Hallo,
in einem Krankenhaus wurde mir ein Medikament verordnet.
Wie verlange ich eine Begründung vom Arzt warum dieses Medikament verordnet wurde oder wie die Auswahl stattgefunden hat.
Gibt es da Formulare, oder einfach hinschreiben.
Gruss
Medikament Verordnung
14. April 2023
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Frage vom 14. April 2023 | 14:07
Von
Status: Frischling (4 Beiträge, 0x hilfreich)
Medikament Verordnung
#1
Antwort vom 14. April 2023 | 15:09
Von
Status: Praktikant (807 Beiträge, 267x hilfreich)
Wie wäre es mit anrufen und fragen?
#2
Antwort vom 14. April 2023 | 15:10
Von
Status: Master (4428 Beiträge, 732x hilfreich)
Zitat :n einem Krankenhaus wurde mir ein Medikament verordnet
Warum haben sie nicht sofort gefragt, warum dieses Medikament?
Den Arzt anschreiben, Formulare sind dafür nicht notwendig.
Ihr Hausarzt bekam sicher einen Entlassbrief, den können sie auch fragen, sicher die einfachere Variante.
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#3
Antwort vom 14. April 2023 | 21:06
Von
Status: Unbeschreiblich (130081 Beiträge, 41476x hilfreich)
Zitat :Wie verlange ich eine Begründung vom Arzt warum dieses Medikament verordnet wurde oder wie die Auswahl stattgefunden hat.
In der Regel erfährt man das durch lesen des Arztbriefes / Entlassungsbrief.
Oder einfach den Arzt fragen.
#4
Antwort vom 16. April 2023 | 19:34
Von
Status: Frischling (4 Beiträge, 0x hilfreich)
Weil sich aus der Verordnung dieses Medikaments man ggbf. eine falsche Behandlung, Schädigung ableiten könnte.
Daher, gibt es eine Rechtsgrundlage wo man eine Begründung verlangen könnte.
Gruss
#5
Antwort vom 16. April 2023 | 22:14
Von
Status: Unbeschreiblich (130081 Beiträge, 41476x hilfreich)
Zitat :Daher, gibt es eine Rechtsgrundlage wo man eine Begründung verlangen könnte.
Nö.
Fragen stellen darf jeder, insbesondere der Patient, da braucht es keine spezielle Rechtgrundlage für.
#6
Antwort vom 17. April 2023 | 16:58
Von
Status: Schlichter (7587 Beiträge, 1707x hilfreich)
Zitat :Wie verlange ich eine Begründung vom Arzt warum dieses Medikament verordnet wurde oder wie die Auswahl stattgefunden hat.
Man öffnet den Mund und spricht in Gegenwart des Arztes folgende Worte:
"Lieber Herr/Frau (Dr) X! Weshalb verordnen Sie mir dieses Medikament? Wie ist Ihre Auswahl zustande gekommen?"
Hat man das versäumt und fällt einem die Frage erst zu Hause ein (kein Grund zum lästern, es ist ein bekanntes Phänomen, daß viele Patienten es nicht schaffen, beim Gespräch mit dem Arzt die Informationen zu erfragen, die sie gern haben möchten, und Ärzte geben die oft genug nicht automatisch von sich aus), dann ruft man den Arzt an. Oder geht noch mal hin, und lässt es sich erklären. Am besten das, was man fragen will, zu Hause vorher aufschreiben. Dann vergisst man nicht so leicht etwas, das man fragen will.
#7
Antwort vom 17. April 2023 | 17:02
Von
Status: Schlichter (7587 Beiträge, 1707x hilfreich)
Zitat :Daher, gibt es eine Rechtsgrundlage wo man eine Begründung verlangen könnte.
Die Begründung ergibt sich aus der Patientenakte. Und in der Regel aus dem Arztbrief. Den Arztbrief lässt man sich in Kopie gleich mitgeben, hat man das nicht gemacht, holt man sich eine Kopie vom Hausarzt/Facharzt, wo der Arztbrief aus dem Krankenhaus eben gelandet ist.
Desweiteren kann der Patient seinen Hausarzt/Facharzt fragen. "Wieso haben die mir das verordnet?"
Dann wird der Hausarzt/Facharzt das entweder erklären, oder (eher selten, kommt aber durchaus vor) er wird sagen: "Ganz ehrlich - das verstehe ich auch nicht!"
Und dann wird der Hausarzt/Facharzt einen anderen (geänderten, angepassten oder völlig anderen) Therapievorschlag machen.
Ohne daß einem erklärt wurde, wieso man ein Medikament einnehmen soll, sollte man übrigens berhaupt kein Medikament einnehmen.
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