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Unterlassene Hilfeleistung in der Notaufnahme

9. August 2022 Thema abonnieren
 Von 
budbud23
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterlassene Hilfeleistung in der Notaufnahme

Hallo,

ich bin Krankenschwester in einer Notaufnahme in einem kleinen Krankenhaus ohne Pädiatrie.
Kinder mit internistischen Krankheitsbildern werden an das nächstgelegene Krankenhaus mit einer pädiatrischen Fachabteilung verwiesen.
In meinem letzten Dienst wurde ich zur Pforte des Krankenhauses gerufen, als sich eine Mutter mit ihrem Kind (4 Jahre alt) aufgrund eines Insektenstiches in der Unterlippe, meldete.
Ich rief (bevor ich das Kind überhaupt angesehen hatte) den Arzt an und fragte Ihn ob er sich das Kind anschauen könnte, seine Aussage war: die müssen zur Kinderklinik ins nächste Krankenhaus, wir geben sowieso keine Medikamente und können nichts machen, außerdem habe ich keine Zeit, bin noch auf der Intensivstation.

Ich ging also zur Pforte und erklärte der Mutter, dass sie mit ihrem Kind ins nächstgelegene Krankenhaus fahren mit Kinderklinik fahren müssen, da kein Kinderarzt vor Ort ist und der Diensthabende Arzt die Behandlung aus diesem Grund ablehnt. Es lag keine Atemnot beim Kind vor.
Eine halbe Stunde später rief der Vater des Kindes an, und sagte mir am Telefon, dass er eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen mich und den Arzt stellen wird.

Nun mache ich mir natürlich Sorgen, ob ich richtig gehandelt habe. Zeugen für das erfolgte Telefonat mit dem Arzt gibt es.

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, ob ich ggf. rechtliche Folgen befürchten muss.

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25 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104277 Beiträge, 37620x hilfreich)

Zitat (von budbud23):
Nun mache ich mir natürlich Sorgen, ob ich richtig gehandelt habe.

Das einzige Fehlverhalten sehe ich hier bei den Helikopter Eltern ...



Zitat (von budbud23):
da kein Kinderarzt vor Ort ist und der Diensthabende Arzt die Behandlung aus diesem Grund ablehnt

Das war natürlich schlecht einen Grund zu nennen den es gar nicht gibt und den Diensthabenden Arzt so in die Pfanne zu hauen ...


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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
dummfragerin
Status:
Praktikant
(603 Beiträge, 299x hilfreich)

Und was ist passiert? Ist das Kind gestorben?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
cirius32832
Status:
Master
(4652 Beiträge, 1134x hilfreich)

Zitat (von budbud23):
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, ob ich ggf. rechtliche Folgen befürchten muss.


Das würde ich erstmal nicht so sehen, da Sie auf Anweisung gehandelt haben

Zitat:
Eine halbe Stunde später rief der Vater des Kindes an, und sagte mir am Telefon, dass er eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen mich und den Arzt stellen wird.


Dann soll er diese stellen und wenn man den Wortlaut kennt, kann man hier gerne weiterdiskutieren. In der heutigen Zeit drohen viele Leute viel zu schnell irgendwas an.

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https://www.antispam-ev.de

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#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9559 Beiträge, 3962x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das einzige Fehlverhalten sehe ich hier bei den Helikopter Eltern ...

Warum :???:
Zitat (von budbud23):
Ich ging also zur Pforte und erklärte der Mutter, dass sie mit ihrem Kind ins nächstgelegene Krankenhaus fahren mit Kinderklinik fahren müssen, da kein Kinderarzt vor Ort ist und der Diensthabende Arzt die Behandlung aus diesem Grund ablehnt.

Besser wäre es gewesen, der Mutter zu raten, ins nächst gelegene Krankenhaus mit Pädiatrie zu fahren, weil bei euch eine solche Station nicht vorhanden und der diensthabende Arzt aktuell auf der Intensivstation unabkömmlich ist.
Die Aussage, dass die Behandlung schlicht abgelehnt wird, kann durchaus problematisch werden.
Zitat (von dummfragerin):
Und was ist passiert? Ist das Kind gestorben?

Ich wüsste nicht, wofür diese dumme Frage gut sein soll.
Für den Tatbestand von § 323c StGB muss niemand sterben.

