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Facharzt fühlt sich nicht verpflichtet, die Rahmenprüfungsordnung des Freistaates Bayern einzuhalten

23. September 2022 Thema abonnieren
 Von 
Max261195
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Facharzt fühlt sich nicht verpflichtet, die Rahmenprüfungsordnung des Freistaates Bayern einzuhalten

Guten Tag,

ich hätte eine Frage zu folgendem Sachverhalt: Aufgrund einer psychischen Erkrankung kann ich derzeit meine Bachelorarbeit nicht fertigstellen. Infolgedessen habe ich mich in eine fachärztliche Behandlung (Psychotherapeut) begeben. Für den entsprechenden Antrag auf Fristverlängerung benötige ich ein ärztliches Attest, das den Anforderungen der Prüfungskommission entsprechen muss.

Mein Facharzt weigert sich jedoch, alle Anforderungen an das Attest, die auch in der Rahmenprüfungsordnung (RaPo) des Freistaates Bayern niedergeschrieben sind, einzuhalten, weil er seiner Meinung nach beispielsweise kein prognostisches Datum angeben könne, wie lange die Erkrankung noch dauern wird. Die Prüfungskommission weigert sich infolgedessen, den Antrag auf Fristverlängerung zu genehmigen, weil die Formalitäten an das Attest nicht vollständig erfüllt sind.
Deshalb lautet meine konkrete Frage: Muss sich der Psychologe an die Richtlinien dieser RaPo halten? Ist diese für ihn ebenfalls rechtsverbindlich, auch, wenn er als freiberuflicher Arzt tätig ist? Hätte er also dennoch ein prognostisches Datum nennen müssen?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen zu dieser Thematik.

Vielen Dank und viele Grüße

Max

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23 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
ich hätte eine Frage zu folgendem Sachverhalt: Aufgrund einer psychischen Erkrankung kann ich derzeit meine Bachelorarbeit nicht fertigstellen. Infolgedessen habe ich mich in eine fachärztliche Behandlung (Psychotherapeut) begeben. Für den entsprechenden Antrag auf Fristverlängerung benötige ich ein ärztliches Attest, das den Anforderungen der Prüfungskommission entsprechen muss.

Mein Facharzt weigert sich jedoch, alle Anforderungen an das Attest, die auch in der Rahmenprüfungsordnung (RaPo) des Freistaates Bayern niedergeschrieben sind, einzuhalten, weil er seiner Meinung nach beispielsweise kein prognostisches Datum angeben könne, wie lange die Erkrankung noch dauern wird.

Erstens gilt die "Rahmenprüfungsordnung" für den Prüfling. Nicht für seinen Arzt.
Zweitens muss und darf der Arzt kein Attest ausstellen, das Angaben enthält, die der Arzt nach seiner ärztlichen Einschätzung nicht machen kann.
Zitat:
Deshalb lautet meine konkrete Frage: Muss sich der Psychologe an die Richtlinien dieser RaPo halten?

Nein. Der Arzt muss sich an die Regeln für ärztliche Atteste halten. Und wenn er kein Datum prognostizieren kann, wie lange eine Erkrankung noch dauern könnte, dann darf er kein Datum prognostizieren.

Zitat:
Ist diese für ihn ebenfalls rechtsverbindlich, auch, wenn er als freiberuflicher Arzt tätig ist?

Es ist überhaupt nicht verbindlich für einen Arzt.
Zitat:
Hätte er also dennoch ein prognostisches Datum nennen müssen?

Wie und warum soll er das machen, wenn er es nun mal nicht kann?

-- Editiert von User am 23. September 2022 22:40

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Max261195
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Tag eh1960,

vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung und Ihre Einschätzung zu dieser Thematik. Dennoch hätte ich noch ein paar entscheidende Fragen hierzu:

Die Rahmenprüfungsordnung gilt für den Prüfling, nicht für den Facharzt. Dies kann ich nachvollziehen. Wie ist die Situation jedoch einzuschätzen, wenn der Arzt nach meiner Bitte, die Formalitäten doch bitte einzuhalten, sich bewusst dazu entscheidet, einzelne Angaben zu vernachlässigen und im Attest nicht anzugeben, schließlich scheine ich nach Ihrer Aussage als Prüfling dafür verantwortlich zu sein, dass das Attest allen geforderten Anforderungen entspricht.

Wie bewerten Sie diesen Sachverhalt? Muss ich den behandelnden Arzt indirekt "zwingen", dass er das Attest mit allen erforderlichen Anhaben erstellt, schließlich wird der Antrag auf Fristverlängerung nur dann genehmigt, wenn das Attest allen Formalitäten entspricht. Inwiefern könnte ich dennoch die Genehmigung des Fristverlängerungsantrags herbeiführen, obwohl das ärztliche Attest nach wie vor nicht den Anforderungen der Prüfungskommission entspricht.

Schon im Vorfeld vielen Dank für Ihre Rückmeldung und viele Grüße

Max

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104002 Beiträge, 37584x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
Facharzt fühlt sich nicht verpflichtet, die Rahmenprüfungsordnung des Freistaates Bayern einzuhalten

Warum auch, es gibt nichts das ihn dazu verpflichten würde.



Zitat (von Max261195):
Muss ich den behandelnden Arzt indirekt "zwingen", dass er das Attest mit allen erforderlichen Anhaben erstellt

Und wie gedenkt man das zu tun?
Denn der Rechtsstaat wird einen wohl kaum dabei unterstützen, den Arzt zum fälschen des Attestes zu zwingen.



Zitat (von Max261195):
Wie ist die Situation jedoch einzuschätzen, wenn der Arzt nach meiner Bitte, die Formalitäten doch bitte einzuhalten, sich bewusst dazu entscheidet, einzelne Angaben zu vernachlässigen und im Attest nicht anzugeben,

Das nennt man dann "Pech gehabt".



Zitat (von Max261195):
Inwiefern könnte ich dennoch die Genehmigung des Fristverlängerungsantrags herbeiführen, obwohl das ärztliche Attest nach wie vor nicht den Anforderungen der Prüfungskommission entspricht.

Die Logik legt nahe, das wenn Rahmenprüfungsordnung / Anforderungen der Prüfungskommission unerfüllbar sind, diese wohl rechtswidrig sein dürften und somit angreifbar wären.
Wobei man das nicht ohne Fachanwalt machen sollte.


Ich habe auch schon erlebt, das solche Kommissionen schnell mal "Ausnahmen" gewährten, wenn ihnen gewahr wurde was da auf sie zukommt.
Andererseits sind wir in Bayern ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
bostonxl
Status:
Student
(2633 Beiträge, 387x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
Muss sich der Psychologe an die Richtlinien dieser RaPo halten?
Nein.
Zitat (von Max261195):
Ist diese für ihn ebenfalls rechtsverbindlich, auch, wenn er als freiberuflicher Arzt tätig ist?
Nein.
Zitat (von Max261195):
Hätte er also dennoch ein prognostisches Datum nennen müssen?
Nein.

Gerade bei eine psychotherapeutischen Behandlung wird ein Arzt in der Regel kein Datum angeben können, zu dem die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35352 Beiträge, 13321x hilfreich)

Allein daraus, dass ein Prüfling die Prüfungsordnung nicht erfüllen kann, auf eine Rechtswidrigkeit derselben zu schließen, das halte ich schon für sehr mutig. Kennzeichen der schriftlichen Hausarbeit ist nun einmal, dass sie in einem bestimmten Zeitrahmen abgeliefert werden muss. Unter bestimmten Voraussetzungen, die niedergelegt sind, kann dieser Rahmen erweitert werden. Diese Erweiterung kann jedoch nicht in die unbestimmbare Unendlichkeit gehen. Das sollte sich eigentlich jedem erschließen. Eine ganz andere Frage ist für mich, welche Folgen eine solche Unmöglichkeit, den Zeitrahmen einzuhalten, nach sich zieht. Also, ob der Student durchgefallen ist oder aber die Wiederholung der Prüfung noch als Erstprüfung gilt.

