Heiraten

23. April 2004 Thema abonnieren
 Von 
otto koch
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Heiraten

Hallo!
Ein Freund aus Marokko möchte eine Deutsche heiraten.

Die beiden waren beim Standesamt und wegen einer Zweifelsvorlage wurden sie getrent befragt die beiden wusten nur die Gebutstage von einander und die anschriften, aber die kenen sich seit zwei Jahren.

Meine frage ist können sie die Ehe verbieten und wen sie es verbieten was ist dan der weitere schritt.

Mit freundlichen Grüssen Otto Koch

Notfall?

Notfall?

Ein erfahrener Anwalt im Ausländerrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Ausländerrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
gere
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 241x hilfreich)

Die Eheschließung kann nicht verboten werden.

Der Verdacht der Scheinehe kann erst dann schlüssig erhoben werden, wenn die Ehe geschlossen wurde, aber keine eheliche Lebensgemeinschaft geführt wird.

Eine deutsche Staatsbürgerin kann letztlich heiraten wen sie will.

Sollte der Marokkaner die Deutsche jedoch für seine Aufenthaltsgenehmigung benötigen und die eheliche Lebensgemeinschaft nicht vollzogen werden und gelingt der Ausländerbehörde der Nachweis dafür, dann liegt eine Scheinehe vor. Wurde die Aufenthaltsgenehmigung nur wegen der Eheschließung erteilt, dann führt der Beweis der Scheinehe zum Verlust dieser Aufenthaltsgenehmigung.

Die Behörden in Deutschland achten natürlich auf Scheinehen.

Sollte die Herstellung einer ehelichen Lebensgemeinschaft zur Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung für den Marokkaner nur vorgetäuscht sein und die Ehe schlussendlich nicht geschlossen werden, so führt dies aufgrund unrichtiger Angaben zum Verlust dieser Aufenthaltsgenehmigung.

Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Ausländergesetz - (AuslG-VwV, http://www.info4alien.de/)

92.2.2 Erschleichen von Aufenthaltsgenehmigung oder Duldung

92.2.2.2 Unrichtige Angaben werden beispielsweise gemacht, wenn der Ausländer

- (....),

- (....) oder

- die Herstellung oder Wahrung einer ehelichen Lebensgemeinschaft vortäuscht (sog. Scheinehe) ,

Ich hoffe, dass alle Beteiligten wissen was sie tun.





0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
dmikh
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Wozu führt es im Falle des Eintritts der beschriebenen Sachverhalte bei der deutschen Staatsbürgerin?

Grüsse
Dmitrij

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
belle
Status:
Praktikant
(826 Beiträge, 129x hilfreich)

....gegebenenfalls Beihilfe zum Verstoß gegen das Ausländergesetz, Falschbeurkundung, Beihilfe zum Betrug von Leistungen....

Einzelfallentscheident.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
gere
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 241x hilfreich)

http://www.info4alien.de/

Gesetz über die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern im Bundesgebiet (Ausländergesetz - AuslG)
Vom 9. Juli 1990 (BGBl. I S. 1354 ) zuletzt geändert durch Gesetz vom 09.01.2002 (BGBl. I S. 361 - Terrorismusbekämpfungsgesetz)

§ 92a Einschleusen von Ausländern

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einen anderen zu einer der in § 92 Abs. 1 Nr. 1, 2 oder 6 oder Abs. 2 bezeichneten Handlungen anstiftet oder ihm dazu Hilfe leistet und

1. dafür einen Vermögensvorteil erhält oder sich versprechen läßt oder
2. wiederholt oder zugunsten von mehreren Ausländern handelt.

(2) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer in den Fällen des Absatzes 1

1. gewerbsmäßig oder
2. als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung solcher Taten verbunden hat,
handelt.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) Absatz 1 Nr. 1, Absatz 2 Nr. 1 und Absatz 3 sind auf Zuwiderhandlungen gegen Rechtsvorschriften über die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern in das europäische Hoheitsgebiet einer der Vertragsstaaten des Schengener Übereinkommens vom 19. Juni 1990 anzuwenden, wenn

1. sie den in § 92 Abs. 1 Nr. 1 oder 6 oder Abs. 2 Nr. 1 bezeichneten Handlungen entsprechen und
2. der Täter einen Ausländer unterstützt, der nicht die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum besitzt.
(5) In den Fällen des Absatzes 2 Nr. 1, auch in Verbindung mit Absatz 4, ist § 73 des Strafgesetzbuches anzuwenden. In den Fällen des Absatzes 2 Nr. 2 sind die §§ 43a , 73d des Strafgesetzbuches anzuwenden.


http://www.advokat-online.de/Schwerpunkte/Auslanderrecht/auslanderrecht.html:

