Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
564.504
Registrierte
Nutzer

Mutter darf nicht zu ihrem Neugeborenen!

 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)
Mutter darf nicht zu ihrem Neugeborenen!

Hallo,

eine Mutter (nicht EU-Bürgerin mit Aufenthaltserlaubnis in Norwegen bis Mitte 2007) hat einen deutschen Sohn und möchte mit ihm in Deutschland wohnen. Momentan ist der Sohn bei seinem Vater in D. Die Mutter stellt also bei der deutschen Botschaft in Oslo Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zwecks Familienzusammenführung, die von der zuständigen ABH einfach "liegengelassen" wird.

Da nun bald die der ABH gesetzte Frist abläuft, soll Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt werden, damit die Mutter endlich einreisen darf. Sicher hätte sie das vorher als Touristin tun können und vielleicht hält sie sich sogar momentan schon länger als drei Monate hier auf, mangels Sichtvermerk im Pass tut das aber wohl nichts zur Sache.

--- Ist das sinnvoll, vorläufigen Rechtschutz zu begehren? ---

--- Wie wäre der Anordnungsgrund zu formulieren? ---

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre/eure Hilfe, auch wenn es nur kurze Kommentare wären!

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Aufenthaltserlaubnis deutsch Kind Vater


24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Saxonicus
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 436x hilfreich)

Irgendwie wirr das Ganze. Wieso trennt sie sich von dem Säugling, wo ist das kind geboren, wurde es vom Vater entführt ?
Alles etwas unverständlich.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10629 Beiträge, 2383x hilfreich)

@binationale familie

wie kommt eine nicht eu bürgerin zu einem deutschen kind?

staatsbürgerschaft per se, also durch geburt? weil ein elternteil deutsch ist?

sunbee

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

Die Mutter müsste ausreisen, weil sie sich mit Schengen-Visum nur drei Monate pro Halbjahr in Deutschland aufhalten dürfte. Sie kann das Kind nicht mitnehmen, weil sie dann ihren Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis verlöre.

Das Kind wurde nicht vom Vater entführt. Der Vater ist deutscher Staatsangehöriger, deswegen ist das Kind deutsch und es ist sogar in D geboren.

Wie könnte man am besten den Anordnungsgrund glaubhaft machen, also wie begründe ich die besondere Eile bei der Ausstellung des Einreisevisums? Was ist von Belang und was wäre bloße Gefühlsduselei, zB "dem Kind darf nicht zugemutet werden, die ersten wichtigen Lebensmonate ohne seine Mutter zu verbringen",(?) usw.

Ist es nach dem Ausländerrecht der Anspruch des Kindes, von seiner Mutter aufgezogen zu werden oder der Anspruch der Mutter, ihr Kind aufzuziehen? Also aus wessen Sicht ist die Anordnungsbedürftigkeit zu schildern?

vgl. § 32 AufenthG

Es ist doch auch ein Grundrecht (Schutz von Ehe und Familie) gefährdet, kann man sich auch darauf berufen?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
Mitleser
Status:
Praktikant
(731 Beiträge, 342x hilfreich)

Vielleicht wirst du hier fündig:

www.info4alien.de

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
Saxonicus
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 436x hilfreich)

Es ist für mich nicht vorstellbar, daß die deutsche ABH von einer Mutter erwartet, sich von ihrem Neugeborenen zu trennen. Als Mutter eines deutschen Kindes, steht ihr ein Aufenthaltsrecht in D zu. Man gewährt ja sogar ausreisepflichtigen Vätern eine Duldung um sich um ihr Kind zu kümmern.
Auch bei einer (vorübergehenden) Ausreise der Mutter mit dem Kind würde sich am Aufenthaltsrecht des Kindes (zusammen mit der Mutter) in D nichts ändern, weil das Kind Deutscher/Deutsche ist. Was natürlich (an Hand der Vaterschaftsanerkennung des D-Vaters) zu beweisen wäre. Dann bekommt das Kind auch bei einer D-Auslandsvertretung einen deutschen Pass.

Irgendetwas ist hier nicht koscher.


.