Der Arzt darf nur ein Attest ausstellen, welches seinen fachlichen Kriterien genügt. Das hat er hier offensichtlich getan. Wir haben folglich kein Arzt/Patientenproblem, sondern ein Student/Hochschulproblem.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7485 Beiträge, 5033x hilfreich)

Die Anforderungen an das Attest scheinen ja nicht unerfüllbar, dagegen erfüllt aber der Student nicht die Anforderungen, ein solches Attest zu bekommen.

Der Student scheint der Logik zu erliegen, dass, wenn es die Möglichkeit gibt, den Zeitraum für die Bachelorarbeit per Testament zu verlängern, er auch das Recht hat, ein solches Attest zu erhalten. Dem ist aber nicht so.

Signatur:

Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25182 Beiträge, 4790x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
Muss ich den behandelnden Arzt indirekt "zwingen",
Nein, das musst du nicht und das wird dir nicht gelingen. Der Arzt ist frei in der Bewertung seines Patienten, das wird sich im Attest niederschlagen.
Zitat (von Max261195):
Inwiefern könnte ich dennoch die Genehmigung des Fristverlängerungsantrags herbeiführen,
Gar nicht. Dieser Therapeut wirds nicht tun und bis du einen anderen gefunden hast, der dich dann nach X Sitzungen gut genug kennt, um ein solches Attest zu schreiben, ist das mit der Frist längst perdu.

Als Studierender könnte man uU ein Urlaubssemester beantragen, sich statt *Urlaub* gesundheitlich stabilisieren und danach gesund und leistungsfähig einen neuen BA-Anlauf nehmen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7485 Beiträge, 5033x hilfreich)

Oh, da oben sollte natürlich Attest statt Testament stehen

Signatur:

Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
Die Rahmenprüfungsordnung gilt für den Prüfling, nicht für den Facharzt. Dies kann ich nachvollziehen. Wie ist die Situation jedoch einzuschätzen, wenn der Arzt nach meiner Bitte, die Formalitäten doch bitte einzuhalten, sich bewusst dazu entscheidet, einzelne Angaben zu vernachlässigen und im Attest nicht anzugeben, schließlich scheine ich nach Ihrer Aussage als Prüfling dafür verantwortlich zu sein, dass das Attest allen geforderten Anforderungen entspricht.

Noch mal: der Arzt kann und darf keine Dinge in einem Attest bescheinigen, die er aus ärztlicher Sicht nicht bescheinigen kann. Er würde sich dann strafbar machen, weil er ein falsches Gesundheitszeugnis ausstellt.

Wenn der Arzt nicht sagen kann, wie lange die Erkrankung noch dauern wird, dann kann er das nicht attestieren. Er kann ja auch nicht bescheinigen, wie lange der Patient noch leben wird.

Zitat:
Wie bewerten Sie diesen Sachverhalt?

Genau so wie im ersten Posting.
Zitat:
Muss ich den behandelnden Arzt indirekt "zwingen", dass er das Attest mit allen erforderlichen Anhaben erstellt, schließlich wird der Antrag auf Fristverlängerung nur dann genehmigt, wenn das Attest allen Formalitäten entspricht.


Sie können den Arzt nicht "zwingen", schon deshalb nicht, weil der Arzt die gewünschte Bescheinigung hier gar nicht ausstellen kann und darf...

Wenn es für eine Fristverlängerung nötig, daß der Antragsteller eine ärztliche Bescheinigung vorlegt, wann seine Erkrankung beendet sein wird, dann ist in diesem Fall eine Fristverlängerung eben nicht möglich. Weil der Arzt nicht vorhersagen kann, wie lange der Patient noch erkrankt sein wird.

Zitat:
Inwiefern könnte ich dennoch die Genehmigung des Fristverlängerungsantrags herbeiführen, obwohl das ärztliche Attest nach wie vor nicht den Anforderungen der Prüfungskommission entspricht.

Gar nicht. Es sei denn, die Stelle, bei der der Antrag gestellt wird, akzeptiert die Bescheinigung des Arztes, daß die gewünschte Prognose ärztlicherseits nicht möglich ist.

Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, daß es in der anzuwendenden Verordnung etc. keine Regelung für den Fall gibt, daß eine Prognose, wie lange die Erkrankung noch dauern wird, nicht gemacht werden kann.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Max261195
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Tag zusammen und vielen Dank für Ihre bisherigen Beiträge zu dieser Thematik.

Ich bin offen gesagt etwas hin- und hergerissen, wie ich weiter vorgehen soll. Fakt ist, dass mir mein Psychologe im Rahmen mehrerer Atteste bescheinigt hat, dass ich an einer psychischen Erkrankung leide und deshalb meine Bachelorarbeit derzeit nicht fortsetzen kann. Das einzige, was fehlt, ist ein prognostisches Datum. Wenn der Psychologe zu meinem Wohle handeln würde bzw. gehandelt hätte, dann hätte dieser längst ein prognostisches Datum angegeben, sodass man den Fokus endlich wieder auf die Psychotherapie richten kann, schließlich sollte auch dem behandelnden Psychologen bewusst sein, dass die Prüfungskommission diverse Formalitäten schlicht und ergreifen sehen möchte. Dies hätte doch normalerweise auch im Interesse meines Arztes sein müssen, schließlich möchte er ja mit seinem Handeln nicht bewirken, dass die Situation für seinen Patienten immer prekärer wird.

Diese ganze Thematik rund um die leider noch immer ungeklärte Fristverlängerung führt letztlich dazu, dass meine psychischen Beschwerden weiter zunehmen, dementsprechend bin ich wirklich ratlos und verzweifelt, was die nächsten Schritte sein könnten. Die Suche nach einem neuen Therapeuten wird in der Kürze der Zeit womöglich kaum Früchte tragen, da die meisten Praxen derzeit mehr als überlastet sind und kaum/keine neuen Patienten aufnehmen.

Grundsätzlich stellt sich mir jedoch nach wie vor die Frage, welchen Stellenwert ein solches prognostiziertes Datum für die Prüfungskommission darstellt. Fakt ist, dass ihnen hinsichtlich mehrerer Atteste schwarz auf weiß vorliegt, dass ich derzeit an einer psychischen Erkrankung leide und folglich die Arbeit nicht fortsetzen kann. Könnte man ein solches Datum eventuell nachreichen, sobald sich der Arzt in der Lage sieht, ein solches Datum zu definieren? Mit der Entscheidung der Prüfungskommission, dass der Antrag nicht genehmigt wird, werde ich letztlich auf die Stufe eines gesunden Menschen gestellt, was nicht der Fall ist. Das ist für mich einfach nur ganz, ganz schlimm.

Vielen Dank für Ihre Beiträge und Kommentare.

Gruß Max

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25182 Beiträge, 4790x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Es sei denn,
Es ist aber nicht. Das Attest wurde schon vorgelegt und nicht akzeptiert. Sogar *geweigert* haben sie sich.

Zitat (von eh1960):
Ich kann mir übrigens nicht vorstellen,
Ich schon. Die RaPO bestimmt nach § 5 (3, Satz 2), dass der Pr-Ausschuss festlegt, was ein solches Attest enthalten muss.
Eine Prognose zur Dauer der Erkrankung ist mE das mindeste, wenn es um Fristverlängerung für die BA geht.
Die Bildungseinrichtung des TE könnte sogar ein amtliches Attest verlangen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104002 Beiträge, 37584x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Allein daraus, dass ein Prüfling die Prüfungsordnung nicht erfüllen kann, auf eine Rechtswidrigkeit derselben zu schließen, das halte ich schon für sehr mutig.

Zum Glück hat das hier keiner gemacht.



Zitat (von Max261195):
Wenn der Psychologe zu meinem Wohle handeln würde bzw. gehandelt hätte, dann hätte dieser längst ein prognostisches Datum angegeben,

Er wird vermutlich weder seine Existenz riskieren wollen noch strafrechtlich relevante Handlungen begehen wollen, nur damit der Patient sich besser fühlt.



Zitat (von Flo Ryan):
Die Anforderungen an das Attest scheinen ja nicht unerfüllbar

In den Falle schon.
Und da kann es dann Problematisch sein wenn die PO / Kommission "unmögliches" verlangt, denn das widerspricht durchaus dem geltenden Recht.



Zitat (von eh1960):
Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, daß es in der anzuwendenden Verordnung etc. keine Regelung für den Fall gibt, daß eine Prognose, wie lange die Erkrankung noch dauern wird, nicht gemacht werden kann.

Es scheint wohl so zu sein, sonst hätte Max sie ja schon gefunden.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
CarstenF
Status:
Schüler
(262 Beiträge, 44x hilfreich)

Eine Prognose bei psychischen Krankheiten ist natürlich schwierig, trotzdem hätte der Psychotherapeut ja keine Nachteile dadurch, wenn er eine Abschätzung der Dauer gegenüber dem Prüfungsamt abgeben würde und Sie hätten damit Ihre Fristverlängerung. Für mich ist es auch nicht so ganz nachvollziehbar, warum sich Ihr Therapeut hier so querstellt, förderlich ist das ja sicher nicht.

Anderseits ist es für mich auch fraglich, ob diese Forderung des Prüfungsamtes wirklich rechtmäßig ist, da eine Prognose in diesem Bereich schwierig ist. Konkrete Auskunft werden Sie wohl nur von einem Anwalt (am besten für Hochschulrecht) erhalten. Den Betrag sollte es Ihnen doch wert sein, bevor Sie eventuell deswegen exmatrikuliert werden.

Zitat (von Max261195):
Die Suche nach einem neuen Therapeuten wird in der Kürze der Zeit womöglich kaum Früchte tragen, da die meisten Praxen derzeit mehr als überlastet sind und kaum/keine neuen Patienten aufnehmen.


Muss diese Prognose denn von einem Facharzt gestellt werden? Der Hausarzt dürfte die Diagnose bzw. von Ihrem Therapeuten ja auch vorliegen habe, nehme ich an? Eventuell kann auch dieser eine Prognose abgeben? Dann könnten Sie das Ganze ja auch über den Hausarzt machen.

-- Editiert von User am 24. September 2022 16:10

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7485 Beiträge, 5033x hilfreich)

„ In den Falle schon.
Und da kann es dann Problematisch sein wenn die PO / Kommission "unmögliches" verlangt, denn das widerspricht durchaus dem geltenden Recht."

Es ist aber nicht unmöglich. Der TE erfüllt einfach aufgrund seiner Erkrankung nicht die notwendigen Voraussetzungen.

Bei Gericht, etc. wird ja für entschuldigtes Fernbleiben u.U. eine Wegeunfähigkeits- oder Verhandlungsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

Deiner Logik nach wäre das auch nicht zulässig, weil nicht jeder die Bescheinigung erhält, wenn er die Bedingungen dafür nicht erfüllt.

Signatur:

Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
CarstenF
Status:
Schüler
(262 Beiträge, 44x hilfreich)

Ich habe auch noch gerade nach der von Ihnen genannten Rahmenprüfungsordnung (RaPO) für die Fachhochschulen für den Freistaat Bayern gegoogelt, also diese Anforderung mit der Prognose habe ich (zumindest auf die Schnelle) so nicht gefunden.

Allerdings ist das hier zu finden: „Der Prüfungsausschuss legt fest, welche Angaben das ärztliche Attest enthalten muss; die Regelung ist hochschulöffentlich bekannt zu geben."
Das scheint mir also eine spezifische Regelung Ihrer Hochschule zu sein, wenn keine Prognose abgeben werden kann oder abgegeben werde möchte, habe ich Zweifel, dass diese so rechtmäßig ist. Das heißt aber auch nicht, dass die Hochschule verlangen darf, was sie möchte, und ich weiß auch nicht, ob in jedem Prüfungsausschuss Rechtsexperten sitzen. Meine Einschätzung wäre jedenfalls, dass hier irgendetwas nicht so wirklich passt.
Aber für eine konkrete Auskunft werden Sie wie geschrieben einen Anwalt benötigen, da würde ich mich persönlich (auch noch bei so einer wichtigen Sache), nicht auf ein Forum verlassen.

Zitat (von Flo Ryan):
Es ist aber nicht unmöglich. Der TE erfüllt einfach aufgrund seiner Erkrankung nicht die notwendigen Voraussetzungen.

Bei Gericht, etc. wird ja für entschuldigtes Fernbleiben u.U. eine Wegeunfähigkeits- oder Verhandlungsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.


Naja, mit der Krankheit selbst hat das (hier) ja nichts zu tun, es wird auch z.B. nicht behauptet, die "Schwere" der Krankheit wäre nicht ausreichend, im Grunde geht es hier um Formalia.

-- Editiert von User am 24. September 2022 16:50

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25182 Beiträge, 4790x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
Dies hätte doch normalerweise auch im Interesse meines Arztes sein müssen, schließlich möchte er ja mit seinem Handeln nicht bewirken, dass die Situation für seinen Patienten immer prekärer wird.
Ein Arzt und Psychotherapeut soll zum Wohle seines Patienten handeln und nicht getürkte Atteste ausstellen, in dem etwa gar noch ein vom Patienten gewünschtes Genesungsdatum attestiert wird.
Zitat (von Max261195):
Grundsätzlich stellt sich mir jedoch nach wie vor die Frage, welchen Stellenwert ein solches prognostiziertes Datum für die Prüfungskommission darstellt
Vermutlich hoch. Sonst hätte sie nicht abgelehnt. Die Kommission soll entscheiden, ob es eine Fristverlängerung gibt oder nicht. Die kann ja nur an eine Dauer einer Erkrankung geknüpft sein.
Ist doch recht einfach.
Zitat (von Max261195):
dass der Antrag nicht genehmigt wird, werde ich letztlich auf die Stufe eines gesunden Menschen gestellt, was nicht der Fall ist.
Das ist nicht so. Man gibt dir keine Fristverlängerung, weil überhaupt nicht absehbar ist, wann du fähig sein wirst, die BA zu machen.
-----------------------------
Zitat (von CarstenF):
trotzdem hätte der Psychotherapeut ja keine Nachteile dadurch
Es könnte durchaus sein, dass der TE den Therapeuten schon deswegen mehrfach bedrängt hat...und der nun ganz einfach förmlich und therapeutisch reagiert mit *kann ich nicht prognostizieren*
Zitat (von CarstenF):
Muss diese Prognose denn von einem Facharzt gestellt werden?
Die Hochschule/Schule kann auch ein amtsärztliches Attest fordern.
Der Prüfungsausschuss darf nach RaPO festlegen, was im Attest enthalten sein muss.
Wann damit zu rechnen ist, dass der Studierende seine BA abgeben kann, dürfte zu den wichtigsten Angaben gehören, viel wichtiger noch, als irgendwelche Medikation oder Dauer der Therapie oder ähnliches.
Zitat (von CarstenF):
dass hier irgendetwas nicht so wirklich passt.
Was wäre das?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von Max261195):
Ich bin offen gesagt etwas hin- und hergerissen, wie ich weiter vorgehen soll.

Da gibt es nur zwei Möglichkeiten:

a) einen Arzt suchen und finden, der meint, daß er mit einem Attest bescheinigen kann, wie lange die Erkrankung noch andauern wird.
b) Der Hochschule mitteilen, daß zur Zeit nicht absehbar ist, wie lange die Erkrankung noch andauern wird.

Zitat:
Fakt ist, dass mir mein Psychologe im Rahmen mehrerer Atteste bescheinigt hat, dass ich an einer psychischen Erkrankung leide und deshalb meine Bachelorarbeit derzeit nicht fortsetzen kann.

Das kann man ja auch bescheinigen. Dazu braucht es eine Diagnose, und die ärztlich begründete Schlussfolgerung aus dieser Diagnose, daß der Patient bestimmte Dinge zur Zeit nicht tun kann.
Zitat:
Das einzige, was fehlt, ist ein prognostisches Datum.

Ja. Und das kann höchstens ein Wahrsager liefern.
Ein Arzt kann nur bescheinigen, wie lange aus ärztlicher Sicht eine Erkrankung vermutlich noch andauern wird. Deshalb enthält eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ("Krankschreibung") ja auch ein Ausstellungsdatum und die Angabe, wie lange der Patient vermutlich nicht arbeitsfähig sein wird. Das bedeutet ja aber nicht, daß der Arzt dem Patienten nicht anschließend bescheinigt, weitere 2, 4 oder 10 Wochen arbeitsunfähig zu sein. Weil die Wundheilung noch so lange dauern wird, oder warum auch immer.