03.05.2000
Scheinehe
Wegen des Einschleusens von Ausländern kann sich strafbar machen, wer einen Ausländer heiratet, um ihm einen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Das Eingehen einer solchen Scheinehe ist eine Straftat gem. § 92 a AuslG (so jedenfalls das OLG Düsseldorf Beschluß vom 22.12.1999)


http://www.asylnetz.de/Seiten/information/Ehen/ehenbinat.html:

Die Ehe mit einem/einer ausländischen PartnerIn
Hinweise vom Verband-bi-nationaler Familien und Partnerschaften,
IAF, Frankfurt


1. Es wird dringend davon abgeraten, nur aus Mitleid, aus Gefälligkeit oder gegen eine größere Summe Geld AusländerInnen nur deshalb zu heiraten, damit diese eine Aufenthaltserlaubnis bekommen. Stellt sich ein Problem ein, das zu solchen Erwägungen führt (z. B. Arbeitslosigkeit in der Heimat, Ablehnung des Asylgesuchs trotz politischer Verfolgung und Angst vor Rückkehr), dann sollte eine IAF Beratungsstelle aufgesucht werden. Möglicherweise gibt es andere Lösungsmöglichkeiten.

2. Deutsche - Männer oder Frauen - die mit Asylsuchenden befreundet sind, sollten bei Ablehnung des Asylgesuchs ihres Freundes oder ihrer Freundin nicht gleich an Heirat denken, erst recht dann nicht, wenn sie sich noch nicht lange kennen. Wenn es sich um eine Partnerschaft handelt, die auf Dauer angelegt sein soll, so ist es nicht schlimm, wenn der oder die Asylsuchende zunächst in die Heimat zurückkehrt, man sich also für einige Zeit trennt. Wenn es eine echte Beziehung ist, kann die Rückkehr zur Familie, die Planung der späteren Heirat, ein evtl. Besuch der deutschen Ehepartnerin oder des deutschen Ehepartners sehr wichtig und sinnvoll für die Zukunft sein. Es soll hier ausdrücklich nicht vor der Heirat mit Asylsuchenden gewarnt werden. Aber es wird dazu aufgefordert, nicht zu schnell eine Eheschliessung durchzuführen nur deshalb, weil man die mögliche vorübergehende Trennung zu sehr dramatisiert. Die IAF kritisiert die politischen und rechtlichen Verhältnisse, die dazu führen, daß deutsch-ausländischen Paaren keine vernünftige legale Möglichkeit gegeben wird, sich im Inland (weil schließlich ein Partner Inländerin oder Inländer ist!) besser kennenzulernen.
Dennoch erscheint es nach der jahrelangen Erfahrung der IAF angebracht, vor allzu schneller Eheschließung grundsätzlich (auch bei deutsch-deutschen Paaren) zu warnen. Eine interethnische Ehe ist noch größeren Belastungsproben ausgesetzt als eine monokulturelle Ehe. Es ist nötig, daß der Prozeß des sich Kennenlernens und der Entschluß, eine dauerhafte Lebensgemeinschaft zu gründen, nicht unter Druck, sondern mit Zeit vonstatten geht.

-- Editiert von gere am 26.04.2004 20:22:39

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
gere
Status:
Schüler
(303 Beiträge, 241x hilfreich)

Viel Glück und schreiben Sie doch zu gegebener Zeit wie die Sache ausgegangen ist.


-----------------
"Ich bin Laie und kein Rechtsanwalt und gebe die Quellen meiner Aussagen zur Überprüfung an."

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
nidal24
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

hallo

ich marokkaner student in deutschland seit 2 jahren und habe ich meine verlobte kennengelernt und wollen wir heiraten .meine frage ist: was für dokumenten brauche ich umzuheiraten vielen dank

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
bungalowa
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo,
aktuell zum Thema:

http://www.taz.de/pt/2004/08/24/a0042.nf/text

http://www.nrz.de/nrz/nrz.duesseldorf.volltext.php?kennung=on5nrzPOLStaDüsseldorf38220&zulieferer=nrz&kategorie=POL&rubrik=Stadt®ion=Düsseldorf&auftritt=NRZ&dbserver=1

grüsse,
bungalowa

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
sundance
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 7x hilfreich)

Information zwecks Eheschließung in Dänemark

Es besteht evtl. eine Möglichkeit, dass man in Dänemark bürgerlich getraut werden kann. Man sollte sich jedoch vorher bei der zuständigen Behörde erkundigen, ob eine in Dänemark geschlossene Ehe auch anerkannt wird (In Deutschland kein Problem). Für die endgültige Entscheidung, ob Ihr in Dänemark die Ehe eingehen können, benötigt das dänische Standesamt folgende Urkunden:

1. Geburtsurkunden für Braut und Bräutigam

(Falls diese nicht beschafft werden können, genügt die Vorlage des gültigen Reisepasses bei Ihrer Ankunft – schickt niemals dem Standesamt den Pass zu!) Die Urkunden müssen in deutsch oder englisch abgefasst sein oder mit einer anliegenden, autorisierten, deutschen Übersetzung versehen sein.