-- Editiert von Saxonicus am 11.07.2006 12:25:41

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#6
 Von 
Mitleser
Status:
Praktikant
(731 Beiträge, 342x hilfreich)

Gibt es überhaupt eine Vaterschaftsanerkennung? Nur dann ist das Kind deutsch, wenn die Eltern nicht verheiratet sind.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#7
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 550x hilfreich)

die Sache ist wirklich völlig unklar.
Weshalb hat denn der Kindesvater die Mutter nicht geheiratet?

Weshalb läßt die Mutter ihr Kind alleine in Deutschland zurück?

Soll etwa unter einem Vorwand eine Niederlassungserlaubnis erschwindelt werden?

Wieso ist die Mutter in Oslo und nicht in Deutschland?

Laut Google:
Schengenvisum"
Der Inhaber eines Schengenvisums ist berechtigt, während drei Monaten im gesamten Hoheitsgebiet der Schengener Vertragsstaaten zu reisen. Die Visaerteilung erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen in Form einer einheitlichen Visavignette mit hoher Fälschungssicherheit. Das Schengenvisum wird erteilt, wenn die gemeinsamen Eireisevoraussetzungen für alle Schengener Vertragsstaaten erfüllt werden. Die Beantragung eines Visums für jeden einzelnen Schengenstaat entfällt.


Wenn sie tatsächlich die 3-Monatsfrist überschritten hat, bekommt sie ein Einreiseverbot in die Schengener Staaten.

Eine Bekannte von mir wurde abgeschoben, bekam ein Einreiseverbot für die nächsten 5 Jahre und wurde beim erneuten Versuch einzureisen , wiederum festgehalten, mußte die Abschiebekosten vom erstenmal zahlen und und und

Wovon will die Frau denn in Deutschland leben?


-- Editiert von meri am 11.07.2006 20:07:43

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#8
 Von 
Saxonicus
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 436x hilfreich)

Als Mutter eines deutschen Kindes steht ihr natürlich Sozialhilfe zu.
Wenn der Erzeuger des Kindes Deutscher ist, hat das Kind ebenfalls die deutsche Staatsangehörigkeit, gleichgültig ob er mit der Mutter verheiratet ist oder nicht.
Wenn sie ein dreimonatiges Schengenvisum hat, dann ist es eben nach drei Monaten im gesamten Schengenraum erloschen, egal ob sie sich in Deutschland, Norwegen oder sonstwo aufhält, deshalb hätte sie innerhalb dieser Zeit einen Aufenthaltstitel (wegen des D-Kindes) erhalten können. Natürlich hätte sie sich schon selbst zur ABH bemühen müssen, denn dort sitzen auch keine Hellseher und Hausbesuche machen die normalerweise auch nicht.

Das passt doch hier alles nicht zusammen.

.

-- Editiert von Saxonicus am 11.07.2006 21:52:18

-- Editiert von Saxonicus am 11.07.2006 22:02:15

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#9
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

Ich freue mich, dass diese Angelegenheit auch juristisch interessierte verunsichert.

>>Es ist für mich nicht vorstellbar, daß die deutsche ABH von einer Mutter erwartet, sich von ihrem Neugeborenen zu trennen.

Das ist in der Tat unschön. Die Mutter lebt aber nur in Norwegen, ist allerdings keine Norwegerin. Deswegen ist die deutsche Botschaft zuständig und nicht die deutsche Ausländerbehörde.

>>Als Mutter eines deutschen Kindes, steht ihr ein Aufenthaltsrecht in D zu.

Nach der gleichen Vorschrift steht auch den Eheleuten von Deutschen ein Aufenthaltsrecht zu. Wenn diese allerdings keine Unionsbürger sind, muss der Weg über die deutsche Auslandsvertretung gehen, was ruhig mal länger dauern kann.

>>>Auch bei einer (vorübergehenden) Ausreise der Mutter mit dem Kind würde sich am Aufenthaltsrecht des Kindes (zusammen mit der Mutter) in D nichts ändern, weil das Kind Deutscher/Deutsche ist.

Es ist nicht entscheidend, dass das Kind Deutscher ist. Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass das Kind tatsächlich dauerhaft in Deutschland lebt, was natürlich nicht der Fall ist, wenn es mit seiner Mutter in ihr Heimatland ausreist.