Zitat:

Wenn der Psychologe zu meinem Wohle handeln würde bzw. gehandelt hätte, dann hätte dieser längst ein prognostisches Datum angegeben

Nein. Sorry, aber das ist einfach Unsinn. Der Psychologe (vermutlich handelt es sich um einen Psychotherapeuten?) kann dieses Datum hier offensichtlich nicht angeben, sonst hätte er es ja getan.
Was soll denn der arme Mensch tun, wenn seine Einschätzung ist: "Ich weiß es nicht. Es kann noch zwei Wochen dauern, oder auch zwei Jahre..."

Zitat:
sodass man den Fokus endlich wieder auf die Psychotherapie richten kann, schließlich sollte auch dem behandelnden Psychologen bewusst sein, dass die Prüfungskommission diverse Formalitäten schlicht und ergreifen sehen möchte.

Das darf den Psychologen oder Arzt nicht veranlassen, eine Prognose zu stellen, wenn er meint, die nicht stellen zu können.

Damit müssen Sie sich abfinden.

Zitat:

Dies hätte doch normalerweise auch im Interesse meines Arztes sein müssen, schließlich möchte er ja mit seinem Handeln nicht bewirken, dass die Situation für seinen Patienten immer prekärer wird.

Das Interesse des Arztes ist es, eine korrekte Einschätzung zu attestieren. Damit dient er den Interessen des Patienten am besten.

Zitat:
Diese ganze Thematik rund um die leider noch immer ungeklärte Fristverlängerung führt letztlich dazu, dass meine psychischen Beschwerden weiter zunehmen, dementsprechend bin ich wirklich ratlos und verzweifelt, was die nächsten Schritte sein könnten.


Mal ganz ehrlich: wenn dies so ist, dann ist doch offenkundig, daß zur Zeit von einer zeitlich unbegrenzten Prüfungsunfähigkeit auszugehen ist, weil nicht absehbar ist, wann der Patient wieder so weit gesundet ist, daß er die Prüfung ablegen kann.
Zitat:
Grundsätzlich stellt sich mir jedoch nach wie vor die Frage, welchen Stellenwert ein solches prognostiziertes Datum für die Prüfungskommission darstellt.

Das kann nur die Prüfungskommission beantworten.
Wenn Sie im Koma lägen, könnte auch kein Arzt der Prüfungskommission sagen, wann Sie wieder so weit gesund sind, daß Sie die Prüfung absolvieren können. Der Arzt könnte dann noch nicht mal sagen, ob Sie überhaupt wieder aus dem Koma aufwachen, und falls ja, wie Ihr Gesundheitszustand dann wohl sein wird...

Zitat:
Fakt ist, dass ihnen hinsichtlich mehrerer Atteste schwarz auf weiß vorliegt, dass ich derzeit an einer psychischen Erkrankung leide und folglich die Arbeit nicht fortsetzen kann.

Ja. Und dann können Sie logischerweise auch die Prüfung nicht absolvieren.

Zitat:
Könnte man ein solches Datum eventuell nachreichen, sobald sich der Arzt in der Lage sieht, ein solches Datum zu definieren?

Das kann nur die Prüfungskommission beantworten.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von eh1960):
Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, daß es in der anzuwendenden Verordnung etc. keine Regelung für den Fall gibt, daß eine Prognose, wie lange die Erkrankung noch dauern wird, nicht gemacht werden kann.

Es scheint wohl so zu sein, sonst hätte Max sie ja schon gefunden.

Das halte ich für eine eher optimistische Einschätzung...

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25182 Beiträge, 4790x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Und dann können Sie logischerweise auch die Prüfung nicht absolvieren.
Derzeit kann er noch nicht einmal die Bachelor-Arbeit fertigstellen. Von Prüfung kann noch keine Rede sein. Die Fristverlängerung wurde für die Fertigstellung und Abgabe der Arbeit beantragt.

Zitat (von eh1960):
Das halte ich für eine eher optimistische Einschätzung...
Du kannst doch nachlesen, was zum Nachteilsausgleich vorgesehen ist in der RaPO. Daran hat sich die Bildungseinrichtung des TE zu halten.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von eh1960):
Und dann können Sie logischerweise auch die Prüfung nicht absolvieren.

Derzeit kann er noch nicht einmal die Bachelor-Arbeit fertigstellen. Von Prüfung kann noch keine Rede sein. Die Fristverlängerung wurde für die Fertigstellung und Abgabe der Arbeit beantragt.

Korrekt. "Rahmenprüfungsordnung" brachte mich dazu, an die Prüfung zu denken - ist aber unerheblich, so oder so gibt es in der "Rahmenprüfungsordnung" nun mal Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.

Zitat:
Zitat (von eh1960):
Das halte ich für eine eher optimistische Einschätzung...

Du kannst doch nachlesen, was zum Nachteilsausgleich vorgesehen ist in der RaPO. Daran hat sich die Bildungseinrichtung des TE zu halten.

Das kann der TE selber nachlesen.
Der TE möchte wissen, ob der Arzt sich daran halten muss und ein Attest mit einem Enddatum der Erkrankung ausstellen muss - und für beides ist die Antwort: nein.

Daß es aller Wahrscheinlichkeit in der Rahmenprüfungsordnung eine Regelung für den Fall geben wird, daß eben nicht absehbar ist, wann die Erkrankung eines Studenten wieder beendet sein wird, wurde schon mehrfach angesprochen.

Der Fall, daß der behandelnde Arzt nicht sagen kann und nicht mal schätzen kann, wenn die attestierte Erkrankung des Studenten geheilt sein wird, wird ja nicht so selten vorkommen...

Vorstellen kann ich mir auch, daß die Rahmenprüfungsordnung eine Regelung enthält, die sagt "Die krankheitsbedingte Unterbrechung der Abgabefrist darf X Monate nicht überschreiten". Aber das möge der TE selbst in der Rahmenprüfungsordnung nachlesen, seine Frage hier im Forum war ja auch eine völlig andere.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Allein daraus, dass ein Prüfling die Prüfungsordnung nicht erfüllen kann, auf eine Rechtswidrigkeit derselben zu schließen, das halte ich schon für sehr mutig. Kennzeichen der schriftlichen Hausarbeit ist nun einmal, dass sie in einem bestimmten Zeitrahmen abgeliefert werden muss. Unter bestimmten Voraussetzungen, die niedergelegt sind, kann dieser Rahmen erweitert werden. Diese Erweiterung kann jedoch nicht in die unbestimmbare Unendlichkeit gehen. Das sollte sich eigentlich jedem erschließen. Eine ganz andere Frage ist für mich, welche Folgen eine solche Unmöglichkeit, den Zeitrahmen einzuhalten, nach sich zieht. Also, ob der Student durchgefallen ist oder aber die Wiederholung der Prüfung noch als Erstprüfung gilt.

Der Arzt darf nur ein Attest ausstellen, welches seinen fachlichen Kriterien genügt. Das hat er hier offensichtlich getan. Wir haben folglich kein Arzt/Patientenproblem, sondern ein Student/Hochschulproblem.

Exakt so.

Die beiden entscheidenden Punkte noch mal zur Verdeutlichung gefettet.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25182 Beiträge, 4790x hilfreich)

Zitat (von eh1960):
Vorstellen kann ich mir auch, daß die Rahmenprüfungsordnung eine Regelung enthält, die sagt "Die krankheitsbedingte Unterbrechung der Abgabefrist darf X Monate nicht überschreiten".
Das steht dort nicht. Ist auch schwer vorstellbar.

Die Frage der evtl. Rechtswidrigkeit und die Frage der Folgen... sind vom TE gar nicht gefragt.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
eh1960
Status:
Master
(4975 Beiträge, 1251x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Die Frage der evtl. Rechtswidrigkeit und die Frage der Folgen... sind vom TE gar nicht gefragt.

Ist doch meine Rede...

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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