2. Aufenthaltsbescheinigungen
zur Vorlage beim Standesamt für Braut und Bräutigam.
Die Bescheinigungen werden von Eurem zuständigen Einwohnermeldeamt des Wohnortes ausgestellt und müssen eine Mitteilung enthalten, dass Ihr in Ihrer Stadt polizeilich gemeldet sind. Ebenfalls müssen Familienstand und Staatsbürgerschaft darin vermerkt sein. Die Bescheinigungen müssen neuesten Datums sein. (Eine Anmeldebestätigung wird nicht anerkannt).

3. Ledigkeitsbescheinigung oder Scheidungsurteil
Sollte einer von Euch vorher verheiratet gewesen sein, muss das vollständige Scheidungsurteil (versehen mit einem Vermerk des Gerichts, dass das Urteil rechtskräftig ist) beim Standesamt eingereicht werden, da es dem hiesigen Justizministerium zur Gutheißung vorgelegt werden muss. Hier ist mit einer Wartezeit von etwa 2-3 Wochen zu rechnen. Ist die Ehe durch Sterbefall aufgelöst, ist die Sterbeurkunde vorzulegen. In beiden Fällen ist des weiteren eine Bescheinigung des Nachlassgerichts einzureichen, dass gegen eine Wiederverehelichung keine Bedenken bestehen. Falls Ihr diese Bescheinigung nicht bekommen können, so wird man beim hiesigen Justizministerium die Befreiung der Beibringung dieses Dokuments beantragen. Ledigkeitsbescheinigung, Scheidungsurteil, Sterbeurkunde und Bescheinigung vom Nachlassgericht bitte ins Deutsche übersetzen lassen. Dokumente in englischer Fassung müssen nicht übersetzt werden.
Sowohl die Originaldokumente (oder beglaubigte Fotokopien derselben) als auch die Übersetzungen müssen beim Standesamt eingereicht werden. Die Übersetzungen müssen von einem vereidigten Dolmetscher vorgenommen sein.

Nachdem Ihr das Standesamt Euerer Wahl kontaktiert haben, werdet Ihr von dort Formulare erhalten, die ausgefüllt an das betreffende Standesamt zurückzusenden sind unter Beifügung der oben genannten Dokumente. Nach Erhalt der Dokumente wird das Standesamt untersuchen, ob die Möglichkeit besteht, in Dänemark die Ehe einzugehen, und das Standesamt wird Ihnen später darüber Mitteilung geben.

Falls Sie die Mitteilung erhalten, dass Sie in Dänemark bürgerlich getraut werden können, müssen Sie sich während der Bearbeitung Ihrer Urkunden, welches normalerweise 4-5 Tage dauert, in der Stadt aufhalten.

Ein Aufgebot ist nicht erforderlich und Trauzeugen können vom Standesamt normalerweise zur Verfügung gestellt werden.
Die Eheschließung ist in Deutschland rechtskräftig.

Sollte einer von Euch noch keine 18 Jahre alt sein, so erkundigen Euch bitte zuerst beim Standesamt, da eine Sondergenehmigung erforderlich ist.

Beachtet folgendes zu den Einreisebestimmungen für Dänemark:

Ihr müsst bei der Anmeldung einen Einreisestempel von der Grenzbehörde, wo Sie in den Schengenländer eingereist sind vorlegen, da die Thaifrau kein EU-Staatsbürger ist und nicht in einem Schengenerland gewöhnlich mit legaler Aufenthaltserlaubnis wohnhaft ist. Es ist Euere alleinige Verantwortung dass diese Voraussetzung erfüllt ist.
Für Ausländer (falls Thaifrauen die verheiratet sind mitkommen), die ihren festen Wohnsitz in Deutschland haben, bedeutet Dänemarks Beitritt zu Schengen, dass sie nach dem 25. März 2001 ohne separates Visum nach Dänemark einreisen und sich max. 90 Tage innerhalb eines Halbjahres, beginnend vom ersten Tag der Einreise, in Dänemark aufhalten können.
Eine Voraussetzung ist ein gültiger Reisepass mit einem Aufenthaltstitel der folgenden Arten:
-Aufenthaltserlaubnis für die Bundesrepublik Deutschland
-Aufenthaltserlaubnis für Angehörige eines Mitgliedstaates der EWG
-Aufenthaltsberechtigung für die Bundesrepublik Deutschland
-Aufenthaltsbewilligung für die Bundesrepublik Deutschland
-Aufenthaltsbefugnis für die Bundesrepublik Deutschland.
(Diese Titel gelten anstelle eines Visums nur dann, wenn sie in einem Pass bez. in Zusammenhang mit einem Pass als Blattvisa erteilt wurden, sie gelten nicht, wenn sie in einem Ausweisersatz als Inlandsdokument erteilt wurden.)