>>>Was natürlich (an Hand der Vaterschaftsanerkennung des D-Vaters) zu beweisen wäre. Dann bekommt das Kind auch bei einer D-Auslandsvertretung einen deutschen Pass

Das Kind müsste dafür erstmal ins Ausland gebracht werden. Es kommt ohne Pass nicht über die Grenze und der sorgeberechtigte Vater, der auch die Vaterschaft anerkannt hat, weigert sich seine Zustimmung auf dem Passantrag zu geben.

>>>Weshalb hat denn der Kindesvater die Mutter nicht geheiratet?

Dafür gibt es gute Gründe, die aber mit der Sache hier nichts zu tun haben.

>>>Weshalb läßt die Mutter ihr Kind alleine in Deutschland zurück?

Wenn sie das täte, dann nur, um nicht gegen Ausländerrecht zu verstoßen.

>>>Soll etwa unter einem Vorwand eine Niederlassungserlaubnis erschwindelt werden?

Bitte informieren Sie sich, was eine Niederlassungserlaubnis ist und überdenken Sie, ob Ihre forschen Formulierungen hier angebracht waren!
--
Was das "Schengenvisum" angeht, habe ich mich unklar ausgedrückt. Jeder Staatsangehörige eines Schengenstaates und die Leute, die in den Ländern der Schengenstaaten eine Aufenthaltserlaubnis haben, dürfen sich in einem anderen Schengenstaat bis zu drei Monaten pro Halbjahr ohne Aufenthaltserlaubnis aufhalten. Sie reisen sichtvermerkfrei ein, dh in den Pass wird das Einreisedatum nicht gestempelt.

Es ist auch zB für Deutsche illegal, sich ohne Aufenthaltserlaubnis für Norwegen dort länger als drei Monate aufzuhalten und sei es nur, um dort Campingurlaub zu machen.

Deswegen muss die Mutter schnell ihr Einreisevisum bekommen. Natürlich könnte sie auch einfach so einreisen um hier Urlaub zu machen, sie kann dann aber nicht zur ABH gehen, weil sie ja ihren Wohnsitz in Norwegen hat und dort zur Botschaft gehen muss, wenn sie eine Aufenhaltserlaubnis beantragen möchte.

Nett, dass hier auch gleich an Sozialhilfe gedacht wird. Der Kindesvater wird ihr aber Unterhalt gewähren können.

Insgesamt geht dieser Thread am eigentlichen Thema vorbei und es scheint nur noch darum zu gehen, Lösungen zu finden, warum der so geschilderte Sachverhalt gar nicht zutreffen kann.

Ich möchte aber noch einmal an die Ausgangsfrage erinnern:

Wie mache ich im hiesigen Fall den Anordnungsgrund glaubhaft?


-- Editiert von binationale-familie am 11.07.2006 22:57:46

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#10
 Von 
Saxonicus
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 436x hilfreich)

Wenn sie ihren festen Wohnsitz in Norwegen hat, dann sollte sie dort bei der D-Vertretung eine Antrag auf eine Familienzusammenführung zu ihren deutschen Kind stellen.

.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#11
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

Sehr geehrte(r) Saxonicus,

>>>Wenn sie ihren festen Wohnsitz in Norwegen hat, dann sollte sie dort bei der D-Vertretung eine Antrag auf eine Familienzusammenführung zu ihren deutschen Kind stellen.

Mit Verlaub, Ihre Scharfsinnigkeit ist wirklich bemerkenswert.

Ich darf noch einmal an das Eröffnungsposting erinnern. Natürlich ist dieser Antrag gestellt worden, die Botschaft leitet die Papiere an die zuständige ABH weiter, die dann Stellung nehmen muss, ob die Mutter von der Botschaft ein Einreisevisum zur Familienzusammenführung erhalten darf. Die ABH lässt die Papiere einfach liegen, sodass nun Regelungsanordnung beim Verwaltungsgericht beantragt werden soll. Hierfür ist ein Anordnungsgrund glaubhaft zu machen, also ein Grund, warum die Anordnung besonders eilbedürftig ist.

Da ein Obsiegen im Hauptsacheverfahren nicht nur überwiegend wahrscheinlich sondern an Sicherheit grenzend wahrscheinlich ist, dürfte es eigentlich nicht so schwer sein, vorläufigen Rechtsschutz zu erhalten, wenn sich nur ein paar gute Gründe finden, warum es jetzt besonders schnell gehen muss.

Das ist nun mein letzter Versuch:

Wie kann man diesen Anordnungsgrund hier glaubhaft machen? Was soll vorgetragen werden und was nicht?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#12
 Von 
Mitleser
Status:
Praktikant
(731 Beiträge, 342x hilfreich)

Noch wurde nicht die Frage geklärt, ob das Kind überhaupt deutsch ist. Also noch mal: Gibt es eine Vaterschaftsanerkennung?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#13
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 550x hilfreich)

.........§ 5 Allgemeine Erteilungsvoraussetzungen
(1) Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt in der Regel voraus, dass die Passpflicht nach § 3 erfüllt wird und

1. der Lebensunterhalt gesichert ist,...




mag sein, daß ich falsch liege, aber es kommt mir so vor, als solle hier das Gesetz umgangen werden.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#14
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7945 Beiträge, 2760x hilfreich)

Der Vater hat scheinbar die Vaterschaft anerkannt und das Sorgerecht und seine Unterschrift für den Pass-Antrag verweigert und deswegen konnte sie ihr NEUGEBORENES nicht mitnehmen? Richtig so?
Dann ging das aber schnell mit der Anerkennung und der Eintragung des Sorgerechtes für den nichtehelichen Vater.
Das sich da einige wundern, ist doch nicht komisch.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#15
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 550x hilfreich)

@sika0304

meinem Kegelbruder wurden von einem Mazedonier 25.000,-EURO dafür geboten, daß er eine Scheinehe mit einer Mazedonierin eingeht - zur Erlangung eines Aufenthaltstitels -

[Der Vater hat scheinbar die Vaterschaft anerkannt]

und wenn der Mann, der die Vaterschaft anerkannt hat, nicht der Vater ist - zur Erlangung eines Aufenthaltstitels?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#16
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

>>>Noch wurde nicht die Frage geklärt, ob das Kind überhaupt deutsch ist. Also noch mal: Gibt es eine Vaterschaftsanerkennung?

Wurde schon beantwortet, ja es gibt eine Vaterschaftsanerkennung.

>>>.........§ 5 Allgemeine Erteilungsvoraussetzungen
(1) Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt in der Regel voraus, dass die Passpflicht nach § 3 erfüllt wird und

1. der Lebensunterhalt gesichert ist,...

Meri, ich freue mich, dass Sie an der Diskussion teilnehmen und sich für das Thema interessieren. Es ist aber zum Teil einfach nicht hilfreich, was Sie hier vortragen.

§ 28 Familiennachzug zu Deutschen
(1) Die Aufenthaltserlaubnis ist abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 dem ausländischen

Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge
zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat.

>>>Der Vater hat scheinbar die Vaterschaft anerkannt und das Sorgerecht und seine Unterschrift für den Pass-Antrag verweigert und deswegen konnte sie ihr NEUGEBORENES nicht mitnehmen? Richtig so?


Der Vater hat die Vaterschaft anerkannt, der Rest ist richtig.

>>>Dann ging das aber schnell mit der Anerkennung und der Eintragung des Sorgerechtes für den nichtehelichen Vater.

Stimmt, die Eltern haben sich darum bemüht, dass alles schnell geht.

>>>und wenn der Mann, der die Vaterschaft anerkannt hat, nicht der Vater ist - zur Erlangung eines Aufenthaltstitels?

Selbst wenn das so wäre, dann täte es hier nichts zur Sache, weil die Vaterschaftsanerkennung von den Behörden nicht angezweifelt wird. By the way: Norwegen ist ein noch reicheres Land als die Schweiz, warum sollte die Ast. nach Deutschland kommen wollen, wenn sie dort einen gesicherten Aufenthalt hat? Diese Spekulationen bringen uns nicht weiter.

>>>mag sein, daß ich falsch liege, aber es kommt mir so vor, als solle hier das Gesetz umgangen werden.

Das ist wieder falsch. Das Gesetz soll nur zügig angewendet werden!

Ich bewundere die Fantasie der Diskussionsteilnehmer. Es ist wirklich beachtlich, wie Sie sich um die Beantwortung der Ausgangsfrage drücken.

-- Editiert von binationale-familie am 12.07.2006 13:56:46

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#17
 Von 
guest123-1542
Status:
Bachelor
(3084 Beiträge, 550x hilfreich)

......Es ist wirklich beachtlich, wie Sie sich um die Beantwortung der Ausgangsfrage drücken.....

Also scheint die Antwort schon vor Fragestellung bekannt gewesen zu sein.

Es kann von den Teilnehmern wohl nicht erwartet werden, Tipps zu geben, wie man das Niederlassungsgesetz umgehen kann.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#18
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

Meri, Sie machen mich sprachlos.

>>>......Es ist wirklich beachtlich, wie Sie sich um die Beantwortung der Ausgangsfrage drücken.....

>>>Also scheint die Antwort schon vor Fragestellung bekannt gewesen zu sein

Nein, die Antwort war und ist nicht bekannt. Das lässt sich aus dem von mir geschriebenen Text auch nicht schlussfolgern.

>>>Es kann von den Teilnehmern wohl nicht erwartet werden, Tipps zu geben, wie man das Niederlassungsgesetz umgehen kann.

Richtig, es geht nur darum, Ansprüche aus dem Aufenthaltsgesetz durchzusetzen. Dabei soll nichts umgangen werden.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#19
 Von 
Posen
Status:
Lehrling
(1183 Beiträge, 202x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#20
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

.Daher ist vollstens für mich schwer nachzuvollziehen, daß das Kind rechtlich überhaupt die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.Daher wird es für die Kindesmutter wohl keine Aufenthaltserlaubnis geben.

Es ist für mich schwer nachvollziehbar, wie man so einen Schwachsinn von sich geben kann.

Die Mutter hat heute ihre Aufenthaltserlaubnis erhalten.

Ich werde mich nie wieder an dieses Forum wenden.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#21
 Von 
Posen
Status:
Lehrling
(1183 Beiträge, 202x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#22
 Von 
binationale-familie
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 6x hilfreich)

Guten Abend,

Ihre Antwort lässt mich meinen harschen Tonfall bedauern. Bitte bedenken Sie aber, dass der geschilderte Sachverhalt 100 % wahr ist und nur deswegen abstrakt dargestellt wurde, weil alles andere nicht zulässig gewesen wäre, Stichwort illegale Rechtsberatung.

In der Praxis wird sich das Problem der von Ihnen geschilderten massenhaften Erschleichung nicht stellen, weil die Angehörigen aus den Nicht-EU-Staaten im Jugendamt persönlich vorsprechen müssten. Dafür müssen Sie nach D legal einreisen. Wenn das Kind nicht auch nachweislich in D lebt, erhält die Mutter keine Aufenthaltserlaubnis. Und welches Interesse hat ein Kind an der Erschleichung einer Staatsangehörigkeit? In diesem Fall hatte die Mutter ja erlaubten Aufenthalt in Norwegen, dem reichsten Land im Schengen-Raum, noch vor der Schweiz. Dort erhält man ohne wenn und aber nach 7 Jahren die Staatsangehörigkeit, selbst wenn man von Sozialhilfe lebt. Es gab also keinen Grund, zu zweifeln.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#23
 Von 
Saxonicus
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 436x hilfreich)

Warum will sie dann mit ihren Kind unbedingt in Deutschland leben, da sie anscheinend den Vaters des Kindes nicht heiraten will. Dem Kind dürfte es doch (zumindest vorerst) egal sein, ob es in Deutschland oder Norwegen groß wird.

.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#24
 Von 
Saxonicus
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 436x hilfreich)

Das Kind würde auf jeder deutschen Auslandsvertretung, ob in China oder Timbuktu einen deutschen Pass und die (ausländische) Mutter das entsprechende Visum erhalten, wenn die Vaterschaft eines Deutschen festgestellt ist.
Ebenso kann die Vaterschaft auch auf einem deutschen Konsulat anerkannt werden (deshalb ist die Vorsprache der Mutter im Inland beim Jugendamt nicht erforderlich); eventuell auch bei einem Notar im Ausland (da bin ich mir nicht ganz sicher) oder bei einem in Deutschland.
Keine deutsche Behörde würde es von der Mutter verlangen, sich von ihren neugeborenen Kind zu trennen.
Insofern ist die Überschrift irreführend.

.

-- Editiert von Saxonicus am 01.08.2006 18:20:36

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 201.679 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
84.448 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen