Arztrechnung zu bezahlen. Aber nicht direkt vom Arzt.

14. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
Jasmin1976
Status:
Beginner
(73 Beiträge, 0x hilfreich)
Arztrechnung zu bezahlen. Aber nicht direkt vom Arzt.

Hallo,

habe die Tage eine Rechnung erhalten. Es geht um eine angebliche Untersuchung beim Frauenarzt die ich angeblich Ende Februar gemacht hatte. Ich soll dafür 45 Euro bezahlen. Die Rechnung stammt von einer Ärtzeversicherung ( nie gehört vorher ).

Was soll das ? Ich das seriös oder Abzocke ? Ich habe nie von meinem Arzt eine Rechnung erhalten. Zwar war ich in diesem Zeitraum beim FA, aber ich habe keinerlei kostenpflichtige Untersuchungenvornehmen lassen.

Habe die Rechnung abgewiesen und Beweise von der angeblichen Versicherung gefördert

LG Jasmin

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6918 Beiträge, 1459x hilfreich)

Zitat (von Jasmin1976):
Habe die Rechnung abgewiesen und Beweise von der angeblichen Versicherung gefördert


Und auch mal beim Arzt angerufen?

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6217 Beiträge, 1490x hilfreich)

Zitat (von Jasmin1976):
Die Rechnung stammt von einer Ärtzeversicherung ( nie gehört vorher ).

Die Rechnung stammt bestimmt nicht von einer "Ärzteversicherung", sondern von einer ärztlichen Verrechnungsstelle.
Viele niedergelassene Ärzte haben die Abwicklung von Rechnungen nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) an Verrechnungsstellen ausgelagert.
Zitat:
Ich habe nie von meinem Arzt eine Rechnung erhalten.

Logisch, wenn der Arzt seine Rechnungen nach GOÄ nicht selbst erstellt und verschickt, sondern das von einer Verrechnungsstelle machen lässt...
Zitat:
Zwar war ich in diesem Zeitraum beim FA, aber ich habe keinerlei kostenpflichtige Untersuchungenvornehmen lassen.

Sicher? Keine IGeL? (Individuelle Gesundheitsleistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen werden)

Wenn der Patient in der GKV versichert ist und eine IGeL in Anspruch nimmt, muss der Arzt schriftlich dokumentieren, daß der Patient über die von ihm selbst zu zahlenden Kosten aufgeklärt wurde. (Ist das nicht erfolgt, kann er - vereinfacht gesagt - die Rechnung nicht eintreiben, wenn der Patient nicht bezahlt.)

Ansprechpartner ist der Arzt - mit dem hat der Patient einen Behandlungsvertrag.

Der Arzt kann feststellen, ob es sich um einen Irrtum seiner Praxis handelt (weil versehentlich eine Rechnung an einen falschen Patienten in Auftrag gegeben wurde), oder ob eine IGeL erbracht wurde, und dann kann er auch ggf. belegen, daß die nötige Aufklärung des Patienten erfolgt ist.

(Oder auch nicht...)

(Normalerweise sollte ein Patient wissen, ob er eine IGeL in Auftrag gegeben hat. Aber a) unterschreiben bekanntlich viele Leute alles mögliche, ohne überhaupt zu verstehen, was sie da unterschreiben, und b) ist die Kommunikation in Arztpraxen bekanntlich auch nicht immer optimal.

"Blablabla wäre sinnvoll, müssten Sie aber selbst bezahlen. Kostet ungefähr 45 Euro." - "Ja... wenn das denn sinnvoll ist... machen Sie das." Und irgendwann im Verlauf dieses Besuchs des Patienten in der Praxis sagt eine MFA "Wir brauchen hier noch eine Unterschrift von Ihnen!" Und der Patient unterschreibt...)

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31574 Beiträge, 5575x hilfreich)

Zitat (von Jasmin1976):
Habe die Rechnung abgewiesen und Beweise von der angeblichen Versicherung gefördert
Ja, dann einfach abwarten, was sie dir fördern.

War es evtl. eine ärztl. Abrechnungsstelle?
Ging es evtl. um ein IGEL-Leistung?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5864x hilfreich)

Zitat (von Jasmin1976):
Es geht um eine angebliche Untersuchung beim Frauenarzt die ich angeblich Ende Februar gemacht hatte.
Ist diese angebliche Untersuchung denn überhaupt durchgeführt worden? Das lässt du bisher offen.

Signatur:

Folgende Nutzer werden blockiert, ich kann deren Beiträge nicht lesen: AR377, Xipolis, Jule28

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Nana71
Status:
Praktikant
(968 Beiträge, 102x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Und auch mal beim Arzt angerufen?


Wär vielleicht zu einfach. ;)

Noch zur Ergänzung für die TE:

Wenn man Rechnungen von einer privatärztlichen Verrechnungsstelle bekommt (bekommen soll), gibt man der behandelnden Praxis dafür normalerweise im Vorfeld sein schriftliches Einverständnis. Du solltest dich eigentlich erinnern, ob du bei deinem Termin im Februar etwas derartiges unterschrieben hast...

BTW: Sofern der Behandlungstag auf der Rechnung mit deinem Termin übereinstimmt und die in Rechnung gestellte Untersuchung stattgefunden hat, hast du anscheinend einer Selbstzahlerleistung (IGEL) zugestimmt.

Da wäre ein Irrtum schon sehr unwahrscheinlich.

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

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