LEGALE EINREISE NACH DÄNEMARK (SEHR WICHTIG) ich empfehlen dringend, (bevor Ihr die Dokumente einreicht), sich bei dem nächstliegenden dänischen Konsulat in dem Land wo man Wohnt, zu erkundigen, wie man legal nach Dänemark Einreisen. (Ist oben zwar schon beschrieben, aber....)


Die Titel „Aussetzung der Abschiebung (Duldung)" und „Aufenthaltsgestattung für Asylbewerber" gelten nicht für die visumfreie Einreise nach Dänemark.

Haben Ihr zu den Einreisebestimmungen noch Fragen, wenden Euch bitte an:

Königlich Dänische Botschaft
10787 Berlin
Rauchstr. 1,
Postfach 301245,
10722 Berlin
Tel.: 030/50 50 20 00
Fax: 030/50 50 20 50
Email: beramb@um.dk
http://www.daenemark.org


Es ist eine Voraussetzung für die Einreise, dass der Reisende über ausreichende Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhaltes sowohl für die Dauer des Aufenthalts als auch für die Rückreise in den Herkunftsstaat hat.


Solltet Ihr darüber hinaus weitere Fragen haben, setzen Euch einfach mit einem der nachstehenden Standesämter in Dänemark in Verbindung:
In der Nähe der Grenze

STANDESAMT TØNDER
Tønder Kommune
Kongevej 57
DK - 6270 Tønder
Tel. 0045 74 72 18 10

--------------------------------------------------------------------------------

STANDESAMT HADERSLEV
Haderslev Kommune
Rådhuset
DK - 6100 Haderslev
Tel. 0045 74 22 23 24

--------------------------------------------------------------------------------


STANDESAMT SØNDERBORG
Sønderborg Kommune
Rådhustorvet
DK - 6400 Sønderborg
Tel. 0045 74 42 93 00


--------------------------------------------------------------------------------

STANDESAMT AABENRAA
Aabenraa Kommune
Storegade 30
DK - 6200 Aabenraa
Tel. 0045 74 62 12 00

--------------------------------------------------------------------------------



0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
junfun
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo!
Ich hoffe Sie können mir helfen.
Ich möchte gerne eine Ausländerin heiraten, und mein Problem ist, dass ich noch ein Schüler bin. Ich weiss, es gibt den Weg mit der Bürde, gibt es ausser diesem noch andere Möglichkeiten? Hat dieser Weg irgendwelche Auswirkungen/Belastungen auf den Bürden-Träger?
Ich hoffe auf eine Antwort und danke Ihnen im Vorraus.

Grüsse,
junfun

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
sunbee
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 31x hilfreich)

hallo, bitte laßt die finger vom heiraten in dänemark. versucht es lieber zunächst hier und viell. gleichzeitig mal drüber nachdenken ob es möglich ist in der heimat d. "nichtdeutschen" zu heiraten. bei d. eheschließungen in dänemark kann alles gut laufen, genauso kanns passieren, dass d. "nichtdeutsche" ins heimatland geschoben wird und dann muss fmilienzusammenführung beantragt werden und das kann dann echt dauern. eventuell muss man vorher noch ne strafe zahlen, weil der ausländer irgendwas gemacht hat was straffbar oder ne ordnungswidrigkeit ist...die deutschen behörden sind da äußerst kreativ....

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 104x hilfreich)

Zur Ausgangsfrage:
Das Standesamt kann keine Eheschließung verbieten. Es MUSS aber auch KEINE Eheschließung vollziehen, wenn berechtigte Einwände bezgl. Scheinehe nachgewiesen werden können.

Zu den anderen Fragen:
Wenn man eine eigenständige Frage hat, die sich nicht auf den Ausgangspunkt bezieht, dann sollte man einen neuen Thread aufmachen, da Rechtssachen sehr einzelfallabhängig sind.

Und die Frage nach den notwendigen Dokumenten kann man erstmal auf dem Standesamt klären. Bestehen dann konkrete Einzelfragen, kann man sich dann ans Forum wenden.

Sunbee stimme ich übrigens voll zu. Der Weg über Dänemark ist mit Vorsicht zu geniessen. Während die Probleme hier in Deutschland vor der Eheschließung auftauchen, hat man diese bei einer Hochzeit in Dänemark nach der Eheschöießung.
Der anfänglich einfachste Weg ist nicht immer die beste Lösung.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.709 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.124 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen