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Auto auf Raten verkauft, Käufer zahlt nicht. Auto abholen?

 Von 
Yunus24
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Auto auf Raten verkauft, Käufer zahlt nicht. Auto abholen?

Hallo liebe Community,
Ich bin Autohändler und habe im Mai ein Auto verkauft. Der Käufer wollte per Raten zahlen und da er mir seriös vorkam habe ich eingewilligt. Ich habe einen Vertrag mit Eigentumsvorbehalt erstellt, das Fahrzeug kostet 3800 und er wollte monatlich 1000€ zahlen, das haben wir auch alles vertraglich festgelegt. Nun meldet er sich seit monaten nicht und hat nur 200€ angezahlt. Darf ich das Auto einfach so abholen?, laut Vertrag ist das auto ja mein Eigentum. Schlüssel Fahrzeugschein und Brief ist bei mir.

Wie soll ich am besten vorgehen?
Auto abholen?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Vertrag verkauft Autohändler Auto


9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Master
(4653 Beiträge, 2304x hilfreich)

Seit Mai? Sie haben aber Geduld :)

Einfach so würde ich es auf keinen Fall abholen, sondern es muss meiner Meinung nach vorher schriftlich (Einwurfeinschreiben) die Ratenzahlungsvereinbarung gekündigt und vom Vertrag zurückgetreten werden.

Ich würde aufgrund der gekündigten Ratenzahlungsvereinbarung eine 14-tägige Frist mit Datum für den Zahlungseingang der kompletten! Summe setzen. Darin dann auch schreiben, daß das Fahrzeug bei Nichtzahlung abgeholt wird.

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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#2
 Von 
Jule28
Status:
Schüler
(218 Beiträge, 154x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
. Darin dann auch schreiben, daß das Fahrzeug bei Nichtzahlung abgeholt wird.

Ja das wäre ein schöner Weg und in der Theorie mag das der richtige sein.
Das fruchtet aber bei solchen Personen nicht & hat nur den Effekt das man ab Tag des Zugangs vom Schreiben garnicht mehr auf das Fahrzeug zugreifen kann weil es schlicht woanders abgestellt wird.

[ANLEITUNG ZU STRAFTATEN EDITIERT]

-- Editiert von Moderator am 05.12.2018 10:05

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62868 Beiträge, 30730x hilfreich)

Zitat (von Jule28):
abwarten wieder Schuldner reagiert.

Naja, wie jeder der sein Kfz vermisst wird er wohl Polizei informieren.

Und ist auch fraglich wie das mit der Reputation eines Händlers aussieht, wenn da die Landeseigene Trachtengruppe einen Hausbesuch macht und ein Kfz beschlagnahmt.
Und Selbstjustiz wird von der Gerichtsbarkeit gar nicht gerne gesehen.



Zitat (von Jule28):
Wenn er nicht gerade Zahlungsunfähig ist wird er spätestens dann Aufwachen.

Und sich an einen Anwalt wenden, dann einen Mietwagen nehmen und den Anwalt den Verkäufer auf Schadenersatz verklagen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
Jule28
Status:
Schüler
(218 Beiträge, 154x hilfreich)

[ANLEITUNG ZU STRAFTATEN EDITIERT]



Theorie & Praxis.

[ZUM THEMA PRAXIS: 3 MONATE SPERRE ALS WIEDEHOLUNGSTÄTER]

-- Editiert von Moderator am 05.12.2018 10:04

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62868 Beiträge, 30730x hilfreich)

Zitat (von Jule28):
Es gibt nur eine ausstehende Zahlung und einen Käufer dessen KFZ gerade nicht mehr da ist.

Es gibt auch Ermittler die 1 und 1 zusammenzählen können.



Zitat (von Jule28):
Wen möchte der Anwalt denn verklagen? Den Verkäufer?

Wen sonst.



Und was macht der Verkäufer denn nun mit dem Auto? Ordnungsgemäß verkaufen kann er es nicht. Geld vom Käufer bekommt er nicht. Straftat hat er begangen.
Wow - was für ein Gewinn ...



Zitat (von Jule28):
Theorie & Praxis.

Ich finde es schon befremdlich, das Du hier - in einem Rechtsforum - neuerdings Anleitungen zu Straftaten zum besten gibst. Neues Hobby?

Zumal man die Folgen dieser "Praxis-Tipps" nicht ausbaden muss.




-- Editiert von Harry van Sell am 05.12.2018 00:04

Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
Bebbi1971
Status:
Schüler
(186 Beiträge, 43x hilfreich)

Schein und Brief (Ja nennt sich heute anders) sind beim Verkäufer?

Falls das Fahrzeug auf privatem Grund abgestellt steht, könnte man darüber nachdenken, ob man es nicht abmelden dürfte. Bis man hier zu einer Entscheidung gelangt, [GELÖSCHT].



Ja auch das darf man nicht. Es stellt auch keine Empfehlung dar, bewirkt jedoch beim säumigen Zahler Wunder.



-- Editiert von Moderator am 05.12.2018 21:30

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62868 Beiträge, 30730x hilfreich)

Zitat (von Bebbi1971):
Falls das Fahrzeug auf privatem Grund abgestellt steht, könnte man darüber nachdenken, ob man es nicht abmelden dürfte.

Naja, auch da gibt es dann wieder nicht unerhebliche Haftungsrisiken des iilegalen Abmelders...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#8
 Von 
reckoner
Status:
Richter
(8426 Beiträge, 3424x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Bis man hier zu einer Entscheidung gelangt, [GELÖSCHT].
Und schon wieder eine Anstiftung zu einer Straftat. :bang:

Stefan


-- Editiert von Moderator am 05.12.2018 21:30

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62868 Beiträge, 30730x hilfreich)

Zitat (von reckoner):
Und schon wieder eine Anstiftung zu einer Straftat.

Tja, bei Autos hört bei Deutschen Bürgern wohl der Spass auf ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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