Privatpatient als gesetzlich versicherter?

11. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
go556552-73
Status:
Frischling
(49 Beiträge, 4x hilfreich)
Privatpatient als gesetzlich versicherter?

Servus, angenommen man hat ein Muttermal, welches verdächtig ausschaut und das man gerne mal im Rahmen eines Hautkrebsscreenings anschauen lassen würde. Die Hautärzte in der Region haben aber monatelange Wartezeiten. Wenn ich jetzt einen Termin möchte, kann ich im April 2024 vorbei schauen..

Beim Hautarzt meines Vertrauens kann man online Termine buchen. Gesetzlich Versicherten wird der frühest mögliche Termin im April 2024 angeboten. Wählt man privatversichert aus, kann man nächste Woche Montag einen Termin buchen.

Das liegt wohl daran, dass Ärzte bei Privatpatienten etwa den doppelten Betrag abrechnen können und daher priorisierter sind?

Angenommen mir ist das mit dem Muttermal aber sehr wichtig und es lässt mir keine Ruhe. Könnte ich einfach als Selbstzahler/Privatpatient ein Screening vereinbaren und die Rechnung selbst zahlen? Die 50-100 Euro machen mich nicht arm. Dafür wäre ich beruhigt, wenn ich nächste Woche statt nächstem Jahr einen Fachmann auf das Muttermal schauen lassen könnte.

Geht das als gesetzlich versicherter? Könnte man sich von der Krankenkasse evtl sogar den Betrag erstatten lassen, den sie für die Behandlung bezahlt hätte und man bezahlt nur die Differenz?

Edit: Angenommen bei dem privat bezahlen Screening wird ein Muttermal als verdächtig eingestuft und soll entfernt werden. Kann man die Entfernung dann wieder von der Kasse abrechnen lassen oder muss man das dann ebenfalls selbst bezahlen? Screening und Entfernung sind ja zwei voneinander unabhängige Vorgänge

Editedit: Nach kurzer Recherche hab ich folgendes herausgefunden. Bitte korrigieren, falls falsch. Auch als gesetzlich Versicherter kann ich in Privatpraxen gehen oder eben als Privatpatient früher verfügbare Termine wahrnehmen. Man muss dann halt logischerweise die Rechnung als Selbstzahler selbst zahlen. Von der Versicherung kann man evtl. einen Teil davon zurück holen, wenn man Kostenerstattung beantragt. Daran ist man dann aber 3 Monate gebunden.

Heißt das, falls beim privat bezahlten Screening ein verdächtiges Muttermal entdeckt wird, dann kann ich die anschließende Entfernung nicht über meine gesetzliche Krankenversicherung laufen lassen sondern mir für die Entfernung ebenfalls den Privattarif bezahlen? Und alle anderen Arztbesuche innerhalb dieser 3 Monate ebenfalls?


-- Editiert von User am 11. Oktober 2023 19:44

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118641 Beiträge, 39612x hilfreich)

Zitat (von go556552-73):
Auch als gesetzlich Versicherter kann ich in Privatpraxen gehen oder eben als Privatpatient früher verfügbare Termine wahrnehmen. Man muss dann halt logischerweise die Rechnung als Selbstzahler selbst zahlen.

Richtig.



Zitat (von go556552-73):
Von der Versicherung kann man evtl. einen Teil davon zurück holen, wenn man Kostenerstattung beantragt. Daran ist man dann aber 3 Monate gebunden.

Da sollte man die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / betreffenden Klauseln / Absprachen / Satzungen etc. liest, denn da könnten solche Details drin stehen.

Kennt man diese Fakten, kann man sinnvoll weiterdiskutieren.

Bei Unklarheiten gerne wieder hier melden, den vollständigen Wortlaut der relevanten Stellen posten, dann können wir zielführend dazu diskutieren.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6217 Beiträge, 1490x hilfreich)

Zitat (von go556552-73):
Das liegt wohl daran, dass Ärzte bei Privatpatienten etwa den doppelten Betrag abrechnen können und daher priorisierter sind?

Nein, das liegt daran, daß Ärzte für gesetzlich versicherte Patiente für jedes Quartal, in denen der Patient in ihre Praxis kommt, nur eine Pauschale (Budget) bekommen, egal was sie machen. Ist die Behandlung teurer, muss der Arzt das aus eigener Tasche bezahlen, er darf das Budget außer in wenigen Ausnahmen nicht überschreiten.
Bei einem "Privatpatienten" berechnet der Arzt gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) das, was er tatsächlich gemacht hat.

Zitat:
Angenommen mir ist das mit dem Muttermal aber sehr wichtig und es lässt mir keine Ruhe. Könnte ich einfach als Selbstzahler/Privatpatient ein Screening vereinbaren und die Rechnung selbst zahlen?

Selbstverständlich. Der GKV-Patient kann jegliche ärztliche Leistung auch "privat" in Auftrag geben, dann bekommt er eine Rechnung nach GOÄ.
Zitat:
Die 50-100 Euro machen mich nicht arm. Dafür wäre ich beruhigt, wenn ich nächste Woche statt nächstem Jahr einen Fachmann auf das Muttermal schauen lassen könnte.

Geht das als gesetzlich versicherter?

Ja. Kein Problem.
Zitat:
Könnte man sich von der Krankenkasse evtl sogar den Betrag erstatten lassen, den sie für die Behandlung bezahlt hätte und man bezahlt nur die Differenz?

Das muss man die betreffende GKV fragen.

Zitat:
Angenommen bei dem privat bezahlen Screening wird ein Muttermal als verdächtig eingestuft und soll entfernt werden. Kann man die Entfernung dann wieder von der Kasse abrechnen lassen

Ja.
Die Untersuchung und die Behandlung sind zwei verschiedene Leistungen. Es sollte sogar, wenn das Muttermal als "verdächtig" ("maligne", potentieller Tumor) eingestuft wird, sehr viel schneller mit dem Termin für die Entfernung und sonstige Behandlung gehen. Auch für den GKV-Patienten.

Zitat:
Editedit: Nach kurzer Recherche hab ich folgendes herausgefunden. Bitte korrigieren, falls falsch. Auch als gesetzlich Versicherter kann ich in Privatpraxen gehen oder eben als Privatpatient früher verfügbare Termine wahrnehmen. Man muss dann halt logischerweise die Rechnung als Selbstzahler selbst zahlen. Von der Versicherung kann man evtl. einen Teil davon zurück holen, wenn man Kostenerstattung beantragt. Daran ist man dann aber 3 Monate gebunden.

Heißt das, falls beim privat bezahlten Screening ein verdächtiges Muttermal entdeckt wird, dann kann ich die anschließende Entfernung nicht über meine gesetzliche Krankenversicherung laufen lassen sondern mir für die Entfernung ebenfalls den Privattarif bezahlen? Und alle anderen Arztbesuche innerhalb dieser 3 Monate ebenfalls?

Nein. Eine "IGe-Leistung" (individuelle Gesundheitsleistung) ändert nichts an den Möglichkeiten, alle Leistungen aus dem Leistungskatalog der GKV auch als GKV-Versicherter in Anspruch zu nehmen.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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#3
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3452 Beiträge, 549x hilfreich)

Zitat (von go556552-73):
Heißt das, falls beim privat bezahlten Screening ein verdächtiges Muttermal entdeckt wird, dann kann ich die anschließende Entfernung nicht über meine gesetzliche Krankenversicherung laufen lassen sondern mir für die Entfernung ebenfalls den Privattarif bezahlen? Und alle anderen Arztbesuche innerhalb dieser 3 Monate ebenfalls?

Das müssen sie den Arzt fragen.
Dürfte unterschiedlich gehandhabt werden.
Wenn sie zu ihrem Hausarzt gehen, der schaut sich den Fleck mal an, meint er, es wäre dringend dann gibt er ihnen eine Überweisung und dann müssten sie innerhalb kurzer Zeit einen Termin erhalten. Meistens ruft die Praxis selbst beim Facharzt an.
Sie haben nur bei einem Hautarzt offenbar online nachgeschaut?
Anrufen und die Situation schildern, in der Regel bietet jeder Arzt, egal welche Fachrichtung immer eine Notfallsprechstunde an. Und wenn es dieser Arzt nicht macht, dann andere.
Evtl. in der nächsten Uniklinik anrufen oder eben privat bezahlen.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6925 Beiträge, 1460x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Wenn sie zu ihrem Hausarzt gehen, der schaut sich den Fleck mal an, meint er, es wäre dringend dann gibt er ihnen eine Überweisung und dann müssten sie innerhalb kurzer Zeit einen Termin erhalten. Meistens ruft die Praxis selbst beim Facharzt an.


ich würde auch diesen Weg empfehlen. Und wenn nicht, kann man den Hautarzt doch anrufen, der einem gesetzlichen Patienten eine Privatrechnung erstellen soll. Man fragt ob die Praxis das macht und vereinbart einen Termin

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#5
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6217 Beiträge, 1490x hilfreich)

Ich muss eine Korrektur nachschieben:

Zitat (von go556552-73):
Nach kurzer Recherche hab ich folgendes herausgefunden. Bitte korrigieren, falls falsch. Auch als gesetzlich Versicherter kann ich in Privatpraxen gehen oder eben als Privatpatient früher verfügbare Termine wahrnehmen. Man muss dann halt logischerweise die Rechnung als Selbstzahler selbst zahlen. Von der Versicherung kann man evtl. einen Teil davon zurück holen, wenn man Kostenerstattung beantragt. Daran ist man dann aber 3 Monate gebunden.

Es ist in der Tat so, daß man mindestens ein Vierteljahr dann an dieses Verfahren gebunden ist. Für alle ärztlichen Leistungen!
Man sollte sich also sehr genau überlegen, ob man sich einen Teil der "privatärztlichen Kosten" wirklich von seiner GKV erstatten lassen will! Das kann schnell ein teurer Spaß werden.

Zitat:
Heißt das, falls beim privat bezahlten Screening ein verdächtiges Muttermal entdeckt wird, dann kann ich die anschließende Entfernung nicht über meine gesetzliche Krankenversicherung laufen lassen sondern mir für die Entfernung ebenfalls den Privattarif bezahlen? Und alle anderen Arztbesuche innerhalb dieser 3 Monate ebenfalls?

1.: Auswirkungen auf die GKV-Leistungen hat das alles nur, wenn man die privatärtzliche Rechnung bei der GKV zur (teilweisen) Erstattung einreicht. Sonst nicht.

2.: Der GKV-Patient kann aber jederzeit eine Untersuchung/Diagnostik (und auch Behandlung) privatärztlich bezahlen, und anschließend mit dem Untersuchungsergebnis als GKV-Patient zum Arzt gehen und das dann wie üblich im Rahmen der "Kassen-Leistungen" behandeln lassen. Er muss nur eben die vorangegangene Untersuchung selbst bezahlen, weil er sie ja als Privatpatient in Auftrag gegeben hat.

Der Knackpunkt ist also die (teilweise) Erstattung der privatärztlichen Leistung durch die GKV. Nicht eine vorherige privatärztlich bezahlte Untersuchung und Diagnostik.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9554 Beiträge, 2352x hilfreich)

Grundsätzlich kann man natürlich jederzeit als Selbstzahler ärztliche Leitungen in Anspruch nehmen und die Rechnung entsprechend selbst zahlen. Wichtig ist aber, dass man das bei der Terminanmeldung aber bereits ankündigt. Denn nicht alle Ärzte nehmen Selbstzahler bzw. entscheiden im Einzelfall. Das liegt daran, dass Ärzte natürlich ihrer Rechnung nicht hinterherlaufen wollen.

Bei einem Hautscreening dürfte das kein Problem sein, denn das kostet nicht viel. Bei Untersuchungen hingegen, bei welcher Geräte zum Einsatz kommen, entstehen schnell Kosten von mehreren hundert Euro.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2591 Beiträge, 1199x hilfreich)

Zitat (von go556552-73):
Angenommen mir ist das mit dem Muttermal aber sehr wichtig und es lässt mir keine Ruhe.
Kann evtl. der Weg über den Hausarzt die Wartezeit verkürzen.
Oder such mal nach "Hautarzt online" da finden sich einige Seiten die zu Ärzten verweisen, die ein Erstbegutachtung online machen. In aller Regel innerhalb von 48 Stunden. Viele Krankenkassen bezahlen diese Leistungen. Bei der Auswahl des Portals, bzw. Arztes würde ich darauf achten, dass Kassen (auch wenn Deine nicht darunter sein sollte) die Leistung übernehmen.
Auch eine Anfrage bei Deiner Kasse kann Klarheit schaffen, ob sie das im Leistungskatalog haben - und wie man da ran kommt.

VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

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#8
 Von 
Wasserpfütze
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 1x hilfreich)

Soo, angenommen bei einem Screening wurde festgestellt, dass der Patient einige Muttermale hat die am besten jährlich angeschaut werden sollten, da manche davon auffällig aussehen.

Das gesetzliche Hautkrebs Screening muss ab 35 Jahren von den Kassen alle zwei Jahre bezahlt werden. Wenn nun vom Arzt ausgesagt wird, dass aufgrund Auffälligkeiten eine jährliche Kontrolle angeraten sei, zahlt die Krankenkasse dann auch ein jährliches Screening? Oder bleibt es trotz der Auffälligkeiten bei allen zwei Jahren und wenn der Patient jährlich möchte, muss er dies aus eigener Tasche bezahlen?

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31598 Beiträge, 5576x hilfreich)

Zitat (von Wasserpfütze):
zahlt die Krankenkasse dann auch ein jährliches Screening?
Fragen Sie Ihre GKV. Legen Sie die dringende Empfehlung Ihres Arztes dazu und fragen Sie bei Ihrer GKV schriftlich an.
Bei ca 100 GKV in D gibt es durchaus welche, die nicht nur alle 2 Jahre die Untersuchung bezahlen.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3452 Beiträge, 549x hilfreich)

Zitat (von Wasserpfütze):
Wenn nun vom Arzt ausgesagt wird, dass aufgrund Auffälligkeiten eine jährliche Kontrolle angeraten sei, zahlt die Krankenkasse dann auch ein jährliches Screening?

Wenn es der Arzt aufgrund der Auffälligkeit jedes Jahr sehen will, dann bezahlen doch die KK. Ich habe jedenfalls jährlich die Untersuchung, allerdings gibt es eine Vorgeschichte.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118641 Beiträge, 39612x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Wenn es der Arzt aufgrund der Auffälligkeit jedes Jahr sehen will, dann bezahlen doch die KK.

Nö.



Zitat (von Wasserpfütze):
Wenn nun vom Arzt ausgesagt wird, dass aufgrund Auffälligkeiten eine jährliche Kontrolle angeraten sei, zahlt die Krankenkasse dann auch ein jährliches Screening? Oder bleibt es trotz der Auffälligkeiten bei allen zwei Jahren und wenn der Patient jährlich möchte, muss er dies aus eigener Tasche bezahlen?

Da hat es sich als überaus zweckmäßig erwiesen, wenn man die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / betreffenden Klauseln / Absprachen / Satzungen etc. liest, denn da pflegen mitunter hilfreiche / aufklärende Details drin zu stehen.

Bei Unklarheiten gerne wieder hier melden, den vollständigen Wortlaut der relevanten Stellen posten, denn erst mit Kenntnis dieser Fakten können wir zielführend zu Bedeutung und Auslegung diskutieren.



Zitat (von Anami):
Fragen Sie Ihre GKV. Legen Sie die dringende Empfehlung Ihres Arztes dazu und fragen Sie bei Ihrer GKV schriftlich an.

Auch diese Variante geht natürlich.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3452 Beiträge, 549x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Loni12):
Wenn es der Arzt aufgrund der Auffälligkeit jedes Jahr sehen will, dann bezahlen doch die KK.


Nö.

Bitte um Quellenangabe.
Wie ich schrieb, bekomme ich es jedes Jahr. Und mein Sohn muss alle 3 Jahre zur Darmspiegelung, weil es der behandelnde Arzt aus bestimmte Gründen für notwendig erachtet.
Gab bisher nie Probleme bzgl. der KK.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118641 Beiträge, 39612x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Wie ich schrieb, bekomme ich es jedes Jahr.



Im übrigen bringt es nichts, Äpfel und Birnen zu vergleichen, auch wenn beides Obst ist ...



Zitat (von Loni12):
Bitte um Quellenangabe.

Siehe #1
Zitat (von Harry van Sell):
Da sollte man die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / betreffenden Klauseln / Absprachen / Satzungen etc. liest, denn da könnten solche Details drin stehen.

Kennt man diese Fakten, kann man sinnvoll weiterdiskutieren.

Bei Unklarheiten gerne wieder hier melden, den vollständigen Wortlaut der relevanten Stellen posten, dann können wir zielführend dazu diskutieren.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6217 Beiträge, 1490x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Wenn es der Arzt aufgrund der Auffälligkeit jedes Jahr sehen will, dann bezahlen doch die KK.

Nur wenn das den entsprechenden Richtlinien des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) entspricht.
Das kann also durchaus sein, muss es aber nicht.
Nicht der Arzt entscheidet, welche Untersuchungen/Behandlungen von der GKV bezahlt werden, sondern die entsprechenden Richtlinien sind entscheidend.
Zitat:
Ich habe jedenfalls jährlich die Untersuchung, allerdings gibt es eine Vorgeschichte.

Dann kann das in diesem konkreten Fall so sein. Das lässt sich aber nicht verallgemeinern.

Manche GKVen übernehmen auch bestimmte Leistungen, die nicht vom Leistungskatalog der GKV abgedeckt sind. Das muss man die jeweilige Versicherung fragen.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

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