-- Editiert von User am 09.08.2022 10:04

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#5
 Von 
Dirrly
Status:
Lehrling
(1602 Beiträge, 457x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Die Aussage, dass die Behandlung schlicht abgelehnt wird, kann durchaus problematisch werden.


Ich denke eher nicht, da ein Arzt die Behandlung durchaus ablehnen darf,

- eine Überlastung vorliegt, das heißt die Versorgung der schon vorhandenen Patienten durch weitere hinzukommende Patienen gefährdet ist

Im vorliegenden Fall hat der Arzt dies durchaus so in der Art dargestellt.

- er nicht über ausreichende Fachkenntnisse auf dem notwendigen Fachgebiet verfügt

Im vorliegenden Fall eben die Pädiatrie.


und dazu kein Notfall vorliegt, der eine Behandlung unbedingt erforderlich macht. Was aber hier Insektenstich, keine Atemnot, wohl auch nicht vorliegen dürfte.

Ich schätze dass die Eltern - wenn sie überhaupt wirklich Anzeige erstatten - da wenig erreichen werden.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Daskalos
Status:
Praktikant
(672 Beiträge, 135x hilfreich)

Da die Mutter in dieser Situation sicherlich komplett überfordert war, kann man auch gar nicht wissen, was sie dem Vater mitgeteilt hat.
Sicherlich nicht Wort wörtlich das, was Budbud gesagt hat. Somit stehen Aussage gegen Aussage

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9559 Beiträge, 3962x hilfreich)

Zitat (von Dirrly):
Im vorliegenden Fall hat der Arzt dies durchaus so in der Art dargestellt.


Richtig, aber die TE hat das so nicht gegenüber der Mutter kommuniziert.

Zitat (von Dirrly):
- er nicht über ausreichende Fachkenntnisse auf dem notwendigen Fachgebiet verfügt

Im vorliegenden Fall eben die Pädiatrie.


Für Insektenstiche im Mundraum, ist, auch bei Kindern, kein "spezielles" Fachwissen notwendig, welches nur die Pädiatrie liefern könnte.

Zitat (von Dirrly):
und dazu kein Notfall vorliegt, der eine Behandlung unbedingt erforderlich macht. Was aber hier Insektenstich, keine Atemnot, wohl auch nicht vorliegen dürfte.


Festgestellt durch............ eine Krankenschwester.
Ich möchte der TE oder Krankenschwestern im allgemeinen nichts unterstellen, oder deren Leistungen herabsetzen, aber die Kompetenzen sind eben anders und man betritt dort nicht mal mehr ganz dünnes Eis, es ist keines vorhanden.

Der Arzt hat nicht mal einen Blick auf das Kind geworfen.
Wenn man bedenkt, dass die ärztlichen Empfehlungen bei Insektenstichen im Mund und Rachenraum lauten, Notruf 112 und diese in der Regel mit Notarzt ausrücken, hinterlässt die "Abfertigung" im Krankenhaus einen unschönen Beigeschmack.

Zitat (von Dirrly):
Ich schätze dass die Eltern - wenn sie überhaupt wirklich Anzeige erstatten - da wenig erreichen werden


Was die strafrechtliche Seite angeht, gebe ich dir Recht (sofern dem Kind nichts weiter passiert ist), intern kann ich mir durchaus Konsequenzen vorstellen.

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Dirrly
Status:
Lehrling
(1602 Beiträge, 457x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Richtig, aber die TE hat das so nicht gegenüber der Mutter kommuniziert.


Da ist aber die Frage, ob es darauf überhaupt ankommt.
Wenn ein Grund vorliegt, dies aber nicht kommuniziert wird, ändert es ja nichts, dass der Grund vorlag.


Zitat (von spatenklopper):
Für Insektenstiche im Mundraum, ist, auch bei Kindern, kein "spezielles" Fachwissen notwendig, welches nur die Pädiatrie liefern könnte.


Der Arzt hat das aber durchaus so dargestellt

"die müssen zur Kinderklinik ins nächste Krankenhaus, wir geben sowieso keine Medikamente und können nichts machen"

und ob der Arzt das vielleicht fehlerhaft einschätzt, muss sich die Beitragerstellerin nicht "anrechnen lassen".


Zitat (von spatenklopper):
Der Arzt hat nicht mal einen Blick auf das Kind geworfen.


Ja, das ist natürlich richtig. Da sehe ich durchaus ein Versäumnis.

allerdings auch nicht unbedingt bei der Beitragerstellerin, die kann den Arzt nicht an den Ohren ziehen und herschleppen. ;-)


Sehe es auch so, dass das vielleicht ein Thema für interne "Regelungen" oder "Anweisungen" ist, weniger für die unterlassene Hilfeleistung. Vor allem für die Beitragerstellerin.

-- Editiert von User am 09.08.2022 11:02

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104277 Beiträge, 37620x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Warum

Deswegen
Zitat (von budbud23):
Insektenstiches in der Unterlippe,




Zitat (von spatenklopper):
Wenn man bedenkt, dass die ärztlichen Empfehlungen bei Insektenstichen im Mund und Rachenraum lauten
]
Lag hier aber nicht vorr.


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Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#10
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14535 Beiträge, 5506x hilfreich)

Zitat (von Dirrly):
Ich denke eher nicht, da ein Arzt die Behandlung durchaus ablehnen darf,
Nicht in einem Notfall!
Da keine Person anwesend war die dazu eine qualifizierte Diagnose hätte erstellen können ist das durchaus grenzwertig.

Ansonsten ist auch eine Krankenschwester durchaus in der Lage die betroffene Stelle zu kühlen.

Eine strafrechtliche Konsequenz würde ich dennoch nur dann sehen, wenn die Eltern würden nachweisen können, dass eben doch ein Notfall vorgelegen hätte.

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0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104277 Beiträge, 37620x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Da keine Person anwesend war die dazu eine qualifizierte Diagnose hätte erstellen können ist das durchaus grenzwertig.

Zum einen sollte man die Kenntnisse von Krankenschwestern nicht unterschätzen.
Zum anderen war die Person ja anwesend, hat entsprechend entschieden.


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#12
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1408 Beiträge, 998x hilfreich)

Die Krankenschwester hat hier absolut nichts zu befürchten.

Damit die Straftat der unterlassenen Hilfeleistung überhaupt vorliegen kann, muss zunächst ein "Unglücksfall". Dafür muss der Tod oder eine bleibende/schwere Gesundheitsschädigung des Kindes gedroht haben. Hier ist aber anscheinend niemand gestorben. Überhaupt dürfte ein einfache Insektenstich so gut wie nie einen "Unglücksfall" darstellen. Das ist vielleicht anders, wenn die Atemwege betroffen sind, eine (bei Stichen lebensbedrohliche) Allergie vorliegt oder es ein Neugeborenes erwischt hat. Das alles war hier aber nicht der Fall. Das Kind hat die Fahrt in die Notaufnahme überlebt, dann wird es auch noch die Fahrt in die Kinderklinik überleben. Oder den Besuch beim kassenärztlichen Notdienst (ggf. auch erst am nächsten Tag).

Selbst in einem Unglücksfall wäre die Krankenschwester nur dazu verpflichtet, die Hilfe zu leisten, die sinnvoll ist und die sie überhaupt leisten kann. Was soll das bei einem Insektenstich an der Lippe schon sein? Krankenschwester hätte allenfalls schmerzlindernde Salbe aufbringen können, was die Mutter aber selbst hätte tun können. Weitergehende Befugnisse hat die Krankenschwester aus gesetzlichen Gründen gar nicht. Allenfalls darf/muss sie den zuständigen Arzt informieren. Aber das hat sie getan. Danach ist der Fall für die Krankenschwester abgeschlossen. Mit der Information eines Arztes hat man in aller Regel seine Pflicht erfüllt und eine unterlassene Hilfeleistung kann nicht mehr vorliegen. Anders wäre es nur, wenn ganz akut lebenserhaltende Maßnahmen einzuleiten wären. Das war offensichtlich auch nicht der Fall.

Schongar nicht verlangt das Verbot der unterlassenen Hilfeleistung, dass deutschlandweit das gesamte medizinische Personal immer sofort springt, wenn irgendwelche Eltern das so wollen. Ganz sicher muss der zuständige Arzt nicht die Patienten auf der Intensivstation alleine lassen, nur um einen Insektenstich zu behandeln (was ohnehin nur sehr eingeschränkt sinnvoll ist). Auch nur kurzzeitig muss der Arzt das nicht etwa tun, um sich den Insektenstich mal persönlich anzusehen. Dazu kann der Arzt sich auf die (hier offenbar völlig zutreffende und banale) Einschätzung der dafür ausgebildeten Krankenschwester verlassen.

In einer Notaufnahme wird nunmal nach Dringlichkeit behandelt. Bei dem Insektenstich ist aber überhaupt keine Dringlichkeit erkennbar. Da muss man dann schonmal warten, mitunter auch bis zum nächsten Tag. Die Fahrt in die Kinderklinik könnte auch aus diesem Grund ganz einfach im Interesse des Kindes gewesen sein.

Ein Fehlverhalten seitens der Krankenschwester (oder auch des Arztes) ist hier nicht erkennbar.

Sollte hier tatsächlich mal ein Schreiben wegen eier Strafanzeige kommen, dann sollte die Krankenschwester nicht in Panik geraten und sich mit diesem Schreiben ganz einfach an die Krankenhausverwaltung wenden. Diese verfasst dann eine kurze Stellungnahme und dann ist der Fall auch schon abgeschlossen.

1x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Flo Ryan
Status:
Schlichter
(7494 Beiträge, 5039x hilfreich)

Zitat:
Wenn man bedenkt, dass die ärztlichen Empfehlungen bei Insektenstichen im Mund und Rachenraum lauten, Notruf 112 und diese in der Regel mit Notarzt ausrücken, hinterlässt die "Abfertigung" im Krankenhaus einen unschönen Beigeschmack.
Der unschöne Beigeschmack wäre eher, wenn man sich darauf beruft, sich aber selbst nicht an den Hinweis hält, den Notruf zu rufen, sondern das Kind erstmal noch selbst in die Notaufnahme bringt. Zumal der Hinweis ja auch nicht für jeden Stich, sondern für Stiche in Mund und Rachen gelten oder wenn direkt allergische Reaktionen auftreten.

Das alles war aber offensichtlich nicht der Fall und das kann auch eine Krankenschwester sehen.

Hier lag schlicht kein Notfall vor, damit ist das Thema aus rechtlicher Sicht erledigt.

Signatur:

Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Loni12
Status:
Student
(2314 Beiträge, 382x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Für Insektenstiche im Mundraum, ist, auch bei Kindern, kein "spezielles" Fachwissen notwendig, welches nur die Pädiatrie liefern könnte.

Zitat (von budbud23):
aufgrund eines Insektenstiches in der Unterlippe, meldete.

War nicht im Mundraum, sondern außerhalb, Deshalb die Frage, warum Notaufnahme.
Zitat (von budbud23):
da kein Kinderarzt vor Ort ist und der Diensthabende Arzt die Behandlung aus diesem Grund ablehnt.

Warum muss man einer aufgeregten Mutter sagen, dass der diensthabende Arzt die Behandlung ablehnt?
Da keine Atemnot bestand, sollte mit dem Kind die zuständige Kinderklinik gefahren werden.

Die Mutter hat dem Vater in der Aufregung die Situation sicher falsch erzählt.
Bei einem echten Notfall mit Stich im Mund hätte man den Notarzt rufen müssen und nicht das Kind selber in eine Klinik fahren.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14535 Beiträge, 5506x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Bei einem echten Notfall mit Stich im Mund hätte man den Notarzt rufen müssen und nicht das Kind selber in eine Klinik fahren.
Es gibt durchaus Situationen in denen das selber hinfahren deutlich schneller geht.

Signatur:

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0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9559 Beiträge, 3962x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
War nicht im Mundraum, sondern außerhalb, Deshalb die Frage, warum Notaufnahme.


Vermutlich, weil man dem 4 jährigem Kind nicht vermitteln wollte, dass es bis zum nächsten Tag / oder Werktag mit den Schmerzen klarkommen soll, weil dann der Onkel Doktor erst seine Türen wieder öffnet.
An Wochenenden oder Abends bleibt meist leider nichts anderes als Option über, als die Notaufnahme.

Zitat (von -Laie-):
Es gibt durchaus Situationen in denen das selber hinfahren deutlich schneller geht.


Sofern ein Transport über den Notruf nicht missbräuchlich wäre, rate trotzdem jedem davon ab, die Fahrt in Eigeninitiative zu machen.

Die Zeit, die man eventuell auf dem Weg zum KH einspart, geht in der Regel am "Empfang" und in der Aufnahme mehrfach wieder verloren.


-- Editiert von User am 10.08.2022 14:07

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#17
 Von 
AnonymerNutzerBi
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 1x hilfreich)

Guten Tag!
Für die Frage der Krankenschwester empfehle Ich die Rechtsabteilung des Krankenhauses!
Weiter muß die Weiterbehandlung dokumentiert worden sein.
Die Frage ist immer wie haben sich die Eltern im Moment des eintreffens im Krankenhaus verhalten.
Massiv panisch, oder doch passiv entspannt!
Wie alt war das Kind?
4 Jahre sind durchaus ein Alter wo Komplikationen auftauchen können.
Ich arbeite selber im Krankenhaus und verstehe die Krankenschwester sehr wohl.
Im Normalfall sollte aber doch wohl ein Assistenzarzt vor Ort gewesen sein oder die direkte Notaufnahme mit Kollegen?
Leider ist das verweisen an andere Krankenhäuser auch der Politik geschuldet die zuviele Krankenhäuser in Deutschland sieht was dann zu einem Verweis an ein anderes Krankenhaus führt.
Letzendlich, was hat die erste Sichtkontrolle ergeben?
Gewisse Anzeichen sind überwachungspflichtig andere nicht.


0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(25321 Beiträge, 4800x hilfreich)

Zitat (von budbud23):
dass er eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen mich und den Arzt stellen wird.
Ich meine, die Sorgen sind jetzt noch unnötig.

Falls der Vater das tatsächlich tut, und nicht nur aus Ärger so eine Drohung ausgesprochen hat, wirst du bzw. das KH irgendwann Post von der Staatsanwaltschaft bekommen.
-------------------------------
Zitat (von AnonymerNutzerBi):
Im Normalfall sollte aber doch wohl ein Assistenzarzt vor Ort gewesen sein oder die direkte Notaufnahme mit Kollegen?
Im Normalfall sind in kleineren KH keine Ärzte in der Notaufnahme. Die werden dann bei Bedarf erst von der Station geholt oder haben Bereitschaft in der NA.
Hier war kein Arzt in der Notaufnahme. Die TE selbst ist in der Notaufnahme tätig.
die Mutter mit dem Kind war an der Pforte des KH.
Zitat (von AnonymerNutzerBi):
Weiter muß die Weiterbehandlung dokumentiert worden sein.
Wenn, dann vom anderen KH.

-- Editiert von User am 10.08.2022 16:16

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Loni12
Status:
Student
(2314 Beiträge, 382x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
Vermutlich, weil man dem 4 jährigem Kind nicht vermitteln wollte, dass es bis zum nächsten Tag / oder Werktag mit den Schmerzen klarkommen soll, weil dann der Onkel Doktor erst seine Türen wieder öffnet.

Bei einem Kind sollte man entsprechende Salben und Mittel daheim haben, dann lässt sich das Problem ohne Arzt und Notaufnahme lösen.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104277 Beiträge, 37620x hilfreich)

Zitat (von spatenklopper):
An Wochenenden oder Abends bleibt meist leider nichts anderes als Option über, als die Notaufnahme.

Selbstverständlich gibt es die, den Ärztlichen Notdienst.

Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9559 Beiträge, 3962x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Selbstverständlich gibt es die, den Ärztlichen Notdienst.


Deswegen schrieb ich auch "meist".
Davon abgesehen, wird der ärztliche Notdienst bei uns übrigens von 2 Krankenhäusern im Wechsel gestellt.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14535 Beiträge, 5506x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Selbstverständlich gibt es die, den Ärztlichen Notdienst.
In unserer Region ist das die Notaufnahme im Krankenhaus.

Signatur:

Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(104277 Beiträge, 37620x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
In unserer Region ist das die Notaufnahme im Krankenhaus.
Zitat (von spatenklopper):
Davon abgesehen, wird der ärztliche Notdienst bei uns übrigens von 2 Krankenhäusern im Wechsel gestellt.

Gut zu wissen.

Bei uns machen es noch ganz klassisch Ärzte.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Dirrly
Status:
Lehrling
(1602 Beiträge, 457x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
In unserer Region ist das die Notaufnahme im Krankenhaus.


Bei uns ist das auch in der Notaufnahme im Krankenhaus, allerdings sind es trotzdem getrennte Einrichtungen. Der Arzt, der für den ärtzlichen Notdienst da ist, ist nicht der Arzt der in der Notaufnahme Dienst hat.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
pa517628-35
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 1x hilfreich)

jetzt ist es hier schon was her mit den einträgen und du wirst es sicher auch schon bedacht haben. ich kann dir aus eigener leidvoller erfahrung raten, falls noch nicht gemacht aufjedenfal den CA und falls vorhanden die MAV darüber zu unterrichten.

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