Punkte System bedeutet einen "baren (cash) Bonus" zum ende des Jahres.
Wenn ich nach diesem Punkte-System frage, bekomme ich als Marktleiterin keine Auskunft.
Ich finde das arg besch... :-((
Was kann ich dagegen machen?
Bzw. wie kann ich meine Chefs aufwecken, das es so nicht weiter gehen kann?
Bzw. wie händel ich das so, damit ich nicht gefeuert werde oder unserem Markt durch die "Oberen" noch mehr geschadet wird?
greats (mit Tränen in den Augen - denn ich mag den Markt und seine Kunden echt gerne!)
dat ~Tinschen~
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Das Problem ist das die Arbeitgeber mit ihren Angestellten inzwischen alles machen können weil ja jeder Angst um seinen Job hat.
Einfach woander hinzugehen hilft oft leider auch nichts da man nur vom Regen in die Traufe kommt und da sich heutzutage nur noch jeder selbst der nächste ist wird eine gemeinschaftliche Auflehnung um den Arbeitgeber zum Umlenken zu bewegen kaum funktionieren.
Ich gebe dem ganzen System wie es jetzt läuft keine zehn Jahre mehr.
Abzockerverhalten hat noch jedes System gekippt.
Und was anderes ist es derzeit nicht was die immer besserverdienenden mit den armen *******en machen die noch einen Job haben.
Das Geld wird ja nicht weniger aber der einfache Mann/die einfache Frau zahlt dafür das es jedes Jahr mehr Millionäre gibt.
Es geht nicht darum -->wieviele Millionäre wir jetzt haben oder noch bekommen<--
Es geht auch nicht um das System alleine!!!
...das ist sowieso daneben...
meine Frage war:
-wie kann ich rechtlich abgesichert dagegen vorgehen?
-wie kann ich meine Chefs aufwecken, das es so nicht weiter gehen kann?
bzw. -wie händel ich das so, damit ich nicht gefeuert werde oder unserem Markt durch die "Oberen" noch mehr geschadet wird?
Mit freundlichen Grüßen
~Tinschen~
Dann werde Du doch aktiv, setz Dich mit der Gewerkschaft, die für Euch zuständig ist, auseinander. (Ver.di oder NGG, denke ich)
und fangt an, einen betriebsrat zu gründen !
Der hat in diesen Fragen nämlich ein Mitbestimmungsrecht und ist auch durch den besonderen Kündigungsschutz besonders geschützt !
Ansonsten hat natürlich auch jeder Einzelne die Möglichkeit, zu klagen oder die Geewergeaufsicht einzuschalten, aber man weiß nie, was der Arbeitgeber sich dann ausdenkt, um einen loszuwerden !
Gerade in den heutigen zeiten, wo jeder Angst um seinen Arbeitsplatz hat und die Arbeitgeber das gerne ausnutzen, ist ein Betriebsrat wichtiger denn je!
Und jetzt?
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